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Streit im Wahlkampf: Kanzlerin lehnt Quote für E-Autos ab - und erzürnt die SPD
DPA

Bundeskanzlerin Merkel hält nichts davon, eine Quote für Elektroautos in der EU einzuführen. Der Vorstoß ihres SPD-Rivalen Martin Schulz sei nicht durchdacht. Das hören die Genossen nicht gern.

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Findus_1 12.08.2017, 22:36
50. Scheinheiligkeit ist kaum zu ertragen

"Merkel übte in ihrer Rede erneut scharfe Kritik an der Autoindustrie". Erst hält sie sich aus den Auseinandersetzungen um Dieselgate weitestgehend raus, überlässt das dem Verkehrsminister Dobrindt, der eine Auseinandersetzung mit VW aber so gar nicht mag und keinesfalls klare Kante zeigt, natürlich wiederum ganz in ihrem Sinne. der Tatsache, dass sie selbst mit wiederum diesem Dobrindt alles dazu getan hat, dass Herr Müller jetzt noch behaupten kann, dass sich VW an die gesetzlichen Vorschriften gehalten hat, indem sie dafür gesorgt haben, dass diese Vorschriften löchrig wie ein schweizer Käse sind. Das Schlimme ist jedoch, dass die Menschen in den Nachrichten ihre Schelte an die Hersteller auch noch ernst nehmen und tatsächlich glauben, dass Merkel auf der Seite der Verbraucher steht. Man muss sie nicht an ihren Worten sondern an ihren Taten messen, ganz besonders im Bezug auf den Umgang mit VW. Also, bitte endlich Taten statt Worte. Das Versagen der Politik hat das Versagen der Autoindustrie erst möglich gemacht. Und da trägt die Kanzlerin ein erhebliches Maß an Mitschuld.

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aschie 12.08.2017, 22:40
51. Ahnungsloser Populist

Zitat von retterdernation
Sinnvoller wäre der Umstieg auf Wasserstoffantrieb. Schulz ist für mich damit ein ...
Merkel schwafelt doch seit jahren von E Autos und hat trotzdem nur den Diesel gefördert.Von Wasserstoff hat die noch nie geredet auch nicht von sonstigen Alternativen.
Aber Schulz ist der Populist ?
Das ist nicht ihr ernst.

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esgehtdoch1974 12.08.2017, 22:43
52. Quote ... und wer solls machen

Rein technisch nicht machbar
1) Niemand kann massenhaft ElektroAutos bauen (das gilt auch Tesla)
2) Kommerzielle Fahrzeuge (Taxis, Aussendienstler, Servicekombis etc.) brauchen hohe Reichweite und kurze Tankstopps.
3) private Nutzer brauchen bezahlbare Autos ... durchschnittl. rund 31 T ? für Neuwagen und rund 18 T ?
4) Laternenparker brauchen dann Ladequellen
Ausserdem haben sich die meisten Innovationen durchgesetzt wenn sie entweder deutlich höheren Nutzen haben (den hat ein E Auto nicht, es kann genauso viel oder wenig wie ein Verbrenner) oder wirtschaftlicher sind.
Das E Auto wird kommen, wenn es die bessere Alternative ist ... und das ist es im Moment nicht.

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soisses007 12.08.2017, 22:43
53. Definition der NULL

Miss-Erfolge von Dr. Merkel und ihrem Team (CDU&SPD):
- 0% Zinsen, da politisch gewollt
- Renten im freien Fall, unkalkulierbar, ausgenommen Pensionen der Beamten!
- Infrastruktur (Straßen, Bahn) auf 3.Welt Niveau
- Energiewende abgewürgt, Null Plan
- Klimaschädliche PKW, Null Verantwortung, Diesel Chaos, e-Auto Märchen
- Flüchtlingskrise, Null Lösung, Null Plan
- Millionen Beschäftige in Billigjobs, spätere Rente = Null
- preiswerter Wohnraum, nur in der Uckermark
- ...
Sie hatte keinerlei Erfolge und will erneut gewählt werden?
Leiden denn alle unter Amnesie?

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Paddel2 12.08.2017, 22:44
54. Bildungsrückstand

Was haben Teenager und Gründe gemeinsam? Beide neigen zu Aktionismus und bereuen ihre Aktionen in wenigen Jahren. Heute wird die E-Mobilität als ökologisch sinnvoll beworben und morgen belehren uns Umweltverbände, dass die Produktion der Akkus Landstriche in Afrika und Asien zerstören und eine erhebliche Menge CO2 verbrauchen. Wer einigermaßen Ahnung von den Produktionswegen hat und nachhaltige Lösungen bevorzugt, kommt nie und nimmer auf die Idee, E-Mobilität zu fördern. Bessere Alternativen wäre ein Ausbau des ÖPNV in den großen Städten, eine Ausrichtung des Angebots auf die Bedürfnisse der Menschen und eine Optimierung von Verbrennungsmotoren für einen geringeren Verbrauch.

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dennis x 12.08.2017, 22:49
55.

Wieso sollten auch E-Autos in naher Zukunft realisierbar sein? CDU hat es nach jahrelanger Regierungsarbeit komplett verpennt und ignoriert.

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geraldwinkeler 12.08.2017, 22:49
56. Alles wie gehabt!

Frau Merkel zeigt hier mal wieder was Sie von Umwelt-und Gesundheitsschutz aber auch von einer vorausschauenden Industriepolitik hält: wenig bis gar nichts! Sie tut so, als sei der Dieselskandal nur ein Skandal der Autoindustrie, dabei ist er zuallererst ein Skandal ihrer Regierung und des industriehörigen Ministers Dobrindt. Man fragt sich ferner, ob sie die Ablehnung der Quote für E-Autos auch den Chinesen,
deren Automarkt der größte der Welt ist und die sich mit entsprechen Gedanken tragen, näherbringen will. Ihr Argument, in Europa keine solche Quote zu beschließen, weil man sich nicht zu Sanktionen bei Zuwiderhandlung aufraffen kann, mag für sie und ihre im politischen ( nicht im strafrechtlichen) Sinne korrupte Regierung gelten, bedeutet aber zugleich einen umweltpolitischen Offenbarungseid: Offenkundig hat sie aus dem absehbaren Verpassen aller Co2 Minderungsziele die Erkenntnis gewonnen, dass sie unfähig ist, Allgemeininteressen gegen die Profitinteressen der großen Konzerne durchzusetzen. Das ist eine löbliche Selbsterkenntnis, sollte dann aber auch zu ihrem Rücktritt führen.

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palettenpit2014 12.08.2017, 22:53
57. Ob Quote oder wie auch immer;

Diesel- oder Benziner: letztlich egal - dass hinten nur warme Luft herauskommt, ist eine schöne Illusion. Der Beschiss durch Händler / Hersteller ist ärgerlich, ändert aber nix am Grundproblem: Mineralöl ist zu wertvoll zum Verbrennen.
Elektroantriebe: leider auch nicht völlig unproblematisch. Die Mär vom vermehrten Feinstaub durch Kupplungs- oder Bremsabrieb muss man garnicht diskutieren - aber natürlich ist die Systemumstelllung aufwendig und kostet Zeit und Geld (VIEL Geld).
Auf längere Sicht sehe ich das Ende der Individuellen Mobilität kommen: wozu braucht man ein eigenes Fahrzeug, wenn man per Smartphone ein selbstfahrendes Elektromobil heranbringen kann, dass einen per Zuruf an jeden gewünschten Ort bringen kann - das kann kein Schienensystem besorgen. Die Fläche erreicht man nur mit solchen autonom fahrenden Fahrzeugen - dann ist der Besitz eines (teuren) eigenen Fahrzeugs völlig überflüssig, auch wenn es noch so schön ist, das eigene "Blechle" zu streicheln.
Da werden wieder viele Autofahrer und -bauer aufheulen - aber auf längere Sicht (etwa 20 Jahre) wird es genauso kommen.

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Beagle-Fan 12.08.2017, 22:53
58. Alles Diesel oder was?

Da wird der Diesel Skandal zum Top Wahlkampf Thema hochgepuscht, nur um abzulenken. Besser kann es Merkel nicht gehen. sind keine 500 Millionen sog. Europäer, sondern 502 Millionen. Da kommen die Scheinasylanten in Deutschland, Österreich, Italien Schweden ........ noch dazu.

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wb99 12.08.2017, 22:59
59.

Zitat von DenkenKannHelfen!
Selten einen größeren Unsinn gelesen. JEDER Verbraucher bekommt statistisch immer den gerade aktuellen Strommix. Auch solche, die neu ans Netz gehen.
Nein, der Unsinn ist ganz ihrerseits, indem sie nämlich von einem konstanten Strommix bei hinzutretenden Verbrauchern ausgehen.

Der Strommix, nachdem ein zusätzlicher Verbraucher ans Netz gegangen ist, ist aber nicht mehr der Strommix, bevor der Verbraucher ans Netz gegangen ist, wenn der zusätzliche Strom aus konventioneller Erzeugung kommt, und genau das ist bei uns der Fall durch den Einspeisevorrang der EE.

Wer jetzt ganz scharf nachdenkt, kommt ganz von selbst zu der Schlussfolgerung, dass man für die Frage, woher der zusätzliche Strom für einen zusätzlichen Verbraucher kommt, der Frage nachgehen muss, woher der zusätzliche Strom kommt, und man nicht einfach den existierenden Strommix aufmultiplizieren kann.

Gebe zu, dass das ein ziemlich langer Gedankengang ist, dem sicherlich nicht jeder ganz folgen kann.

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