Forum: Politik
Stockende Griechenland-Gespräche: Tsipras sucht die Schuld wieder bei den anderen
DPA

An Athen soll es nicht liegen: Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras gibt sich offen für eine Einigung im Schuldenstreit - sieht aber neoliberale Kräfte am Werk, die dies verhindern wollten.

Seite 1 von 19
karend 31.05.2015, 21:16
1.

"Das pleitebedrohte Land habe eine Reihe von Reformvorschlägen unterbreitet, die auf eine Erhöhung der Steuereinnahmen hinausliefen."

Da die bisherigen Steuereinnahmen nur so sprudelten, werden diese Reformvorschläge sicherlich für einen enormen Einnahmesprung sorgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Negira 31.05.2015, 21:17
2.

Wenn ein Grexit weiterhin kategorisch abgelehnt wird, sind wir erpressbar...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ixfueru 31.05.2015, 21:19
3. Ich verstehe nicht,

wie ein Staat mit kurz über 10 Mio. Einwohnern die übrigen Eurostaaten, die ein Vielfaches der Einwohner haben, aus der Bahn werfen soll bzw. am Nasenring durch die Manege ziehen kann. Wenn Griechenland austritt, wird es nicht viel mehr als ein "reinigendes Gewitter" geben. Aber selbst davor haben die "Märkte" und die "Eurokraten" Angst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bescheuert 31.05.2015, 21:20
4. Ob Griechenland

im Euro bleibt oder in der EU bestimen nicht Brüssel oder Berlin.
Das bestimmt ganz alleine Obama. Frau Merkel wird wiedermal das ausführen was Washingthon will.

Es gibt also keinen Grexit. Das ist heutiger Stand.

Und klar läuft das noch unter Demokratie. Was den sonnst?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spacewalker 31.05.2015, 21:24
5.

Es wird keinen "Grexit" geben, egal wie lange Griechenland alimentiert werden muss; es sei denn die EU ist scharf darauf politischen und wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hilfskraft 31.05.2015, 21:25
6. Tsipras ...

... arbeitet darauf hin, dass ihm die 3. Rate bedingungslos hinterher geschmissen wird.

Wenn Juncker schon so g´schert daher redet, ist es wohl bald so weit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000617956 31.05.2015, 21:27
7. Internationale Investoren?

Die EZB drückt die Zinsen durch Anleihekäufe ins Negative, um die die Geldanlage in Euro so unattraktiv wie nur irgend möglich zu machen. Und dann kommt Herr Juncker und will Griechenland auf Kosten Deutschlands im Euro halten, um keine internationalen Investoren zu verschrecken. Also um genau das Gegenteil dessen zu erreichen, was Herr Draghi parallel dazu mit seinen umstrittenen EZB-Maßnahmen bis zum Exzess vorantreibt. Sorry, aber hier will man uns für dumm verkaufen. Es geht doch einzig und alleine darum, den Konkurs weiter zu verschleppen, um das eigene Versagen zu vertuschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karuso 31.05.2015, 21:27
8. Durchhalten liebe Griechen

Wer nichts hat,kann auch nichts verlieren. Vielleicht gibt es doch noch einen Marshall-Plan. Das dritte Hilfspaket ist schon längst in Tüten und Papier, auch wenn der Kauder das Gegenteil behauptet. Nur keine faulen Kompromisse eingehen, eure Menschenwürde wurde euch schon genommen, aber brennen lässt man euch nicht, dafür ist das Projekt EU allen Profitgeiern viel zu wichtig. Verlieren können nur die Eliten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas McKean 31.05.2015, 21:29
9. Eine Frage des Standpunktes

Ja vermutlich hat er tolle Vorschläge gemacht. Die Anderen sollen bezahlen oder Griechenland bezahlt alle Schulden vorausgesetzt die EU übernimmt die Vorfinanzierung, Freibier für alle oder ähnliches..

Dann sind es tatsächlich die bösen Neoliberalen Mächte die einer Einigung im Weg stehen.. (zum Glück)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 19