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Strategiepapier: AfD plant Attacke gegen Merz
imago/ CommonLens

Friedrich Merz könnte schon bald zum CDU-Vorsitzender werden - und für die AfD zum Problem. In einem Strategiepapier sucht die Partei nach Angriffspunkten. Ihr Ziel: ein "unwohles Bauchgefühl" beim Wähler.

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nojoe 12.11.2018, 14:29
10. Großartig

Wenn die AfD gegen Merz ist, dann müssen jetzt alle anderen dafür sein, insbesondere unter den eher linken Medien. Ich bin beglückt, denn für diesen Mann bin ich vor kurzem in die CDU eingetreten.

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grotefend 12.11.2018, 14:31
11. Interessant!

Die AfD wird zunehmend nervös. Das ist ein gutes Zeichen. Auch sie merkt, dass ihnen der Wechsel an der CDU-Spitze teuer zustehen kommen könnte. Aber: wer auf Feindbilder baut, um politisch erfolgreich zu sein, der hat eben Pech, wenn man inhaltlich sonst nichts zu bieten hat.

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aufderuhr 12.11.2018, 14:31
12. Für ein unwohles Gefühl benötigt man die AfD nicht ...

... dafür reicht es zu wissen, für welche Lobbygruppe er in Deutschland die Türen aufmachen wird.

Im Gegenteil:
Eine Aktion gegen Merz von der AfD wäre wahrscheinlich kontraproduktiv.

Oder die AfD wollen Merz unbedingt?! Dann mancht dieses Pack Stimmung gegen ihn und alle anderen sind plötzlich für den "armen Merz", der ja soooo gut für Deutschland wäre.

Auch ne Taktik....

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newbie99 12.11.2018, 14:31
13.

AfD-Ko-Chef Jörg Meuthen reagierte umgehend und nannte die Aussage von Merz "eine ungeheuerliche Entgleisung" , die AfD werde sich "nicht auf ein derartiges schäbiges Niveau" herablassen. Merz sei eine "pseudokonservative Attrappe mit einer Blendwirkung", deren kurze Halbwertzeit sich bereits jetzt abzeichne.

... na das mit dem sich nicht herablassen auf ein derartig schäbiges Niveau hat ja prima funktioniert! Gleich mal im selben Statement das Gegenteil zu beweisen - das ist schon mal 'ne Hausnummer!

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Vadomar 12.11.2018, 14:34
14. Alptraum der AfD

Merz würde die "traditionelle" CDU Wählerschaft bedienen, ein Alptraum für die AfD, die sich nach außen hin ja gerne als die "neue konservative Partei" geriert.
Was übrigbliebe von der AfD wäre der braune Bodensatz, der ja bereits jetzt schon von Tag zu Tag mehr ans Licht kommt.

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schwarzweißinfarbe 12.11.2018, 14:36
15.

AfD und "auf Basis von Fakten" ...
Da kann ich nur laut lachen.
Fakten haben die AfD bis jetzt noch nie interessiert. Höchsten "gefühlte Fakten"... was aber eben keine Fakten sind.

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Nilon 12.11.2018, 14:40
16. Ein "unwohles Bauchgefühl"...

... hätte ich vor allem beim wählen der AFD. Muß wohl irgendwas mit brauner Scheiße zu tun haben...

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Calen 12.11.2018, 14:41
17. AfD ist rechts, aber nicht konservativ

Ursprünglich war die AfD unter Lucke noch konservativ. Verfolgt man die Forderungen der tonangebenden ostdeutschen Verbände in letzter Zeit, insbesondere Thüringen und Sachsen, so wird deutlich, dass man weg von dem Image einer neoliberalen Professorenpartei will. Die wenigen Aussagen zur Sozialpolitik erscheinen zum Teil linker als die SPD. Gleiches lässt sich auch bei den anderen europäischen rechtspopulistischen Parteien verfolgen (FN, Lega Nord, etc.). Natürlich ist das Kernthema dieser Parteien der Nationalismus, jedoch vermehrt gepaart mit sozialistischer Prägung. Die Aussage von Friedrich Merz trifft es daher auf den Punkt, wenn er die AfD als nationalsozialistisch bezeichnet. Konservativ im klassischen Sinne ist bei der AfD nur noch der Kleidungsstil von Alexander Gauland.

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pelegrino 12.11.2018, 14:41
18. Wer Merz kennt,...

...sich seines Auftretens und Redens in der Vergangenheit erinnert, der braucht weiss Gott kein AfD Strategiepapier um Bauchschmerzen zu kriegen -...und ganz sicher keinen Spiegel.

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tadano 12.11.2018, 14:44
19.

Die AfD muss sich gar nicht auf dieses schäbige Niveau herablassen, sie agiert schon sehr lange auf diesem schäbigen Niveau.

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