Forum: Politik
Streit mit Erdogan: Europa muss jetzt hart verhandeln
AP

Die EU ist mit ihrer Beschwichtigungspolitik gegenüber Erdogan gescheitert. Auf dem Nato-Gipfel in Brüssel sollte sie nach einer neuen Strategie suchen. Einen Hebel hat sie.

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erhardeckhard 25.05.2017, 08:38
10. Wende, aber sofort!

Die EU darf sich nicht weiter zum Spielball dieses Despoten machen lassen. Vielmehr muss man ihn ganz klar ubd hart spüren lassen, das er mehr von uns abhängig ist als umgekehrt. Es nun mal im Leben so, wer nicht hören will muss fühlen. In diesem Fall, sehr hart fühlen:
Seine Wirtschaft und "sein Demokratieverständnis" sind im Sinkflug und das muss konsequent und knallhart ausgenutzt werden. Auch die 50% die diesen "Burschen" nicht gewählt haben, können und müssen in ihrem Land und zum Nutzen ihres Landes, massiv eingreifen und eine Wende herbeiführen!!

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omanolika 25.05.2017, 08:38
11. Partner-Gegner?

Die türkisch-europäische Freundschaft kann nichts trüben,
denn jeder kann auf seine Weise halt echt Druck ausüben,
und, weil bei einem solch wirklich vorbildlichen Partnerland,
seit Erdogan ja scheinbar nichts anderes zur Debatte stand,
geht`s nur darum so aufzudecken des Anderen Schwächen,
dass, wir lieber nicht von Partnern, sondern Gegnern sprechen...

Wer kann da wie gar am meisten Druck aufbauen?
Kann der andere antworten mit größerem Grauen?
Wird man sich daraufhin bald zu antworten trauen?
Es ist ein echtes Trauerspiel, wenn wir mal hinschauen...

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farfromhere 25.05.2017, 08:38
12. Türkei

Die EU braucht die Türkei nicht! Wenn die EU es schafft, ihre Grenzen endlich einmal selbst zu sichern und sich nicht auf Dritte zu verlassen, kann man die Türkei beruhigt links liegen lassen. Und etwas anderes machst bei der derzeitigen Führung in Ankara auch überhaupt keinen Sinn. Warum soll man sich andauernd Tag für Tag erpressen lassen. Sämtliche Kooperationen sollten eingestellt werden.

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mcbarby 25.05.2017, 08:40
13. Voll daneben

Dieser Lösungsansatz stellt doch nur eine Fortsetzung des Merkel'schen Schmusekurses dar.
Zugeständnisse machen mit dem Versprechen Erdogans, dieser würde dann was ändern?! Wer glaubt, dass das funktioniert, kann seine Fensterscheiben beim Spanplattenhändler kaufen!
Es müssen deutliche Sanktionen verhängt werden, die erst gelockert werden, wenn RE auf den Weg der Demokratie zurück gefunden hat!
Bei Russland ist niemand so zimperlich: Sanktionen und fertig. Warum also diese Bauchpinselei des türkischen Diktators?!
Es stände der Deutschen Politik gut zu Gesicht, sich endlich mal mit KLARER Kante zu positionieren. DAS würde Vertrauen der Bürger in die Politik fördern und auch die Europäischen Partner wüssten, was sie von Deutschland zu halten haben. Im Moment ist die Aussendarstellung eine Kanzlerin, die von einem lachenden Sultan am Strick durch die Manege geschleift wird. Als Bürger der BRD kann ich mich nur fremdschämen, für die Politik diese Frau.

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ex_Kamikaze 25.05.2017, 08:40
14. Erdogan

verhandelt nicht, der handelt. Und zwar nur nachdem was er will. Der interessiert sich nicht für seitenlange diplomatische Formalien und komplizierte Abschlusserklärungen.
Da hilft nur eins: NATO-Ausschluss beantragen, alle Truppen sofort zurückholen. Doppelpass abschaffen, auch für alle hier lebenden Menschen. Sie sollen sich entscheiden.
Und natürlich Wirtschaftssanktionen, auch eine Sperrung des Zahlungsverkehrs IN die Türkei sollte erwogen werden.
Ach ja, Türkei auf Liste der Terrorstaaten setzen wegen Finanzierung des IS. Hauptsache Reisen in die Türkei sind nicht versichert. Dann bricht der TUR-Tourismus in ein paar Tagen zusammen.

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Outdated 25.05.2017, 08:40
15. Genau genommen gibt es nur eine Lösung

Nämlich das langsame Auflösen der engen Beziehungen zur Türkei, die immerhin unter der langsamen Annäherung der EU erst enstanden sind.

Derzeit passt die Türkei nicht zur EU und will auch garnicht passen.
Das ist in völlig in Ordnung, manchmal scheitern Beziehungen.
Genauso wie groß Britanien jetzt eben andere Wege geht.

Vieleicht kommen sie eines tages zurück, nur muss man sie eben auch gehen lassen.

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Sa Gu 25.05.2017, 08:44
16. Naiver geht kaum ...

Selten auf Spiegel solch einen schlechten und naiven Artikel gelesen. Erdogan steuert auf eine Diktatur zu, wer da nicht mit voller Härte auftritt, wird scheitern. Sanktionieren und Hilfen streichen. EU Beitrittsgespräche sofort beenden. Alles andere bringt gar nichts.

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derhey 25.05.2017, 08:45
17. Verhandeln?

E. hat Österreich von der Mitarbeit in der Nato ausgeschlossen (ew. Neutralität, ist ja auch ok). Er vergißt, daß ein Beitritt der Türkei zur EU, wann auch immer, abhängig ist auch von der Zustimmung Österreichs. Die kann er wohl für die nächsten 50 Jahre vergessen.
Zudem, wegen den dt. Soldaten in der Türkei - sein Auf Wiedersehen ist eine Selbsttäuschung: Tschüss trifft es besser.
Seine anderen Alternativen und Möglichkeiten? Tja, z.B. Putin, Assad und auch den Iran, good luck dem kranken Mann vom Bosporus.
Einlenken ist der völlig falsche Weg und führt nur dazu, daß die Forderungen es E. immer unerträglicher werden, letztendlich in der Duldung der Todesstrafe mündet.

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Ge-spiegelt 25.05.2017, 08:46
18. Die Türkei ist verloren

Schadens- und Gefährdungs-Begrenzung steht zur Debatte. Doppelpass weg und Grundgesetz und Demokraten gefährdende Erdogan Wähler in die Türkei ausweisen. Im Gegenzug nehmen wir die Gebildeten und von Erdogan Verfolgten auf. Konflikte dürfen aber nicht exportiert werden, deswegen Erdogan Wähler in die Türkei ausweisen.

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ansv 25.05.2017, 08:47
19. Die Hoffnung stirbt hier wohl nie

Der Artikel schreibt von "hart verhandeln" und schlägt dann vor, dem Sultan die wirtschaftlichen Beziehungen zu erleichtern und im Gegenzug etwas zu fordern. Das ist genau das gleiche, was Sie zu Beginn kritisieren: "Politiker hofften". Wie blind kann man sein? Es gab und gibt hier nichts zu hoffen. Erdogan hat sich eine Diktatur gebaut und alle haben dabei zugesehen. Ausnahmezustand - Beamte im Gefängnis - Journalisten im Gefängnis - Referendum - Ausnahmezustand - noch mehr Festnahmen. Wie kann man hier noch "hoffen"? Erdogan wird alles, was ihm geboten wird, gerne annehmen. Und im Gegenzug das Land nach seinem Willen gestalten, wie bisher auch.

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