Forum: Politik
Streit in der EU: Orbáns Verbündete blasen zum Kampf gegen liberales Europa
DPA

Osteuropäische Spitzenpolitiker machen die EU für Misserfolge und Stagnation in ihren Ländern verantwortlich, sie sehen Brüssel als "neues Moskau". Jetzt rufen sie auf zum Kampf gegen das liberale Europa. Ihr Anführer ist Ungarns Orbán.

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roland56 07.01.2016, 18:38
540. Ein Kerneuropa, allerdings ohne Deutschland

Zitat von syracusa
Ja, so ist das leider. Aber ich will keine EU, die durch Orban, Kaczynski & Co erpressbar ist und in Antidemokratie und Antihumanismus abgleitet. Das Projekt "Kerneuropa" rückt näher ...
Denn die deutsche "politsche Führung" (hüstel) möchte uns doch eher als Teil des Nahen Ostens sehen, zumindest was die Zusammensetzung der Bevölkerung angeht.
Für Sie als Grüne sind das doch paradiesische Zukunfsaussichten, oder? Schließlich hatten Sie in einem Beitrag ja schon angedeutet, dass selbst 60 Mio für Deutschland kein wirkliches Problem darstellen.

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Ein mündiger Bürger 07.01.2016, 18:39
541. Eine Zusatzbitte...

Zitat von ramses2
Es wird Zeit für ein neues Europa; eines, der Menschen! ... Also, alle Putin-, Orban- und Kaczynski- Fans: bitte geht nach Osten zurück und macht denen Platz, die gerne in einem menschenwürdigen Westeuropa leben wollen.
... und nehmt am besten die sich falsch verhaltenden Flüchtlinge mit ...
... und ich wüsste da noch ein paar PolitikerInnen ;) Die kommen aus dem Osten und passen dort auch m.E. besser hin ... zumal sie teils Russisch als Hobby haben ...

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PerIngwar 07.01.2016, 18:40
542. Oh.

Zitat von tulius-rex
Mit solcher Politik kann man trefflich vom eigenen Versagen ablenken. Immerhin schreiben wir nun das Jahr 27 nach dem Ostblockzerfall. In diesem Vierteljahrhundert hätte man für sein Volk einiges besser machen können Herr Orbán und nicht nur andere beschuldigen. Allein mit christlichen Werten bekommt man niemanden satt.
Hungern die Ungarn denn?

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Jac78 07.01.2016, 18:40
543.

Zitat von philipkdi
"Der EU-Austritt ist nicht das Ziel - nicht, solange ihre Länder Brüsseler Fördergelder brauchen". Und wir Deppen lassen uns das gefallen und zahlen und zahlen. EU ist doch keine Wünsch dir was Veranstaltung. Wem es nicht gefällt der kann ja austreten. Ich verstehe wirklich nicht wie das noch einem Steuerzahlenden in Deutschland vermittelt werden soll. Da sind die Griechen noch harmlos dagegen (war da eigentlich mal was, man hört gar nix mehr...). Merkel, übernehmen Sie!
Ach ja die "Fördergelder" von den Profitieren nur die Burger der jeweiligen Länder und deren Wirtschaften und nicht die Ausländischen Konzerne (speziell aus Deutschland) bei Vergabe von Auftragen, aber das Lidel und Co Entwicklungshilfe Kredite !!! von der Weltbank bekommen haben um sich in Osteuropa stark zu machen und dabei die Lokalen Firmen Kaput gemacht haben ist Okey nur als Beispiel zu nennen. Seien sie doch mal Realist wir können bestimmte Länder nicht wirtschaftlich wie Kolonien behandeln und dann sich wundern dass die Menschen es dort satt haben.

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playintime 07.01.2016, 18:40
544. iberische Halbinsel?

Zitat von Korken
Da die osteuropäischen Länder ja anscheinend partout nichts mit der EU zu tun haben wollen (Europa der Nationen, Nationalstolz, militärische Tugend) aber nicht gehen wollen, solange man sie füttert, müssen wohl die anderen gehen - und eine neue EU gründen. Ich denke, wenn sich Deutschland mit Frankreich, die BeNeLux und Skandinavien, dazu auch die iberische Halbinsel, Italien, Österreich und bei einem Neustart vielleicht sogar die Schweiz zusammentun, dann könnte da was großes draus werden und man ist diese Last aus dem Osten endlich los. Ich denke, Russland würde sicherlich gerne unter die Arme greifen, warum auch nicht. Vielleicht machen Irland und auch noch Island mit, UK nur ohne Sonderrecht aber die wollen ja eh keine Vereinigung, also am besten draussen lassen, dürfen sich mit Ungarn und Polen zusammentun.
Geht nicht! Portugal hat zu links gewählt. Auch Spanien.

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tpro 07.01.2016, 18:40
545.

Zitat von matijas
Und deshalb wollten sie auch schnurstracks wieder zu einem Satelliten werden, diesmal zu einem westlichen. Sehr überzeugend. Sie beschweren sich, dass die EU auf Abweichler wie Polen sauer reagiert (da schreien sie "Freiheit") - aber die Osteuropäer selber lassen nicht mal kulturell abweichende Mitmenschen in ihrem Land unbehelligt. Deren Freiheitswünsche werden verachtet.
Was sind denn "kulturell abweichende Mitmenschen" in Osteuropa? Zum Thema Freiheit: manche "Demokraten" meinen, in einer Demokratie darf man machen was man will und nennen das dann Freiheit. Und den meisten "Demokraten" traue ich nicht einmal zu, eine WG mit 6 Personen zusammenzuhalten, da Kompromissunfähig und keine demokratische Abstimmung, die gegen die eigene Meinung geht, akzeptierend.

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chrimirk 07.01.2016, 18:41
546. Die Oder-Neiße Linie = heutiges Realium!

Zitat von ka117
Und das sagt ausgerechnet derjenige, der hinter dieser "Linie" geboren wurde und aufgewachsen ist.
Zuvor war die Kulturgrenze selbstvertändlich sehr viel weiter im Osten. Erteile gerne Nachhilfe.

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einzigerwolpertinger 07.01.2016, 18:41
547. Doch, haben sie bestimmt gelesen,

Zitat von kuac
Was soll diese Meckerei? Hat die Ungarische Regierung vor dem Eintritt die Vertragsbedingungen der EU nicht gelesen?
aber inzwischen gab es einige Alternativlosigkeiten, und da sieht die Sache schon etwas anders aus. Wenn alle besoffen sind, kommt das Kleingedruckte auf den Tisch.

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matijas 07.01.2016, 18:41
548. nicht mal nach 4 Tagen

Zitat von eternalchii
Wie unterscheide sich das Verhalten des Mobs in Köln von z.B. dem Angriff des ostdeutscher Nazimobs auf die schwangere Syrierin? Und wie verhindert das Abschaffen der EU, dass das rechtsextreme Pack (das ähnliche Werte wie die Islamisten hat) weiterhin Frauen Gewalt antut?
Und dazu kommt jetzt noch Orbans angebliche Sorge wegen Köln ...

Übergriffe auf Frauen würden in Ungarn nicht mal nach 4 Tagen berichtet, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Roma-Frauen handelt, die von biologisch reinrassigen Ungarn drangsaliert werden.

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seinedurchlaucht 07.01.2016, 18:42
549. EU und liberal?

Das Verwenden dieser beiden Worte in einem Satz finde ich haarsträubend. Die EU gleicht mittlerweile mehr einer Diktatur. Dieses Konstrukt gehört aufgelöst, ebenso wie der Euro.

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