Forum: Politik
Stockender Kita-Ausbau: Die Krippen-Lüge

Alle ein- bis dreijährigen Kinder haben*ab Sommer 2013*Anspruch auf Betreuung in einer Krippe*-*so*hat es die Politik beschlossen. Doch ob es genügend Plätze geben wird,*ist*ungewiss. Chaos in den Ländern*verhindert den Ausbau der Betreuung - das Nachsehen haben*Eltern und*Kinder.*

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Reformhaus 07.01.2011, 14:45
50. Lügenpack!

Zitat von sysop
Alle ein- bis dreijährigen Kinder haben*ab Sommer 2013*Anspruch auf Betreuung in einer Krippe*-*so*hat es die Politik beschlossen. Doch ob es genügend Plätze geben wird,*ist*ungewiss. Chaos in den Ländern*verhindert den Ausbau der Betreuung - das Nachsehen haben*Eltern und*Kinder.*
Die "Krippenlüge" ist bekanntermassen nicht die einzige Lüge. Offenbar werden diejenigen gewählt, die am besten Lügen können.

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unente 07.01.2011, 14:47
51. na und?

Zitat von sysop
...Doch ob es genügend Plätze geben wird, ist ungewiss. Chaos in den Ländern verhindert den Ausbau der Betreuung - das Nachsehen haben Eltern und Kinder...
Alles kein Problem, wenn man die Herdprämie entsprechend anhebt. Dann wird sich die Nachfrage nach Krippen- und Kindergartenplätzen in Genzen halten.

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MaliMali 07.01.2011, 14:48
52. Soll das heissen, dass 95% der Ostdeutschen Zombies sind?

Zitat von esopherah
ist doch wie alles was die politik die letzten 15 jahre angepackt hat. Absolut realitätsferne gesetze und regelungen die, 1. keiner braucht, 2.keiner will, 3. sowieso nicht funktionieren. zitat spon: <
Im Osten wurden naemlich fast 100% der Kinder "abgeschoben". Und wenn ich mich recht an meine Kindergartenzeit erinnere, so bin ich doch immer mit Freude hingegangen. Und ich wage zu behaupten, dass aus mir trotz Kindergarten in der Tat ein toller Mensch geworden ist. Mein Mann sieht das uebrigens genauso.

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sanhe 07.01.2011, 14:55
53. Keine Titel

Zitat von verleitnix
Ich bitte Sie - ich beziehe ein Gehalt von ca. 2000 Euro netto und wir haben uns dafür entschieden, dass meine Frau zu Hause bei dem Kind bleibt, obwohl sie auch einen Job hatte. Da muss man sich eben mal etwas einschränken und ich muss sagen, wir haben es nicht bereuht. Der schnöde Mammon wäre das letzte, was ich einem Kind überordnen würde...
Ich glaube, dass in diesem Zusammenhang nur die wenigsten bereit sind, von ihrem hohen "Lebensstil-Ross" herunterzukommen und Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Diese positive Eigenschaft auch der materiellen Demut bringt in Zeiten der Ego- und Fungesellschaft kaum noch jemand auf.

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thesilv 07.01.2011, 14:57
54. Mehr Kitas braucht das Land

Naja, es macht ja Sinn die Kinder die ganze Zeit zu hause zu lassen. Dann lernen sie natürlich viele Freunde kennen, lernen sozialen Umgang, die Sprache des Landes (lernt man ja in den ersten Jahren am besten), Gruppenverhalten ec. Nein im ernst. Kitas haben doch zwei wesentliche Vorteile. Meistens können Kinder in den Kitas breiter gefördert werden als zu hause, da die Erzieher meistens tatsächlich eine Ausbildung haben (besser als die der Eltern in der Frage, ich schreibe hier aus Erfahrung). Kinder lernen miteinander zu spielen, zu diskutieren und Konflikte zu meistern. Sie lernen sich durchzusetzten und zu teilen. All das geht nunmal zu hause nicht, außer ich habe 15 weiter Kinder im gleichen alter (was eher unwahrscheinlich ist). Kitas fördern auch ungemein den Austausch der Eltern untereinander, was in Großstätten ein rieden Vorteil ist, weil man sich bekanntlich ja nicht so gut kennt. So lernen dann selbst Erwachsene besser den Umgang mit Kindern. Wirtschaftlich machen Kitas nun mal auch Sinn, da man zur Erziehung nur eine Person bezahlt anstatt 15, wobei die 15 anderen dann auch noch volkswirtschaftliche Leistung bringen können. Mann sollte das Kindergeld einbehalten und stattdessen lieber Kindergärten, Kitas und Ganztagesschulen bauen. Es ist ein Irrglaube, das Kinder besser erzogen werden, wenn sie die ganze Zeit zu hause sind. Die Motivation die Kinder zu hause zu lassen geht meiner Meinung mehr von den Eltern aus, die nicht loslassen können und glauben sich im Kind zu idealisieren. Man will halt nicht das das Kind bei anderen Erziehern vielleicht auch andere Werte lernt als das man sie selber vermitteln wollte. Aber das bleibt halt nicht aus. Eltern sind der Angelpunkt für die Kinder in Ihrer Entwicklung, entdecken müssen wir die Welt sie schon selber lassen.

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KarlRad 07.01.2011, 14:58
55. Kita ja oder nein? Gleichberechtigung ja oder nein?

Ich finde das ein Kind sehr gut in einer Kita betreut werden kann. Mit anderen gleichaltrigen Kindern spielend zusammen Zeit verbringen und dabei von ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen gefördert werden, ist eine super Sache. Ist natürlich der Idealfall. Außerdem würde meine studierte Frau wieder arbeiten gehen können und sich nicht als ausgeschlossene unserer Leistungsgesellschaft fühlen. Obendrein würden wir mehr Geld verdienen und könnten unserem Kind auch mal einen Urlaub bieten. Ein Verdiener in der Familie ist auch ein zu hohes Risiko. Denn ich möchte nicht plötzlich auf Hartz4-Niveau leben müssen, weil mein Arbeitgeber Arbeitsplätze kürzt.
Jede Mutter die Arbeiten geht, finanziert dieses System und lebt Gleichberechtigung vor.

Es sollte auf jeden Fall jedem selbst überlassen werden, ob er seine Kinder in eine Kita schickt oder nicht. Momentan hat man zumindest in den alten Bundesländern diese Wahl nicht.

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saxum 07.01.2011, 15:03
56. Danke!

Zitat von mr_stagger_lee
Genau. Unter-3-jährigen macht das Spielen mit anderen Kindern keinesfalls Spass und die Kindergarten-Tanten haben in den allermeisten Fällen auch noch nie was von frühkindlicher Entwicklung & Förderung gehört. Zuhause allein bei Mama ist es doch in allen Fällen viel besser, vor allem hat Mama so unglaublich viel Erfahrung! Liebe, Kuscheln und mal nen Kuss gibts in der Kita auch nie. Deswegen sind auch die entsprechenden Kinder der letzten Jahrzehnte aus Schweden, Ostdeutschland, Kanada etc. alles unglückliche, bedauerswerte Kreaturen geworden. Oder könnte es doch anders sein:
Mein Puls war schon bei 180, als ich manche Beiträge mit "Abschiebung" gelesen habe. Danke für Ihren Beitrag, Sie sprechen mir aus der Seele!

Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut, mit wie viel Freude und Spaß unsere Tochter in die KiTa geht und dort nebenbei spielerisch soziales Verhalten (Teilen etc) sowie Verantwortung erlernt. Sie erleben Sachen, die man als Elternteil nur schwer organisieren könnte. Oder welche Eltern können mal schnell einen Kinderchor/Theater-Aufführung organisieren oder zusammen mit dem Jäger/Förster in den Wald gehen oder die Polizei vorfahren lassen? Ich bastle und erlebe viel mit meiner Tochter aber die KiTa ist eine super Ergänzung und das Kind profitiert von dem Umgang mit anderen Kindern ungemein!

Man sieht sehr deutlich den Unterschied zu den verzogenen Ich-stehe-im-Mittelpunkt-"Muttersöhnchen", die dann ab 3 Jahren "ins kalte Wasser geworfen werden". M. E. geben KiTas ein Stückweit das zurück, was früher in Großfamilien mit vielen Kindern normal war.

Ob und wer das zum wohl des Kindes möchte, muss allerdings jeder alleine entscheiden ... :)

Gruß
S

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Nicola54 07.01.2011, 15:03
57. unsinn

Zitat von Caroline
Alle ein- bis dreijährigen Kinder haben einen berechtigten Anspruch auf ein Familienleben mit Vater und Mutter! DANN wären sie erst so weit, einige Stunden am Tag getrennt von zu Hause zu verkraften. Diesbezüglich ist Deutschland völlig unterentwickelt - man fragt sich, wieso!
Das ist, so pauschal gesagt, Unsinn. Kinder brauchen zunächst mal andere Kinder... Vater und Mutter müssen verlässlich vorhanden sein, aber nicht den ganzen Tag.

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Catweazle123 07.01.2011, 15:03
58. @ Alexander Ortner

Zitat von Alexander Ortner
Und in Haushalten, in denen nur ein Elternteil arbeiten geht, schmeißt die Frau den Haushalt, damit der Mann sich entspannen kann, wenn er aus dem Büro kommt? "Schatz wie war Dein Tag?" Ein etwas antiquiertes Weltbild wie mir scheint.
Ihr Weltbild ist wirklich antiquiert. Gibt es das noch?

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Alexander Ortner 07.01.2011, 15:10
59. Beneidenswert!

Zitat von AllesGrau
Bitte helft mir, wer kann mir sagen wann genau der Tag war, an dem es für einen deutschen Alleinverdiener mit Durchschnittsgehalt .....
Klingt nach einer Wohngegend, in der man als Alleinverdiener gemütlich eine Ziege im Garten des Eigenheims anpflocken kann, um gleichzeitig den Rasenmäher zu sparen und keinen Ziegenkäse kaufen muss, während die Kinderschar fröhlich um einen herumtanzt. Obwohl, nach eigenen Kindern klingt das irgendwie doch nicht. Jedenfalls: ich beneide Sie!

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