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Straße von Hormus: Briten schließen sich US-Mission im Persischen Golf an
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Großbritannien will sich an einer von den USA angeführten "Sicherheitsmission" in der Straße von Hormus beteiligen. Das kündigte Außenminister Raab an. Die Bundesregierung zieht eine EU-geführte Beobachtermission vor.

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carlitom 06.08.2019, 08:30
60.

Zitat von freizeitverkaeufer
Failed state.......ne, nicht GB auch nicht die USA, beim Iran , naja vielleicht, D for sure!
Yeah, die AfDler wieder am Start. Die meisten Menschen der Welt (das ist es ja, was die AfD so sehr stört) können sich nichts Besseres vorstellen, als in Ihrem "failed state" Deutschland in Sicherheit und Wohlstand zu leben. Merkwürdig, dass Ihnen als Pegidisten-, Trumpisten-Fan dieser Widerspruch in Ihren eigenen Aussagen so gar nicht auffällt. Aber Hauptsache gepöbelt.

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carlitom 06.08.2019, 08:32
61.

Zitat von graf koks
Den USA geht es darum, einen neuen Schah zu installieren, der ihnen aus der Hand frisst. Das Ajatollah-Regime ist sicher nicht das, was sich die Iraner seinerzeit gewünscht haben, aber immerhin besser als die politischen Verfolgungen und Folterungen unter Reza Pahlavi. Als Kriegsbeute ist iranisches Öl im Visier, und daran möchte GB offenbar partizipieren. Tote und Zerstörungen, die damit einhergehen, haben die USA schon immer wenig geschert
Mit dem Meisten haben Sie recht, aber dass es weniger politische Verfolgung und Folterungen im jetzigen Iran als unter dem Schah gab, halte ich für eine gewagte These.

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carlitom 06.08.2019, 08:34
62.

Zitat von arvenfoerster
Grossbritannien muss wirken. Noch immer hält der Iran Tanker und Besatzung fest, den es widerrechtlich in internationalen Gewässern gekapert hat. Die EU hat sich nicht von einer angemessenen Reaktion überzeugen lassen. Diese bestünde ja im Verteidigen von internationalen Recht und nicht im Beobachten der Verstösse dagegen. Jetzt müssen die Briten also auf den im Vergleich zur EU zuverlässigeren Verbündeten setzten. Donald Trump! Kann es eine deutlichere Bankrotterklärung der EU-Aussenpolitik geben?
Ich sehe das ja alles vollkommen anders. Aber ein wirlicher Brüller war für mich vor allem der Satz, in dem Sie Trump als "zuverlässigen Verbündeten" bezeichneten. Das ist der Witz des Tages.

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JDR 06.08.2019, 10:53
63.

Zitat von arvenfoerster
Grossbritannien muss wirken. Noch immer hält der Iran Tanker und Besatzung fest, den es widerrechtlich in internationalen Gewässern gekapert hat. Die EU hat sich nicht von einer angemessenen Reaktion überzeugen lassen. Diese bestünde ja im Verteidigen von internationalen Recht und nicht im Beobachten der Verstösse dagegen. Jetzt müssen die Briten also auf den im Vergleich zur EU zuverlässigeren Verbündeten setzten. Donald Trump! Kann es eine deutlichere Bankrotterklärung der EU-Aussenpolitik geben?
Ohne Frage richtig. Und ganz nebenbei eröffnet der Schulterschluss mit den Vereinigten Staaten von Amerika den Briten verschiedene Optionen, welche ohne Washingtons Unterstützung schlicht nicht vorhanden wären.

Die Schwäche des Westens bei iranischen Geiselnahmen ermuntert das Regime leider, diese Taktik permanent weiter zu fahren, wie wir gerade wieder sehen.

Europa ist handlungsunfähig. Das steht für eine Mission am arabischen Golf ohne US-Unterstützung komplett außer Frage. Die Gedankenspiele aus Berlin sind pure Arroganz. Frankreich wäre gut beraten, sich ebenfalls an der Koalition zu beteiligen. Man muss Trump nicht mögen, um Staatsraison zu bewahren.

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