Forum: Politik
Streit mit Spanien: Britisches Kriegsschiff legt in Gibraltar an
AP

Seit Wochen streiten London und Madrid um Fanggründe vor Gibraltar. Nun ist eine britische Fregatte im Hafen der Exklave eingelaufen - eine Routineübung, betont Downing Street. Spanische Fischer protestierten gegen die Regierung des Überseegebiets.

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lupenrein 19.08.2013, 16:56
30. ..........

Gestern ein einfaches Kanonenboot vor Chinas Küste, heute immerhin schon eine moderne Fregatte.
Beide imponier(t)en !.......

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Gerdtrader50 19.08.2013, 17:14
31. Hmm, jcaser1948

"Das lächerliche daran ist dass die britische Schiffe reine Schrott sind und moderne Raketen nicht standhalten können."

Jetzt bin ich mal gespannt, welche Schiffe welcher Nation kein reiner Schrott sind und modernen Raketen standhalten, egal ob mit konventioneller Munition oder gegegebenfalls Atomraketen ? Bin gespannt auf Ihre Ausführungen. Wie kann man nur so einen ideologischen, vom Schiffsbau völlig unabhängigen Unsinn publizieren.

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MeineMeinungist... 19.08.2013, 18:31
32. Dann fragen Sie doch bitte mal die Bayern ;-)

Zitat von blücher
Es werden doch immer die Regeln der Demokratie so hoch angesetzt in diesem Forum. Warum also nicht erstmal die Einwohner von Gibraltar fragen, wo sie hinwollen ? Oh ! Welche Überraschung, das geschah bereits mehrfach und man staune: 98 % wollen eben nicht nach Spanien eingemeindet werden. Warum wohl nicht ? Übrigens: In Gibraltar leben vielleicht 5 % "echte" Briten, der Rest von 95 % war schon immer da, sind also meistens frühere Spanier. Was nun ???
Der Freistaat Bayern würde lieber heute als morgen sich von der Bundesrepublik trennen. Sie können auch gerne die Stadtstaaten in Deutschland fragen, ob sie dem jeweiligen Bundesland, welches sie umgibt, beitreten möchten. Da erreichen sie die gleichen Prozentzahlen.

Lt. Wikipedia sieht die Statistik etwas anders aus als Sie hier aufführen:

Gemäß einer Analyse der Familiennamen im Wählerregister von 1995 waren 27 % britischer, 24 % spanischer, 19 % italienischer, 11 % portugiesischer, 8 % maltesischer, 3 % israelischer und 2 % menorquinischer Herkunft. Weitere 4 % kamen aus anderen Staaten, während bei 2 % die Herkunft nicht eruierbar war.

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zh1006 20.08.2013, 11:53
33. Den Spaniern ist es durchaus zuzutrauen,

Zitat von rudig
Spanien hat 28 % Arbeitslosigkeit, die sollten froh sein für jeden Arbeitsplatz!
diese Arbeitsplätze auch ohne die freundliche Hilfe der Briten weiter zu unterhalten. Ich möchte mal die Deutschnationalen hören, würde England aufgrund über 300 Jahre alter Verträge Teile Fehmarns oder Rügens dauerhaft okkupieren. Man kann nicht für ein geeintes Europa sein und gleichzeitig Gebiete seiner Nachbarn besetzen und sich dort als sture Ordnungsmacht aufführen, wenn man dabei eigentlich sogar eher ein entschiedener Gegner der EU ist und nur die Rosinen aus dieser Verbindung herauspicken möchte, wird die Sache noch wiedersinniger. Wir befinden uns im 21. Jh. und nicht Ende 17. / Anfang 18.

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KEONI 23.08.2013, 18:37
34.

Nur kurz mal folgende Punkte vermerkt:
1) Wer hat denn damals die spanische Bevölkerung von Gibraltar gefragt ob sie Untertanen Ihrer Majestät werden wollten? Diese wurden doch eher ins benachbarte La Linea vertrieben...
2) Hat den Spanien Gibraltar freiwillig abgegeben oder wurde es eher dazu gezwungen?
3) War den z.Z. des spanischen Erbfolgerkriegs das Land nicht nur Spielball britischer, österreichischer und französischer Interessen, die ja nachher ihre Beute auch gut untereinander aufgeteilt haben ...
3) Hoppla.. haben den die Briten die Einwohner von Diego Garcia oder Hong Kong gefragt ob sie britisch bleiben wollen? Ich glaube eher nicht.. im ersten Fall wird die Insel an die USA abgetreten und die Bewohner auf die Seychellen zwangsumgesiedelt, im zweiten Fall erst gar nicht lange gefackelt und an China abgetreten ..
4) Der Isthmus auf dem sich der Flugplatz von Gibraltar befindet ist spanisches Hoheitsgebiet und wurde von den Briten im Laufe des spanischen Bürgerkriegs illegal besetzt .. vielleicht sollte man erst den Flugplatz zurückverlangen ..
5) Und sicherlich könnte Spanien mit Marokko um den Abtritt von Ceuta und Melilla verhandeln, es würde sich aber hier um eine territorialen Verzicht handeln denn die Städte sind urspanisch und waren schon im Besitz der Iberer bevor es Marokko oder einen Vorgängerstaat überhaupt gab.. sicherlich würden sich die Spanier so einiges Kopfzerbrechen ersparen .. Es würde sich aber nicht um eine Rückgabe handeln wie im Falle Gibraltars.
Fazit: Die Briten messen mit verschiedenen Latten .. Falscher Hochmut und ein total danebenliegendes Realitätsbewusstsein über Gross Britanniens Rolle in der Welt (ist eben nun mal keine Weltmacht mehr und muss sich geopolitisch mit Deutschland und Spanien ins gleiche Klassenzimmer setzten) wird noch ein sehr derbes Erwachen haben

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hjm 23.08.2013, 21:38
35.

Zitat von Toebbens
Gibraltar gehört jetzt seit 300 Jahren zu Großbritannien und eben nicht zu Spanien und dieser Zustand wird von den Einwohnern unterstützt. Die Gewässer vor einer Küste gehören aber nach internationalem Recht auch dem Besitzer dieser Küste.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, es gäbe ein internationales Übereinkommen, das die Grenzen der Hoheitsgewässer von benachbarten Staaten regelt. Es gibt solche Regelungen darüber, wie weit ein Staat sein Hohheitgebiet auf die hohe See ausdehnen darf. Die Grenzziehung zu den Nachbarstaaten ist in diesen Regelungen aber ausdrücklich ausgenommen.

Als anderes, weniger dramatisches Beispiel siehe den aktuellen Streit zwischen D und NL um den Standort eines Offshore-Windparks.

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hjm 23.08.2013, 21:46
36.

Zitat von rudig
... kein Sonderweg der Briten ...
Wenn in einem Teil (Gibr.) eines Staats (UK) andere Steuergesetze gelten als im Rest dieses Staates und der Teil nicht zu dem Zollgebiet gehört, dem der Rest des Staates angehört, und wenn wiederum dieser Staat zwar Mitglied in einer Gemeinschaft von Staaten ist, aber für sich spezielle Spielregeln in dieser Gemeinschaft ausgehandelt hat (Schengen, Euro), dann darf man all das neutral oder auch positiv bewerten. Aber zu sagen, hier ginge jemand „keinen Sonderweg“, ist ähnlich absurd wie die Feststellung Profallas, es gäbe keinen NSA-Skandal.

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hjm 23.08.2013, 22:05
37.

Zitat von rudig
Die schikanieren die Menschen an der Grenze zu Gibraltar,
Es handelt sich um eine Außengrenze des EU-Zollgebietes und des Schengen-Raumes. Ich vermute mal, dass alle, die hier so lautstark gegen die Spanier protestieren, an allen anderen Grenzen dieser Gebiete der Meinung sind, man könne da gar nicht genug kontrollieren.

Warum tritt Gibraltar nicht einfach beiden Gebieten bei? Dann könnten die Einwohner offene Grenzen nach Spanien vor dem europäischen Gerichtshof einklagen.

Außerdem verstehe ich nicht, warum hier über die Frage diskutiert wird, ob Gibraltar zurück an Spanien gegeben werden soll. Durch das „Schließen“ der Grenze erkennt Spanien doch de fakto an, dass Gibraltar nicht zu Spanien gehört.

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