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Straßenschlacht in Kiew: "Steh auf, Ukraine, Tod unseren Feinden!"
DPA

Die Polizei schießt in die Menge auf dem Maidan, die Demonstranten greifen mit Brandsätzen an. Ukraines Präsident Janukowitsch und seine Gegner lassen die Gewalt sprechen. Ein Zerfall des Landes ist jetzt nicht mehr ausgeschlossen.

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HerrZlich 19.02.2014, 05:37
1. Starter

Zitat von sysop
Die Polizei schießt in die Menge auf dem Maidan, die Demonstranten greifen mit Brandsätzen an. Ukraines Präsident Janukowitsch und seine Gegner lassen die Gewalt sprechen. Ein Zerfall des Landes ist jetzt nicht mehr ausgeschlossen.
Ein Satz drückt alles aus , was abgeht. "Demonstranten greifen mit Brandsätzen an - Ukraines Präsident Janukowitsch und seine Gegner lassen die Gewalt sprechen". Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

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habenichts2 19.02.2014, 05:45
2. Ziel erreicht

Zitat von sysop
Die Polizei schießt in die Menge auf dem Maidan, die Demonstranten greifen mit Brandsätzen an. Ukraines Präsident Janukowitsch und seine Gegner lassen die Gewalt sprechen. Ein Zerfall des Landes ist jetzt nicht mehr ausgeschlossen.
Nun hat der Westen das erreicht, was er von Anfng an angestrebt hat!
Bürgerkrieg!
Und wer übernimmt die Verantwortung für die Toten?

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ak-73 19.02.2014, 05:58
3. Und das alles nur wegen der EU

Kiew hat mehr mit Moskau gemeinsam als mit Brüssel.

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vrdeutschland 19.02.2014, 07:13
4. Der übergesprungene Funke

Es geht schon längst nicht mehr darum, ob die Ukraine in Richtung Europa oder Rußland tendiert. Nein, es geht um den aufgestauten Frust in der Bevölkerung, dass sich einige wenige hundert die Taschen vollstopfen und nur noch abkassieren, der Schwur, dem eigenen Volk und Land zu dienen eine Farce geworden ist.
Leider ist es mittlerweile so, dass dies auf 90 % der Ländern weltweit zutrifft. Der Leidensdruck ist allerdings noch nicht hoch genug und so begibt man sich nur als Wahlvieh an die Urnen...

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hansgustor 19.02.2014, 07:18
5. Merkel unterstützt Klitschko

Glaubt immer noch jemand dass die Demonstranten die Guten sind?

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Beobachter123 19.02.2014, 07:29
6. Frechheit

Zitat von sysop
Die Polizei schießt in die Menge auf dem Maidan, die Demonstranten greifen mit Brandsätzen an. Ukraines Präsident Janukowitsch und seine Gegner lassen die Gewalt sprechen. Ein Zerfall des Landes ist jetzt nicht mehr ausgeschlossen.
An der Art der Berichterstattung könnte man meinen die Presse freue sich über die jüngsten Ereignisse. Verantwortungsvoller Journalismus sieht anderer aus. Den Sicherheitskräfte sind Menschenleben keineswegs egal. Bei einem geplanten und Flächendeckenden Einsatz von scharfer Munition gäbe es deutlich mehr Tote und der Platz wäre in kürzester Zeit Menschenleer. Die Menschen jetzt noch mit reißerischen Journalismus weiter auzustacheln ist gewissenlos.

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geht bestimmt 19.02.2014, 07:30
7.

das ist jetzt schon eine verdammt heikele Situation in der Ukraine. ich bin der Meinung, dass das wichtigste momentan ist, wieder Ordnung in das Land zu bringen, damit die friedlichen Demonstranten wieder agieren können, inzwischen diesem um sich schlagenden mob ist das kaum möglich. man merkt, dass jener mob auch keinerlei einheitliche Führung hat. was passiert denn, wenn der Präsident nun zurücktritt? das erinnert mich ein wenig an Nordafrika, die im Chaos die Regierung wechselten, danach sieht es meistens nicht besser aus. und außerdem hat eine solche Gewalt auch Nichts mit Demonstrationen zu tun, außerdem, wem man die Mehrheit der Bevölkerung hinter seiner Idee hat, schafft man das auch ohne Gewalt, wenn man nur eine Minderheit darstellt, schafft man es auch mit Gewalt nicht.
also wenn ich der Polizeipräsident in der Ukraine wäre, würde ich meine Leute nicht mehr unbewaffnet auf die Straße lassen.

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nixda 19.02.2014, 07:36
8. man stelle sich mal vor

In Deutschland wäre das seit Wochen so. Ich würde von der Regierung die Auflösung der "Demonstrationen" verlangen. Demokratie ist was anderes als diese Gewaltdeppen machen.

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Hiram333 19.02.2014, 07:37
9. Bürger vs. Oligarch

Wenn die Regierung dem Willen des Volkes nicht mehr entspricht, ist der Aufstand genau die richtige Reaktion. Die Dringlichkeit der Anliegen, die Masse der Gefolgsleute und die Zeit wird auf ironisch-demokratische Art zeigen, wem sich das Volk mehrheitlich anschließt. Auf das Volk zu schießen hat m.E. Noch nie mehr als einen Aufschub gebracht. Die Regierung hat keine Chance gegen den festen Willen eines Volkes und ist m.E. Aber auch gar nicht das Problem. Wie will die Opposition mit den eigennützigen Oligarchen umgehen ohne selbst zu solchen zu werden und die prorussische Hintergrundstrahlung abfangen ohne die Wirtschaftssektoren zu gefährden? Ein noch länger Weg durch dichten Nebel.

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