Forum: Politik
Stimmungsmache gegen Migranten: Lust am Untergang
DPA

Flüchtlingsgegner tun so, als stünde Deutschland kurz vor dem Zusammenbruch. Sie haben ein Klima geschaffen, in dem selbst drastische Verschärfungen des Asylrechts schulterzuckend hingenommen werden.

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Humboldt 10.02.2016, 08:02
40. Danke für dieses Statement

Dem ist wenig hinzuzufügen, vielleicht nur soviel: Die ganzen Kommentatoren hier im forum, welche jetzt wieder geifernd und voller Hass hier auf diesen Kommentar folgen, werden wieder mit keinem Wort auf die oben genannten Fakten und Argumente pro offene Flüchtlingspolitik eingehen, sondern verschwurbelt wieder 1000 (Jahre) Gründe aufführen, warum doch alles so schlimm ist und das sie gar nichts gegen Flüchtlinge haben, aber...und das sie völlig zu Unrecht als Rassisten und rechtsradikal verunglimpft werden (Ihr Opfer)...und die AfD erst recht nicht rechts ist, und und und bla bla bla

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TheFrog 10.02.2016, 08:02
41. Ja, man kann auch alles schönreden...

Es gibt Belastungsgrenzen und diese zu negieren bringt niemanden wirklich weiter.
Auch hilft es nicht (Asylanten oder Migranten, wobei die Begriffe gern im falschen Kontext gebraucht werden) per se als hilfsbedürftig einzustufen, wenn nicht einmal die tatsächliche Herkunft geklärt werden kann.
Wird jemand im Sinne des Asylrechts in seiner Heimat verfolgt oder muss um sein Leben fürchten, so ist Asyl gerechtfertigt, auch wenn ich aus einem Kriegsstaat komme und mein und das Leben meiner Familie bedroht ist, habe ich damit kein Problem.
Aber hierherzukommen, weil ich in meiner Heimat wirtschaftlich keine Perspektive habe und es mir hier erst einmal gemütlich machen will, dafür habe ich kein Verständnis. Wenn ich emigrieren will, so besorge ich mir im Land meiner Wahl einen Job und nehme meine Ersparnisse mit, um dort vernünftig starten zu können. Ausserdem kann mein Gastland erwarten, das ich mich als Migrant an die örtlichen Gegebenheiten halte und meine Gastgeber in Ihrer Lebensart respektiere.
Sicherlich wird gleich kübelweise der Shitstorm über mich hereinbrechen und daher verkneife ich mir, hier über Erfahrungen aus meinem direkten, persönlichen Umfeld zu berichten. Nur soviel : Meine Schwiegermutter möchte nun nach 30 Jahren umziehen, weil sie Angst hat und meine Frau, deren Arbeitsstätte direkt gegenüber einer mit 1000 Migranten belegten Unterkunft Ihren Arbeitsplatz hat, hat den kleinen Waffenschein beantragt. Warum wohl ? Weil beide den Populisten aufgesessen sind oder weil die "Realität" wohl doch etwas anders ist, als in solchen Berichten immer so schön beschrieben wird.

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Gunter 10.02.2016, 08:02
42. Integration

Ich glaube, wer sagt, die Integration sei vielfach eine Erfolgsgeschichte, sagt auch Sätze wie: Integration bedeutet nicht Assimilation.

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TalfahrtBRD 10.02.2016, 08:03
43. Drastische Verschärfung?

Das ist schon mal Quatsch, drastisch verändert ist definitiv anders. Natürlich steht Deutschland kurz vor dem Zusammenbruch wenn das weiter so geht wird das zwangsläufig das Resultat sein. Natürlich sind unter den "Flüchtlingen" auch wirklich geflüchtete Menschen dabei und bei Frauen und Kindern bzw. Familien sehe ich Helfen vollkommen ein. Wobei auch das seine klären Grenzen haben muss. Bei jungen Männern sehe ich das komplett anders. Bei all der Helferei, der Diffamierung und der Diskreditierung durch die öffentliche Hand und deren gleichgeschalteten Medien, vergisst die "Regierung" sich um das Wohl des eigenen Volkes zu kümmern. Die Leute die diesen "Rechts- und Sozialstaat" überhaupt finanzieren. Desweiteren ist zu sagen das sich mehr Militärische Präsenz zu zeigen hat damit keine Stadtteile aus deutschen Städten von Kriminellen besetzt wird. Und die Bundeswehr bzw Polizei sollte auch mehr Macht haben in solchen Situationen. Die werden ausgelacht wenn die nicht mal n Schlagstock bei sich tragen dürfen. Sollen die dann Strafzettel an diese "Flüchtlinge" verteilen? Lachhaft

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Arrows 10.02.2016, 08:03
44. Integration kann gelingen

Sicher ist die Integration dieser vielen Flüchtlinge nicht ausgeschlossen, es bedarf aber harten Anstrengungen von allen Seiten. Dem Bürger müsste aber auch deutlich gemacht werden, dass die Flüchtlinge erstmal Geld kosten und zwar ähnlich viel wie die Deutsche Einheit. Das muss über höhere Steuern und neue Schulden bezahlt werden. Integration ist mit arabischen Menschen deutlich schwerer zu gestalten, als mit Chinesen. Es müssen harte Maßnahmen vom Staat getroffen werden, viel viel härter als die CSU heute fordert. Integrationsunwillige Hartz4ler, Volksverhetzer und Kriminelle müssen konsequent abgeschoben werden, egal ob seit einem Jahr hier oder in der 3. Generation der Gastarbeiter. Anders kann man diesen schlechten "Vorbildern" nicht her werden. Gerade muslimische Männer sprechen auf solche Vorbilder besonders an. Wer nicht abgeschoben werden kann, für die muss es ein Aufnahmeabkommen z.B. mit der Türkei geben. Wer die Spreu nicht vom Weizen trennt, der versaut sich das gesamte Brot.
Das fordern übrigens die Mehrheit der in Deutschland lebenden Ausländer. Warum hört man nicht auf sie?

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laurismauris 10.02.2016, 08:05
45. Vor Ort sieht die Lage etwas anders aus

Unbeeindruckt von der Faktenlage wird hier ein "noch mehr" an Flüchtlingen propagiert. Natürlich gibt es auch bei uns vor Ort schöne Einzelfälle gelungener Integration. Auch einige nicht integrierbare Neuankömmlinge gibt es. Der größte Teil muss erst noch integriert werden. Ob das gelingt, können wir erst in den nächsten Jahren sehen. Es ist wie ein Experiment mit unbestimmtem Ausgang. Hier sind sich aber alle Helfer einig: Mehr Zuwanderung hilft keinem. Weder denen, die schon hier sind, noch der ortsansässigen Bevölkerung. Da hilft auch keine rosarote Brille und einzelne Zitate, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Die Obergrenze der Integrationsfähigkeit ist bereits erreicht, bei der Verwaltung, den Schulen, der Polizei und den ehrenamtlichen Helfern.

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uban1 10.02.2016, 08:11
46.

Leider setzen sich auf beiden Seiten die Extremen durch, aber was will man erwarten wenn die Regierung eines Landes sagt dass Grenzen nicht geschützt werden können, andererseits es ALLE anderen Länder ihre Grenzen schützen können (bzw zumindest die Bereitschaft vorhanden ist).

Da hat unsere Regierung unnötigerweise das eigene Handeln als ALTERNATIVLOS erklärt und Einsicht scheint bei der aktuellen Regierung auch nicht vorhanden zu sein.

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laurismauris 10.02.2016, 08:12
47. Die Sprache des Artikels ist einseitig

80% der Deutschen glauben nicht an die Lösung durch die Regierung. Selbst hier unter den Helfern möchte keiner mehr Zuzug als positiv darstellen. Wie kommt Herr Popp auf "Stimmungsmache" gegen Flüchtlinge? Weil im Gegensatz zu den Hurra-Schreibern des letzten Herbstes nun quer durchs Land eben micht mehr die Erfolgsmeldungen dominieren, sondern sehr differenziert diskutiert werden. Das muss ihm nicht gefallen, bildet aber die Realität besser ab, als die Schmähungen von Kritikern als "Flüchtlingsgegner". Es gibt nicht schwarz oder weiß. Aber zu differenzieren fällt manchem immer noch schwer.

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dtrhnrch 10.02.2016, 08:13
48. Selbsterfüllende Prophezeihung

mit tragischem Ende - das schaffen wir schon, die ewigen Schwarzmaler. Wer jetzt nur das Maul aufreißt um Sch....Sch....Sch.... zu schreien, statt mit zu helfen - der wird später, wenn der Helfermangel Wirklichkeit geworden sein sollte, den Gestank des Mangels jenen anlasten, die so gut wie nichts dafür können.
Das ist ein Programm für gewaltsame Krawalle, das nur dann begrenzt und kontrolliert werden kann, wenn auch die Medien mithelfen, den Erfolgsgeschichten Gesicht und Stimme zu geben. Und Herr Schäuble muss dringend seine Schwarze Null verschieben und die Kommunen mit spürbaren Mitteln unterstützen.
Und Frau Merkel soll endlich ein Einwanderungsgesetz auf den Weg bringen, damit Asylsuche klar bleibt.
Abweisung muss verbunden sein mit einer finanziellen Unterstützung im Heimatland, ausgezahlt durch das deutsche Konsulat - eine individuelle Entwicklungshilfe orientiert an den dortigen Lebenshaltungskosten. Und wer nachweislich Arbeitsplätze schafft und vorhält, bekommt für sie zusätzlich was.

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conocedor 10.02.2016, 08:14
49. Die Wirklichkeit ist angekommen, zumindest bei den meisten

„Von Städten wie Sumte oder Passau ist in der Asyldebatte nur noch selten zu hören, ebenso von Eichstätt in Bayern…“

Relativ selten Herr Popp, hören wir in letzter Zeit auch vom versprochenen Wirtschaftswunder, wahlweise der Minikonjunktur durch den Flüchtlingszuzug, der Lösung unseres Demographieproblems sowie der Beseitigung des Fachkräftemangels.
Auch die prognostizierte kulturelle und gesellschaftliche Bereicherung durch die vielen Neubürger mag die Masse der tumben Einheimischen wohl noch immer nicht erkennen.

Entlarvend, wie in guter alter Manier die Kritiker der ungebremsten illegalen Einwanderung von Ihnen pauschal als „Flüchtlingsfeinde“ verunglimpft werden.
Nehmen Sie einfach mal zur Kenntnis:
Ihre unter dem Deckmantel der erwähnten „liberalen Asylpolitik“ kaum verbrämte alte Forderung der Linken und Grünen vom uneingeschränkten Bleiberecht für alle ist aus der Zeit gefallen.

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