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Strategiespiele in Baden-Württemberg: FDP will mit "Deutschland-Koalition" wieder an
DPA

Steht das Comeback der FDP bevor? In Baden-Württemberg ist eine Regierungsbeteiligung nach der Wahl durchaus denkbar. Allerdings auf ganz und gar ungewohnte Weise.

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rainbow-warrior999 19.02.2016, 18:03
1. Dazu muß bei uns im Ländle

der Tiefbahnhof unter den Parteien (fdp) erstmal in den Landtag kommen. Und bis dahin kann noch viel passieren. "Deutschland-Koalition" - danke, mir ist schon schlecht Wovon doch manche so träumen...

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Eppelein von Gailingen 19.02.2016, 18:18
2. Die FDP darf nicht durch die Hintertür das Chaos ermöglichen

Hoffentlich wird die CDU mit Wolf verhindert. Das angerichtete Dilemma unter Oettinger und Mappus hat langfristig immer noch Nachwirkungen. STR21 und der Rückkauf von EnBW durch Mappus. Ist hier eigentlich ein Urteil ergangen, oder steht es noch aus????
Das Ländle soll an Kretschmann und der SPD festhalten, sonst kann es nur viel viel schlechter werden. Die bisherige Regierung macht ihre Sache gut, was man aus dem Nachbarland sehen kann.

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ThomasGB 19.02.2016, 18:20
3. Aha, ...

die FDP findet die Politik von Schwarz-Rot so toll, daß sie dabei mitmachen möchte. Also daß sich die "Liberalen" in der Vergangenheit als Umfaller vor dem Herrn betätigt haben ist ja bekannt. Aber diese Form von Fallobstqualität ist ganz neu: Ein Boxer, der sich auf der Bahre in den Ring bringen läßt.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 19.02.2016, 18:28
4. Deutschland Koalition?

KKK wäre passender: Korrupte Kapitalisten Koalition.
Wirklich interessant wäre es wenn die Linkspartei in den BaWü-Landtag einzieht. Aber dazu sind die konservativen Kräfte dort einfach viel zu stark. Und bei solchen konnte die Linkspartei bisher nur in den neuen Bundesländern punkten. Aber die unverbesserlichen Freunde eingemauerter Sicherheit und streng kontrollierter Einheitskultur haben dort in jüngerer Zeit ihre politische Heimat in der AfD gefunden (was für die positive Entwicklung der Linkspartei spricht).
Und was die Umfragewerte der AfD in BaWü angeht, so scheint die Hemmschwelle "was neues" zu wählen dort leider nur nach rechts absenkbar zu sein.

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stupp 19.02.2016, 18:32
5. Lieber in die Opposition

Nach den Erfahrungen mit der Merkel-CDU sollte die FDP im Zweifel lieber eine starke Opposition bilden, als als zweiter Juniorpartner in einer Deutschland-Koalition erneut vorgeführt zu werden und die eigenen Wähler zu enttäuschen.

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elizar 19.02.2016, 18:39
6.

Für was braucht man schon die FDP?
Selbst mit 16% auf Bundesebene kann sie doch nur Klientelpolitik. Sie ist nicht ohne Grund aus dem Bundestag geflogen. Ich hätte nichts dagegen, wenn dies in BaWü genauso sein würde.

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friedrich_eckard 19.02.2016, 18:44
7.

Gesetzt, die Wahlen gehen so aus wie zuletzt vorhergesagt - möge uns ein gütiges Geschick davor bewahren! - dann liegt rotgrün mit 42:39% vor schwarzgelb, wobei ja auch noch nicht gesagt ist, dass die LINKE den Einzug in den Landtag wirklich verfehlt; so weit ist sie von den 5% ja nicht entfernt, und es gibt auch Umfragen, die ihr den Einzug in den Landtag vorhersagen.

Die SPD müsste von allen guten Geistern verlassen sein, wenn sie sich nun auch noch an einer Wiederbelebungsaktion für die FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - beteiligte, aber das ist ja leider nicht auszuschliessen... jedenfalls ist es ein unerträglicher Zustand, dass die Grenzschützenpartei Koalitionen soll erzwingen können.

Im Falle, dass... sollte rotgrün deshalb CDU und FDP - falls noch jemand weiss... - vor die Wahl stellen:

- entweder Ihr ermöglicht eine grün(rot?)rote Regierung durch eine "Pairing"-Vereinbarung, wobei jeweils so viele schwarzgelbe Abgeordnete sich enthalten oder Abstimmungen fernbleiben, wie die die Grenzschützenpartei hat, womit deren Stimmen neutralisiert wären,

- oder Ihr bildet eine Regierung der "Neuen Harzburger Front" aus CDU, FDP und Grenzschützenpartei,

- und wenn alles nichts hilft, gibt es gem. Art. 47 der Landesverfassung-BW nach drei Monaten Neuwahlen, bei denen es dann auch nicht mehr schlimmer kommen könnte.

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tomrobert 19.02.2016, 18:47
8. Kretschmann enttäuscht!

Die Grünen haben nichts gegen die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt getan. Sie haben weder was für Arbeitslose noch gegen Leiharbeit noch etwas gegen das trostlose Dasein von Harz IV Empfängern getan.
Warum sollte man diese Partei wählen?

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naklar? 19.02.2016, 18:52
9. Na und. Und wie lange noch? Glauben wirklich die Medien noch, dass ...

... sie den Bürger auch weiterhin wie kleine Kinder behandeln können. Die tägliche Realität ist in der Bevölkerung längst angekommen. Die derzeitige Migration ist (leider) gescheitert und das allein wird wahlentscheident sein bei den nächsten Wahlen und wenn das Spiel auch noch bis 2017 so weiter geht.
Aber die Hoffnung stirbt wohl zuletzt. Es geht nicht um die 70%, der Migranten welche sich in Deutschland zumindest am Arbeitsmarkt bewähren; nein, es geht um die 30% welche Ihre Kultur Deutschland überstülpen wollen, welche Deutschland sogar verachten und hassen.

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