Forum: Politik
Streit mit Pelosi: Trump verschiebt Rede zur Lage der Nation
JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX

US-Politikerin Nancy Pelosi zeigt sich als entschlossene Widersacherin von US-Präsident Donald Trump. Der verschiebt seine Rede zur Lage der Nation auf die Zeit nach dem Ende des "Shutdowns" - nach heftigem Streit mit der Demokratin.

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andere Hobbys 24.01.2019, 09:49
10. Auch bei

Politikern sollte es Altersbegrenzungen geben. In dem Alter Politik für ein Land zu machen ist noch viel gefährlicher als am Strassenverkehr teilzunehmen.

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fatal.justice 24.01.2019, 09:59
11. Die...

Zitat von uhlehmann
Neben der beleidigenden Wortwahl zeichnet sich ihr Beitrag nicht durch tiefere Kenntnis der amerikanischen Verfassung und Regierungsstruktur aus. Der US-Präsident ist im Gegensatz zu unserer Bundeskanzlerin nicht vom Parlament gewählt und kann von ihm nur in einem sehr komplizierten Prozess (Impeachment) aus dem Amt entfernt werden. Die Exekutive ist vom Volk direkt gewählt und hat somit ihr eigenes Gewicht im Regierungssystem. Der amerikanische Präsident ist auch dem Kongress nicht rechenschaftspflichtig, jedenfalls nicht im engeren Sinne. Ansonsten ist es ganz klar, dass Mitarbeiter, die nicht die Ziele ihres Chefs teilen, gehen müssen. Es ist schließlich der Präsident, der gewählt wurde und nicht ein Abteilungsleiter. In jeder Firma ist das so.
... beleidigende Wortwahl ist bewusst gewählt. Auch präsidentielle Demokratien sind auf parlamentarischen Rückhalt angewiesen. Ob nun in Frankreich, Russland oder den USA. Die Verleihung der Amtswürde (Wahlentscheidung) an eine Person, die nicht fähig ist, sich adäquat auszudrücken und ausschließlich Außen- wie Innenpolitik über seinen Twitter-Account tätigt, verunmöglicht, dass der Kongress seine Gesetzesvorhaben unterstützt. Sogar in den USA besteht noch immer die verfassungsgemäße Gewaltenteilung, die jede exekutive Entscheidung nicht nur von einer Einzelperson abhängig macht.

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Draw2001 24.01.2019, 10:01
12. Ohnehin eine wertlose Rede...

Was soll dieser Mann schon zu sagen haben? Die Lage der Nation kennt ohnehin jeder, Die USA sind für ihn ein Spielball um seine Macht auszuprobieren - mehr nicht. Schaden tut er inzwischen nur seiner eigenen Partei. Bei der nächsten Wahl wird man genauer hinsehen, bevor man glaubt, dass man Leute wählen kann, die nur mehr Geld, aber weniger Verstand als der Durchschnitt haben.

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hoppe007 24.01.2019, 11:12
13. USA muss Notstand ausrufen

Es ist unerhört, wie die Parlamentarier mit dem größten Präsidenten aller Zeiten umgehen.
Da helfen nur Notstandsgesetze. Mit ihnen könnte er unbehindert regieren. Die historischen Vorbilder hat er sicher schon studiert: in der älteren Vergangenheit Deutschland, in der jüngeren Vergangenheit die Türkei.

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isi-dor 24.01.2019, 11:24
14. Verzichtbar

Ich schätze eine Trump-Rede als eher langweilig ein, da er erstens ja wahrlich keine rhetorische Leuchte ist mit seiner Kindersprache und den äußerst schichten Gedankengängen und zweitens ja seine Positionen bis ins Detail bekannt sind. Neues ist da eher nicht zu erwarten.

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hajueberlin 24.01.2019, 11:29
15. Das Überraschende

ist für mich nicht, dass es Menschen gibt, die solchen Menschen wie Donald Trump folgen.
Das Überraschende ist die hohe Zahl der Follower. Damit meine ich nicht in den sozialen Medien, sondern dass so viele Menschen es gut finden, wenn sie einem Lautsprecher folgen können.
Die haben meist keine eigene Meinung und brauchen jemanden, dem sie folgen können. Das alte Muster: Je lauter, desto mehr "Recht" hat er. Desto vertrauenswürdiger ist er. Erschreckend.

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hajueberlin 24.01.2019, 11:37
16. Moin

Zitat von andere Hobbys
Politikern sollte es Altersbegrenzungen geben. In dem Alter Politik für ein Land zu machen ist noch viel gefährlicher als am Strassenverkehr teilzunehmen.
Finde ich gar nicht so schlecht, den Vorschlag. Aber es sollte auch ein Mindestalter geben. Ich würde es bei 40 Jahren festsetzen. Wenn ich sehe, das Twens in Parlamente kommen, denke ich immer: " Wie jetzt? Haben noch keine Lebenserfahrung und sollen regieren/leiten?"
Die sollen erst mal Lebenserfahrung sammeln, bevor sie Gesetze machen.

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betonklotz 24.01.2019, 11:42
17. Das mag ja so sein

Zitat von Atheist_Crusader
Amerika verehrt Geschäftsleute. Obama hat man oft dafür attackiert, dass er nie ein Unternehmen geführt hat - er war "nu" ein community organizer, Senator und Professor für Verfassungsrecht. Für die GOP ist ein Status als Geschäftsmann praktisch die Heiligsprechung, egal was genau man tut (siehe z.B. Mitt Romney). Hier sieht man mal klar und deutlich, das dieses oft zitierte "to run the country like a business" bedeutet: einen Tyrannen. Zum Glück haben die USA eine relativ robuste Demokratie und selbst wenn so Einige an deren Demontage arbeiten wird sie wohl noch einige Zeit halten. Wäre Trump in Russland an die Macht gekommen, würde uns schon längst jedes Lachen über dieses geistige Kleinkind im Halse stecken bleiben.
Allerdings würde man ja zunächst mal vermuten, daß sich diese Verehrung auf ERFOLGREICHE Geschäftsleute beschränkt. Trump hat das Kunststück fertiggebracht mit einem Spielkasino pleite zu gehen! Nun gut mag man sagen, auch eine Leistung der besonderen Art. Aber ja wohl keine die besondrenen Respekt abnötigt, oder?

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Pierre30 24.01.2019, 12:01
18. Man fragt sich,

warum die Amerikaner diesen Irren nicht einfach rauswerfen. Das ist auch damals in Deutschland nicht geschehen. Warum? Weil in beiden Fällen eine überwältigende Mehrheit von hirnlosen Kleinbürgern den selbsternannten Messias empor jubelten und das auch heute wieder tun.

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Annalu 24.01.2019, 12:21
19. Nicht nur Trump ist grosskotzig und übermässig machbewusst.

Was hier die US-Demokraten veranstalten, zeigt eine erhebliche Missachtung der Institutionen der Demokratie.

Trump kann über den Starrsinn und der hasserfüllten Verbitterung der Frau Pelosi nur froh sein. Sie zeigt, dass die US-Demokraten an einer Lösung der Probleme an der mexikanischen Grenze nicht interessiert sind. Dass sie weiter illegale Masseneinwanderung befürworten und auch den Import von billigen Drogen (90 % des Heroins kommen über diese Grenze). Dass Ihnen die absurd hohe Kriminalität in den USA -die durch die Zuwanderung von Menschen ohne Arbeit noch erhöht werden wird- egal ist.

Das ist doch eine Steilvorlage für Trump.

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