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Strategie: Parteichef Lindner will liberales Profil der FDP schärfen
DPA

"Der Soli muss weg, TTIP ist gut": Christian Lindner will die FDP mit deutlich unterscheidbaren Positionen zurück in den Bundestag führen. Man müsse zu Überzeugungen stehen, auch wenn andere aufheulten, sagt der Parteichef im SPIEGEL.

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herr wal 04.01.2015, 10:04
30.

*Zukunft, und der Einzelne hat seine Chance verdient, bevor der Staat eingreift. So sind wir eben*

Richtig so, und das auch an den jüngeren Rändern der Gesellschaft! Schluß mit der Zwangsalphabetisierung Sechsjähriger! Ein begabter zukünftiger Leistungsträger kann sich selbst Lesen und Schreiben beibringen, vom Rechnen mal ganz zu schweigen. (Für Letzteres hat die Evolution uns nämlich mit 10 Fingern und 10 Zehen ausgestattet!) ;-)

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kuddemuddel 04.01.2015, 10:06
31. Unter ferner liefen....

Die FDP ist und bleibt eine Klientelpartei, die nur die Interessen der (sehr) Gutverdienenden vertritt. Da ist es egal, ob sie in Magenta oder Blau-gelb auftritt. Von ihrem programmatischen Grundgedanken ist die FDP meilenweit entfernt.

Wer so unreflektiert äußert, dass die USA gut sind, der hat meines Erachtens immer noch nicht wahrgenommen, wie die Mehrheit der Bevölkerung tickt. Als freiheitliche Partei sollte man sich mal mit der Überwachung der USA durch die NSA auseinandersetzen. Tun die Liberalen aber nicht, stattdessen wird TTIP uneingeschränkt befürwortet.

Da heult der Lindner auf: Ihr braucht uns doch. Aber ich hoffe, keiner wird ihn hören.

Warum der Splittergruppierung hier überhaupt noch Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist mir ein Rätsel.

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laotse8 04.01.2015, 10:06
32. Die ehemalige Partei der Kleinaktionäre

und Aufsteiger hat immer noch nicht vertanden, warum sie ihre alte Stammklientel nicht mehr wählt. Man hatte mit sattem Wahlergebnis in der Koalition vier Jahre Zeit, um Haltefristabschaffung, Halbwertsverfahrensabschafffung und Werbebetragslimitierung zu modifizieren und eine gerechte Quellensteuer anstellte übler Dreifachbesteuerung zu schaffen. Geschehen ist nichts. Also wählt man die FDP nicht mehr.

Die AfD ist für eine klare Unterscheidung von Spekulanten und Sekundenzockern gegenüber dauerhaften Kleinaktionären, die Dividendensteuern entrichten. Überflüssig zu erwähnen, daß wählende Aktionäre zu denen gehören, die an der Wahlurne umdenken können. Herr Lindner kann es leider nicht.

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garfield 04.01.2015, 10:07
33.

Zitat von tiger-li
Es wäre einfacher die Partei zu begraben und ne neue zu gründen als diese verzweifelt am Leben zu erhalten - bei dem Image....
Das haben ja manche auch von der damaligen PDS verlangt. Aber was soll eine Neugründung bringen, wenn dann wieder die gleichen Mitglieder und damit der gleiche Geist enthalten sind? Schließlich wurde ja die FDP zu Recht für ihre Dienerrolle des Kapitals abgestraft, womit sie den Bogen dermaßen überspannt hat, dass es sogar der Letzte gemerkt hat. Und wenn ich Lindner jetzt höre, hat sich da auch nichts verändert. Dass er z.B. TTIP befürwortet, ist für einen, der es gern sehen würde, wenn private Schiedsgerichte Politik aushebeln können, nur konsequent und dankenswert ehrlich.
Glaubwürdig liberal im positiven Sinne ist für mich hingegen die Neugründung der Neuliberalen um Karim und Biallas. Die setzen sich ausdrücklich von den Fehlern ab, mit denen die FDP den Liberalitätsbegriff pervertiert hat. Was die vertreten, DAS ist für mich (wieder) ein liberaler Humanismus.

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sober 04.01.2015, 10:07
34. Sekte

Die FDP ist dabei, sich von einer Partei in eine Sekte zu verwandeln. Da reicht es dann, irgendwie "anders" zu sein, da ist die Stimmabgabe nur noch ein Akt der schwurbeligen Selbstvergewisserung. Wenigstens ist Lindner ehrlich, wenn er in seiner Beschreibung der "neuen" FDP Bürgerrechtsthemen schon gar nicht mehr erwähnt. Die ostentative Verbrüderung mit den USA, völlig unbeeindruckt von Guantanamo und dem Abhörskandal, ist einer liberalen Partei unwürdig. Aber auch schon egal, die FDP stirbt eh. 6 Prozent im Februar in Hamburg?? Herr Kubicki, was rauchen Sie denn??

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MixMax 04.01.2015, 10:10
35.

..doch was nützt die Bühne.., wenn man nicht's mehr zu sagen hat.?

Wollen Wir hoffen das der Suverän es endlich erkannt hat, das diese Schmarotzer in den Parlamenten nicht's aber auch garnicht's zu suchen haben,
lasst Sie nun endlich sterben, erschießen braucht man Die nicht, aber man muss Ihnen auch keine Bühne bieten (wie z.B. hier im Spiegel), noch Sie in eine solche hineinwählen.!

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thelma&louise 04.01.2015, 10:12
36. Mal sehen

Ich hoffe, die FDP kommt wieder auf die Beine. Sie ist die Einzige unspiessige Partei, die Deutschland hat. Daß sie keine Unternehmerpartei ist, erkennt man am schlechten Marketing: keiner weiß, dass die Hotelsteuer ein CSU Projekt war und niemand begeistert sich dafür, dass die FDP wie schon bei der Einführung von allen Linken gefordert die Praxisgebühr abgeschafft hat - wenn das keine Politik für die Menschen war, dann weiß ich auch nicht, was die Kakophonier hier wollen.
Inzwischen wurde unter großem Getöse der Mindestlohn eingeführt - und in Wirklichkeit die Freiheit, sich einen Nebenjob zu suchen, gleich mit abgeschafft. Ich glaube die FDP hätte das im Bundestag thematisiert. Warum verbietet man einer 20jährigen Apothekenhelferin am Feierabend in einem Restaurant zu jobben? Richtig, weil man meint, aus Fürsorge ihr Vorschriften machen zu müssen. Das ist ein Thema von Selbstverantwortung und Freiheit. Und darüber berichtet kein einziges Medium. Wahrscheinlich will keiner lesen, das junge Leute durchaus körperlich zu Dingen in der Lage sind, die nicht jeder kann und Menschen nicht durch Ungerechtigkeit unterschiedlich weit kommen, sondern aufgrund unterschiedlicher Leistungsfähigkeit.

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crusadepatrol 04.01.2015, 10:13
37. Finde ich OK

Zitat von helle_birne
Telefonzellen das Gelb durch Magenta ersetzte, konnte dies den Niedergang der Telefonzellen auch nicht mehr aufhalten. Genau so wird's mit der FDP... ;-)
Die sind unbelehrbar und das ist auch gut so. Hoffentlich bleibt der ganze Haufen bei den Prozentwerte - Gehalt eines Alkoholfreien Bieres. Damit können die keinen Schaden bei den Wählern und den Autofahrern mehr anrichten.

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Mach999 04.01.2015, 10:13
38.

Zitat von micsei
In das neue liberale Programm würde es auch passen, uns von der beginnenden staatlichen und privatwirtschaftlichen Überwachung wieder zu befreien. Klare Grenzen bei Internetüberwachung, Nummernschilderfassung, Bewegungsprofilen, Telefonverbindungen, ...
Es gibt kein neues liberales Programm für die FDP. Die FDP interessiert sich nicht mehr für Bürgerrechte, sondern nur noch für die freie Entfaltung der Wirtschaft ohne Rücksicht auf die Bedrfnisse von Menschen. Wirtschaft als Selbstzweck.

Schade um diese Partei mit einer großen wirklich liberalen Geschichte, in der man mal versucht hat, Unternehmertum mit Menschen- und Bürgerrechten in Einklang zu bringen. Schade um Hamm-Brücher, Leutheußer-Schnarrenberger, Baum, Hirsch, Genscher, Dahrendorf, Heuss, Scheel.

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freiheitstier 04.01.2015, 10:14
39. Neues Produkt nötig

Wenn ein Produkt am Ende ist, dann muss man es begraben und ein neues schaffen. So ist es bereits in Hamburg geschaffen, als sich die Neuen Liberalen gegründet haben. Der Liberalismus ist nicht tot, er braucht nur ein neues, ein sozialliberales Gewand.

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