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Stockende Griechenland-Gespräche: Tsipras sucht die Schuld wieder bei den anderen
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An Athen soll es nicht liegen: Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras gibt sich offen für eine Einigung im Schuldenstreit - sieht aber neoliberale Kräfte am Werk, die dies verhindern wollten.

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andihh75 31.05.2015, 22:20
50.

Es sind, meiner Meinung nach, nur vordergründig die Politiker die einen Grexit verhindern wollen! Es geht im Großen/Ganzen schlicht darum G. durch immer neue Kredite zur Tilgung alter Schulden, immer weiter zu verschulden und"gefügig" zu halten! G. und viele, viele andere Länder sollen ihre Schulden niemals tilgen können!
Man sollte sich im übrigen auch mal fragen was Zinsen überhaupt sind, zu welchem Zweck sie erfunden wurden und wie sie funktionieren, bzw. welche Effekte damit erreicht werden/können! Überzogene Prognosen bzgl. Wachstum, viel zu viele Kredite und dadurch Zinsen dienen dazu, ganze Bevölkerungen/Staaten etc. zu enteignen und zu "versklaven"!
Alles im Dienste der Wirtschaftsmafia und selbstverständlich nur meine persönliche Meinung!

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fortune423-xxx 31.05.2015, 22:21
51.

Wenn Juncker im Zusammenhang mit Grexit von "die Märkte" spricht müssen grundsätzlich alle Alarmglocken klingeln. Die Großbanken und Hedgefonds haben doch die Griechenland-Pleite nebst EURO-Austritt längst eingepreist.

Was hindert denn die EZB daran sämtliche EURO-Staatsanleihen aufzukaufen und danach den Welchselkurs zum Dollar festzunageln? Dann zahlen die Euro-Länder die Zinsen für ihre Staatsanleihen zu 100% an die EZB, also an sich selber. Mit den anteiligen EZB-Gewinnen können dann die Auszahlungen von Lebensversicherungen und Zinszahlungen auf kleine Sparguthaben finanziert werden.

Das wäre dann allerdings ziemlich blöd für die Milliadäre dieser Welt weil die Steuerzahler nicht mehr für deren leistungsloses Einkommen aus Staatsanleihen-Zinsen aufkommen. Die müssten dann ihre Milliarden und Billionen entweder in Aktien- oder Immobilienblasen versenken oder gleich ins serbische Wettbüro ihres Vertrauens gehen.

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rkinfo 31.05.2015, 22:21
52. Die Würde der Griechen ...

Zitat von karuso
Wer nichts hat,kann auch nichts verlieren. Vielleicht gibt es doch noch einen Marshall-Plan. Das dritte Hilfspaket ist schon längst in Tüten und Papier, auch wenn der Kauder das Gegenteil behauptet. Nur keine faulen Kompromisse eingehen, eure Menschenwürde wurde euch schon genommen, aber brennen lässt man euch nicht, dafür ist das Projekt EU allen Profitgeiern viel zu wichtig. Verlieren können nur die Eliten.
Es gibt nur vereinzelte Stimmen aus Griechenland die Korruption, verkrustete Verwaltung, Vetternwirtschaft und Gängelei von innovativen Betrieben im Land kritisieren.

Schon 2011 erlebte ich in Athen wie entwürdigt sich die Bürger durch die Finanzkrise und Sparprogramme fühlten.
Das ist aber nur der Nettoeffekt nach Korruption denn Athen hatte auch in der Not mehr Geld als viele deutsche Großstädte für die Bürger erhalten - wo blieb das Geld ?

Die Griechen müssen kapieren das ihr locker Umgang mit Korruption und blockierender Vetternwirtschaft die Geldgeber im Mark trifft und Athen so sich selbst die Würde nimmt.
Die Berater vom IWF fanden keine grundsätzlichen Probleme bei Griechenland vor - außer extermer Blockaden der staatlichen Vetternwirtschaft. Wie bekannt wird dort per Korruption jeder Posten besetzt und die Rente erfolgt mit Abstand früher zur griechischen Privatwirtschaft. Hier versacken Steuern und Hilfsgelder in gigantischen Maße was keine Volkswirtschaft selbst je erwirtschaften kann.

Solange die Athen-Mafia sich hält werden IMMER Geldtransfers ohne Widerkehr nach Griechenland gehen. Und da streiken wir als Steuerzahler !

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brotherandrew 31.05.2015, 22:22
53. Also, ...

Zitat von capote
Als Nächstes wählt Spanien eine extreme Links-Regierung (Generalprobe bei den Komunalwahlen letzte Woche) und dann ist der Problemfall Griechenland schlagartig 5 mal so gross mit em 5-fachen Kapitalbedarf. Es werden Portugal und Italien folgen. Dann wählt 2017 Frankreich Jean Marie Le Pen und dann ist der Euro Geschichte, ...
... Podemos konnte in Spanien die Konservativen nicht vom ersten Platz verdrängen. Eine Alleinregierung durch Podemos ist parktisch unmöglich.

Es gibt in Italien und Portugal keine Protestparteien, die eine Mehrheit erringen können.

Jean Marie Le Pen steht nicht zur Wahl. Schon gar nicht als Kandidat der FN. Bei der nächsten Prädidentschaftswahl wird sicher kein FN-Kandidat auf Anhieb die absolute Mehrheit bekommen. In einer Stichwahl mit einem FN-Kandidaten würde der andere Kandidat gewinnen, weil sich die Sozialisten und die Konservativen zusammenschliessen würden.

Zusammenfassung: Sie träumen.

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weiseworte 31.05.2015, 22:22
54.

Bin ich in einer Zeitschleife gefangen? Zum wie vielten Male lese ich nun schon, dass es jetzt GANZ eng wird für Griechenland? Zum 10. Mal? Das ist doch ein lächerliches Affentheater

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karend 31.05.2015, 22:24
55. .

Zitat von ediart
hilft allen Beteiligten, in dieser Situation wäre das eine sinnvolle Maßnahme. Die " Steuerzahler" hier zu Lande sollten sich nicht aufregen, denn deren Steuern sind so und so in allen möglichen Projekten unserer Regierung verbraten.
Selbst mit einem erneuten Schuldenschnitt wäre Griechenland innerhalb kürzester Zeit wieder pleite und würde erneut die Hand ausstrecken. So ist es, wenn kein Wert auf regelmäßige Steuereinnahmen gelegt wird. Warum auch? Es gibt ja genug Steuerzahler in Europa die gern zur Kasse gebeten werden.

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2469 31.05.2015, 22:25
56. Liebe SPON-Redaktion

Könnten Sie endlich einmal - wie über jedes andere Thema auch - neutral berichten? Und die griechische Regierung nicht als verlogen, korrupt oder feige darstellen? Sicher, es läuft nicht alles gut, aber kann man wenigstens mal in Betracht ziehen, dass Herr Tsipras/Varoufakis die Wahrheit sagt? Die herablassende Ignoranz und Verachtung gegenüber dem Süden, insbesondere Griechenland, einiger Teile der Bevölkerung und der Medien und ein großer Teile der Regierung (Merkel, Seehofer, Schäuble...) ist unerträglich. Da muss SPON nicht auch noch mitmischen. Wie gesagt, man sollte nix schönreden, die Regierung macht Fehler. Aber unsere macht mindestens genauso gravierende.

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jan07 31.05.2015, 22:25
57.

Die Aeusserungen von Juncker zeigen klar, wie fragil das Gebilde Euro ist. Nicht einmal die fanatischen Eurokraten halten es fuer belastbar.

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muenchenerfreiheit 31.05.2015, 22:26
58. In kürze Zeit

Natürlich, er hat zweifellos recht aber das passt natürlich dem Spiegel nicht. Von den Neoliberalen ganz zu schweigen. In so eine kürze Zeit wäre er gar nicht in der Lage soviel falsch zu machen. In Europa regieren seit 30 Jahren Neoliberalen. Westerwelle und seine FDP, Basta Schröder und seine SPD nur einige bei uns zu nennen. Herr Tsipras ist weder Westerwelle noch Basta Schröder. Er wird nicht auf Kosten der normalen Bürger neoliberale Politik machen, wie unsere Betrüger. Heutige Streik von Erzieher, von GDL und von VC sind die Ergebnisse der neoliberalen Politik bei uns. Warten wir ab. In 5 Jahren werden die Menschen Ergebnisse der Agenda 2010 viel mehr spüren als heute und werden die Menschen auf die Strasse gehen. Darauf freue ich mich.

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noodles64 31.05.2015, 22:28
59.

Eine zerrüttete Ehe wird geschieden. Die von Griechenland und dem Euro ist mehr als zerrüttet. Wenn nicht bald die Scheidung eingeleitet wird, wird es richtig Übel für alle Beteiligten

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