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Streit in der Union: Wie Merkel jetzt noch alle ausstechen kann
DPA

Politik paradox: Die Kanzlerin steckt in der Krise, in Berlin wurde die CDU zerschmettert. Trotzdem hätte sie gute Chancen, politisch zu überleben - wenn sie wieder antritt.

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Newspeak 19.09.2016, 13:16
140. ...

Diese Analyse der Wahltaktiken ist ja durchaus interessant, aber dennoch sollte es weniger darum gehen, was Merkel oder die CDU zur Wahl denken und wollen, sondern was die Bürger wollen bzw. was gut für das Land wäre. Wieso glaubt man eigentlich, daß eine Person, egal wer es ist, solange Kanzler sein sollte, und daß das gut wäre? Alle Erfahrung zeigt, daß Menschen, die zu lange in einer Machtposition waren, immer schlechtere Ergebnisse liefern, immer selbstgerechter werden, immer bequemer und beratungsresistenter. Das mag ja an vielen Stellen keine Auswirkungen haben, aber ausgerechnet im wichtigsten Amt im Staate soll das toleriert werden? Merkel sollte das Amt nicht mehr ausüben dürfen, selbst wenn 100% sie wählen würden, einfach weil sie es schon zu lange ausübt.

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Putzer 19.09.2016, 13:17
141. Pfeifen im Walde

Die Verzweifelung der Merkel-Jünger scheint wirklich gewaltig zu sein. Unsere geschätzte Bundeskanzlerin und ihre CDU kassieren eine Schlappe nach der anderen. Woran das wohl liegen mag?

Ein Ende der Wahlniederlagen für die CDU ist auch noch nicht abzusehen. In NRW wird es die nächste Demütigung geben. Die Frau hat fertig und ist wie Flasche leer.

Entweder sie zieht die politischen Konsequenzen aus ihrer Unfähigkeit und tritt endlich zurück. Dann hat die CDU vielleicht noch eine kleine Chance. Oder sie macht weiter die Raute und hofft darauf, dass ihr noch paar naive Dummerchen vertrauen.

Aber mal ehrlich: Wer fällt denn heute noch auf ein plattes "wir schaffen das" herein. Wer anderen vorwirft, sie würden nur "einfache Lösungen" anbieten, sollte sich primär an die eigene Nase fassen.

Merkels inhaltsloses "wir schaffen das" ist ja wohl die Mutter aller einfachen Lösungen ...

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mactan_ph 19.09.2016, 13:17
142.

Statt diese Frau wegen ihrer schweren Fehler frontal anzugreifen versucht SPON noch Auswege aufzuzeigen damit diese Person uns als Kanzlerin noch länger erhalten bleibt. Was die sog. unabhängige Presse betreibt hat schon was "Endsieghaftes".

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brehn 19.09.2016, 13:18
143. lieber nicht

Zitat von SchleckyGoldmann
Sie schreiben:"Potenzielle AfD-Wähler werden es sich in dieser Situation gut überlegen, ob sie die Union im Stich lassen und Rot-Rot-Grün damit wahrscheinlicher machen". Das ihr euch damit mal nicht täuscht: Dem beinharten AfD-Wähler geht es primär nicht darum, Rot-Rot-Grün zu verhindern, sondern der CDU ( in persona Angela Merkel und ihren ergebenen Schergen) einen kräftigen Denkzettel zu verpassen. Das dadurch Rot-Grün an die Macht kommt, kann man dann getrost als Kollateralschaden verbuchen bzw. akzeptieren.
Der Zweck "der CDU einen Denkzettel verpassen" heiligt also das Mittel: rechtslastige neoliberale Populisten zu wählen??
Das ist wahrhaft opportunistisch und kleingeistig.

Es gibt genügend andere Parteien, welche für protestwahl zur Verfügung stehen, da muss man nicht rechten Rattenfängern die wertvolle Stimme hinterherwerfen.

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blitzunddonner 19.09.2016, 13:18
144. wichtig: sozial schwache würden unter der afd auf der strasse hausen, ...

Zitat von pygmy-twylyte
... Die AfD, zu der sich Arbeiter, Arbeitslose und generell sozial Schwache hingezogen fühlen, ein Herz für diese aber nicht zu haben scheint? ...
wichtig: sozial schwache würden unter der afd auf der strasse hausen, auf ein absolutes minimum heruntergekürzt oder gar in arbeitslager geraten. die sollten sich ihre stimmabgabe noch einmal überlegen.
anders sieht es auch mit den mental schwachen. da weiß ich auch nicht, wie man der begeisterung fürs völkisch begegnen kann. das kriegstrauma ist wohl schon zu lange her.

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rösti 19.09.2016, 13:18
145.

Zitat von chilischweiz
das die AFD mit der CSU gleich setzt, hat die AFD verdient. Die Schweizer CSU heisst SVP und hier lebt's sich's direkt-demokrtisch frei und den untersten 10% geht's doppelt so gut wie in Deutschland.
Wir wohnen in Rapperswil, an der "Goldküste" und wir zählen zu den oberen 10% der Schweiz und ich kann nicht sagen, das die oberen !0% in Deutschland schlechter leben... trotz SPD und Merkel

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m.breitkopf 19.09.2016, 13:19
146. Kanzlerin der Willkommenskultur

Sobald sie den Friedensnobelpreis hat, wird sie (nach einer kurzen Schamfrist) eine Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik vollziehen. Spätestens dann wird Seehofer zufrieden sein.

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rolo 19.09.2016, 13:20
147. Glaube ich nicht.

In dieser Rechnung gibt es viele sehr optimistische Annahmen. Insbesondere, dass mit Merkel nochmal ein Wahlsieg der Union möglich wäre. Unter den derzeitigen Vorzeichen bekommt die AfD bundesweit mindestens 15%, was zwangsläufig dazu führen wird, dass die Union unter die 30%-Marke rutschen wird. je nach Detailkonstellation (FDP drin oder draußen, etc.) kommt es dann zu RRG oder einer neuen GroKo mit geschwächter Union. Für die CSU wäre das der Albtraum, weil das alsKettenreaktion auch die CSU in Bayern unter die 40%-Marke reissen könnte. Deswegen wird die CSU weiterhin alles in ihrer Macht stehende tun, um Merkel - möglichst ohne den Ruch eines Putsches - von einer weiteren Kandidatur abzubringen.
Auch die Annahme, dass sinkende Zuwandererzahlen das Problem von selbst lösen werden, halte ich für deutlich verfrüht. Die Zahlen steigen schon wieder sehr deutlich - auf der Mittelmeerroute. Die libysche Schlepperindustrie gleicht langsam aber sicher aus, was über die Türkei nicht mehr geht. Da werden also noch genügend nachkommen, um das Problembewusstsein hier nicht zum Erliegen zu bringen.

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oceang 19.09.2016, 13:20
148. Sinn dieser Analyse?

Mir erschliesst sich nicht ganz der Sinn dahinter, denn es ist als Analyse gekennzeichnet und nicht als Kommentar, sollte also ausgewogen sein. Bitte klären Sie mich auf. Sie könnten nämlich auch schreiben: " Wie die Gegner Merkels ihre Erfolgswelle bis 2017 fortsetzen können." Ein öffentliches Interesse an dieser einseitigen Ausrichtung zieht nicht als Argument, denn Gegner und Befürworter Merkels liegen in etwa gkeichauf in der Bevölkerung. Somit müsste eine Analyse in einem ausgewogenen Journalismus in etwa so lauten:" Mögliche Szenarien bis 2017", bei der alle genannt werden.
Mit dieser Art Berichterstattung brauchen Sie sich nicht wundern, wenn ihnen regelmäßig Regierungstreue zum Vorwurf gemacht wird .

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ungebetener_gast 19.09.2016, 13:21
149. Und wenn die AfD auf Bundesebene 15% schafft und die FDP mehr als 5%?

Dann reichen der CDU 30% für schwarz-blau-gelb! Je stärker die AfD, desto eher wird jemand schwach...

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