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Stichwahl in Hamburg: Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue CDU-Chefin
DPA

Annegret Kramp-Karrenbauer hat es geschafft: Die Generalsekretärin gewann in der Stichwahl um den CDU-Vorsitz gegen Friedrich Merz und ist damit Nachfolgerin von Angela Merkel.

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vera gehlkiel 07.12.2018, 17:56
170.

Zitat von michidharky
Das wird ja dann ein Spaß für die AFD bei der nächsten Bundestagswahl. Da die Vorsitzenden der Parteien das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur haben, werden wohl AKK und Frau Nahles in den Ring steigen müssen. Da sich unter AKK in der CDU nicht viel ändern wird, wird das eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Einen größeren Gefallen hätte man der AFD nicht tun können. Die CDU Delegierten haben ihre Partei dem Abstieg analog zur SPD freigegeben. Glückwunsch!!
Meinen sie wirklich, es gibt die AfD bei der nächsten Bundestagswahl überhaupt noch? Ob die ihren Spendenskandal gut überstehen, oder die Unterwanderung durch Neonazis kompensieren können werden? Meine Vermutung ist, bis dahin werden die Grünen gleichauf mit der CDU sein, die SPD wird noch richtig viel segensreiche Weichen für die Zukunft der Bürger Mitte Links in Regierungsverantwortung gestellt, und Merkel wird noch erheblich dynamischer als die eine Kanzlerin europäischer Aussenpolitik in der Welt mitgemischt haben. Vielleicht sind gefährliche Übergangserscheinungen im Ausland, wie Trump, dann auch schon wieder weg. Dann hat die SPD Ruhe verdient, und kann ganz ohne Angst vor einem unmittelbaren neoliberalistischen Backlash durch die Lindners und Spahns in ein richtig ausgiebiges Oppositionssabattical eintreten, sich dort mit der Post-Lafontaine Linken aussöhnen. Und ich persönlich mache dann mal einen Strickkurs, statt hier wie eine Irre hektisch rumzubloggen.

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Jusoka 07.12.2018, 17:57
171. AKK ist Merkel.

Das war doch so zu erwarten. Seit Tagen ist AKK in den Medien mit positiven Beiträgen zu sehen. Und sie ist eine Frau. Für die meisten weiblichen Delegierten zählt nur das. Kein Mann, sei er noch so gut, hat da eine Chance.

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waldschrat_72 07.12.2018, 17:57
172. Da kann man nur aufrichtig gratulieren.

Und Annegret Kramp-Karrenbauer viel Erfolg wünschen ! Auch wenn ich persönlich F.Merz lieber gesehen hätte. Gesehen haben wir aber vor Allem ein richtig gutes Stück gelebte Demokratie und gute Kandidaten, ein knappes Ergebnis, eine spannende Wahl - was will man mehr. Eines ist Frau Kramp-Karrenbauer mit Sicherheit nicht abzusprechen: Mut hat Sie ! Sie hat alles auf eine Karte gesetzt und gewonnen. Das nötigt Respekt ab.

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babblebrox 07.12.2018, 17:59
173. Chance vertan...

Warum hat man nicht gleich Merkel zum Weitermachen überredet. Oder liegt es daran das Wir überaltert sind und die berühmte German Angst vor Veränderungen fürchten?
Warten wir mal die berühmten 100 Tage ab.
Hätte Schäuble einfach mal den Mund gehalten...
Vorweihnachtlichen Gruß

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haarer.15 07.12.2018, 17:59
174.

Zitat von Eddi Blanca
Damit bleibt die CDU für bürgerliche Wähler unwählbar und der Niedergang der Partei dürfte sich fortsetzen. Den jetzt konkurrieren weiterhin zwei Parteien (CDU und SPD) um dieselbe Wählerzielgruppe in der politischen Mitte und lassen viel Platz für andere Parteien an den Rändern, d.h. der aktuelle Trend zur AfD dürfte sich fortsetzen.
Wer bitte sind denn bürgerliche Wähler ? Der Begriff sollte nicht immer so missbraucht werden. Bürgerliche Wähler findet man nämlich in den anderen Parteien auch. Und die AfD hat ihre besten Zeiten gesehen. Aufgrund ihrer ominösen Spendenaffäre und weiterer Groß-Gönner weist die Kurve inzwischen nach unten. Zu recht.

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Havel Pavel 07.12.2018, 18:00
175. Es wird sich nichts ändern, nur ein Gesicht mehr!

Zitat von Michael Müller vom Land
An die AFD. Mit AKK an der Spitze dürfte die CDU weiter absacken und die AFD behält ihre Berechtigung.
Kann man eigentlich nur noch auf die Vernunft der Grünen hoffen, dass die die abwandernden Wähler auffangen bevor diese sich für die AfD entscheiden! Wenn die SPD doch nicht so ins Abseits geraten wäre könnten man sich fast schon Rot-Grün vorstellen, notfalls mit den Linken, damit endlich mal Sozialreformen wie Bürgerversicherung und ähnliches angestossen werden können. Die CDU wird mit Sicherheit weiter Wähler verlieren, denn mit AKK ist eine Fortsetzung der Merkelpolitik so sicher wie das Amen in der Bibel und Merkel wird Kanzlerin bis zum St. Nimmerleinstag bleiben, das ist sicher gewiss, Richtlinienkompetenz lässt grüssen!

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matthyk 07.12.2018, 18:00
176. Dringend notwendige inhaltliche Korrektur verpasst

Mit dieser Wahl hat man in der CDU die vermutlich letzte Chance verpasst, die Richtung wieder zu korrigieren, in die Merkel die CDU in den vielen Jahren an der Macht geführt hat. Sowohl Merkel und AKK könnten genauso gut ein grünes Parteibuch haben - es würde kein bisschen auffallen, die inhaltlichen Positionen sind für den Wähler nicht unterscheidbar.
Viele der konservativen und liberalen Mitglieder dürften nun jede Hoffnung verlieren, dass eine Kurskorrektur aus der Partei heraus noch möglich ist - Austritte und Wählerschwund, sowie ein weiteres Abdriften der CDU in Richtung links werden die Folge sein.

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blaustift 07.12.2018, 18:01
177. Eigentlich ...

... ist mir die CDU ziemlich egal. Ich mochte diese Partei noch nie. Ich gebe aber zu, sie hat sich von einer grauenvollen Partei in den 70ern und 80ern zu einer netteren (immer noch Arbeitgeberpartei) entwickelt. Wie wird nun die SPD darauf reagieren? Aber wichtiger: die CSU ... es kann wieder zum Krach kommen, insbesondere wenn die AFD weiter dazugewinnt.

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Tahlos 07.12.2018, 18:01
178. Schön zu sehen

das neben Merz auch Schäuble gescheitert ist und er bei weitem nicht so eine Macht hat, wie er vielleicht meinte. Schlimm genug, dass er es überhaupt auf die Tour versucht hat. Das dürfte jetzt aber seine letzte Chance gewesen sein sich auf den Kanzlerstuhl zu hieven. Hoffentlich.
Merz geht jetzt wohl in seine geliebte "Wirtschaft" zurück, denn seine Posten hat er ja noch vorsichtshalber behalten, oder? Die wollte er doch erst mit dem CDU-Vorsitz abgeben. Also Volles Risiko, was?
AKK ist von den 3 sicher die beste Wahl. Das Spahn jetzt gerne weiterhin gefördert werden möchte, ist ja klar.

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Nania 07.12.2018, 18:01
179.

Zitat von Ruhrsteiner
dass die Christdemokraten nach AM nicht mehr die politische "Traute" haben, einen konsequenten politischen Neustart zu riskieren. Sehr gut für die Grünen, und die FDP (Leider aber auch für die AfD) …. Der CDU droht jetzt die weitere Talfahrt a la SPD....
Einen konsequenten Neustart? Mit Friedrich Merz? Das müssen Sie mir mal erklären.

Jens Spahn, der als verhältnismäßig junger Kandidat noch zur Wahl gestanden hätte, wäre vielleicht (!) ein Kandidat gewesen, mit dem es etwas nach vorne hätte gehen können.
Friedrich Merz waren eher vier Schritte zurück. Mag sein, dass das die älteren Menschen in Deutschland noch mittragen, die jüngeren haben aber viel länger mit den neoliberalen Positionen zu kämpfen - und kämpfen ja jetzt schon.

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