Forum: Politik
Streit über Annäherung: Republikaner wüten gegen Obamas Kuba-Kurs
REUTERS

Die Annäherung zwischen Kuba und den USA ist eine historische Wende - und ein politisches Minenfeld. Republikaner und Exil-Kubaner empören sich über Barack Obamas neuen Kurs. Geht der Präsident zu weit?

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holminger 18.12.2014, 12:41
90. Wenn die Lobbyisten im neuen Jahr wieder in Washington sind,

werden sie die geifernden Abgeordneten erden. Schließlich winken dicke Geschäfte mit Kuba.

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lupidus 18.12.2014, 12:43
91.

nun ja, die außenpolitische kompetenz der republikaner beschränkt sich leider mal auf kriegerische aspekte. alles andere ist für sie wohl unannehmbar.

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KuGen 18.12.2014, 12:45
92.

Zitat von hessiejames
Nun ist hier die EU gefordert.
Wass dann noch ?

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sir.viver 18.12.2014, 12:45
93. Journalistenverfolgung

Der internationale Journalistenverband veroeffentlicht jaehrlich eine Statistik mit Verhaftungen von Journalisten. Kuba gehoert zu den schlimmsten Faellen. Hunderte Journalisten Verden jaehrlich verhaftet, viele verschwinden spurlos fuer immer. Schade, dass dies nicht Erwaehnung findet. Ob die Sanktionen noch sinnvoll sind vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch ist Kuba kei Paradies, wie so manche Altlinke oder Spinner schwaermen

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mug999 18.12.2014, 12:47
94. Man kann nur hoffen ...

dass die Kubaner aufpassen und sich nicht von den Amis überrollen lassen und es gibt dann wieder Zustände wie vor der Revolution und die Kubaner dürfen als Sklaven die Reichen Amerikaner auf deren Landsitzen bedienen.

Eine Öffnung Kubas ist wichtig, aber diese muss vorsichtig und langsam erfolgen.

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KurtT. 18.12.2014, 12:49
95.

Dass jetzt die - vor allem in Miami/Florida lebenden - Exil-Kubaner auf der "Zucker"-Insel investieren werden, ist anzunehmen. Aber mit ihnen wird auch die Mafia kommen > und die von Fidels Bruder Raul in letzter Zeit schrittweise erlaubte "Entfesselung" privater wirtschaftlicher Aktivitäten für ihre kriminellen Zwecke nutzen. Mittelfristig könnte sich darum auf Kuba alles in eine Richtung entwickeln, deren Ergebnis - leider! - immer mehr den Realitäten in anderen lateinamerikanischen Staaten ähnelt!+

* Da kann man nur hoffen, dass es der kubanischen Politik gelingt, die positiven sozialen Errungenschaften (Schulbildung, medizinische Versorgung, ...) zu erhalten und weiter zu entwickeln - und die Kubaner sich nicht allzu sehr vom "american way of life" korrumpieren lassen! Was durchaus gelingen könnte, denn die Kubaner sind zwar lange vom Regime "gegängelt", teilweise auch "unterdrückt" worden, trotzdem jedoch ein stolzes und selbstbewusstes Volk. So jedenfalls habe ICH es kennen gelernt ...


PS: Was Obama in seinen beiden letzten Amtsjahren noch zu realisieren versucht, indem er seine Kompetenzen als Präsident - jene, die unabhängig von Senat und Kongress sind - "ausreizt", finde ich gut, auch dass er die Einwanderung der Latinos entkriminalisierte, also deren Status quo legalisierte. Und weil diese wahrscheinlich seinen Nachfolger aus dem demokratischen Lager wählen werden, könnte es Obama sogar gelingen, bei der nächsten Präsidentschaftswahl die konservativen Republikaner "auszubremsen" - was er vermutlich schon "im Kopf hat" ...

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chagall1985 18.12.2014, 12:55
96. Lieber 50 Jahre gegen die Wand laufen

als Feige die Richtung zu ändern.
So kann man wohl die Republikanische Grundhaltung beschreiben.
Vielleicht wird aus Obama doch noch ein Präsident der halbwegs würdig in Erinnerung bleibt.
Er scheint endlich begriffen zu haben, dass mit den Reps keine Politik mehr zu machen ist.

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sir.viver 18.12.2014, 12:56
97. Legendenbildung.

Zitat von bescheiden1
aber mit der besten kostenlosen medizinischen Versorgung für alle Einwohner. Und gut ausgebildeten Ärzten, falls das heutzutage auch noch Werte sind. Nein Mammon haben die Kubaner nicht im Gegensatz zu unserer Welt der richtig verteilten Güter und Werte. Infrastruktur und Vieles sehr ausbaufähig, ja das stimmt.
Die medizinische Versorgung ist schlecht, Medikamente oft nicht vorhanden. sie haben wohl zu viel Michael Moore's Maerchenfilme geschaut. Lediglich Parteikader-Krankenhaeuser verfügen ueber einigermaßen Material.

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manque_pierda 18.12.2014, 12:56
98. ich

war dieses Jahr in Kuba und konnte feststellen, dass das Land ökonomisch am Ende ist, Havanna sieht wie eine DDR-Stadt gegen Ende der 80er aus. Viehanhänger als Überlandbusse und die gleichen weltfremden Parolen in den Straßen, wie in der DDR. Interessant dabei, dass Leute, die sich mir gegenüber sogar als Mitglied der kommunistischen Partei ausgaben, ungeschönte Kritik am Gesamtzustand und den Castros äußerten. Vor 6 Jahren war dies nicht so. Ich denke es braucht nicht mehr viel und die Leute stehen endgültig auf, zumal die Venezuela-Connection wegen des verfallenden Ölpreises eh ausgedient hat. Wenn Ärzte aus ökonomischen Gründen lieber Taxi fahren, weiß man wo man hingekommen ist. Insofern ist eine Aufweichung der Blockade gerade jetzt politisch unklug.

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sir.viver 18.12.2014, 13:04
99. reps?

Zitat von chagall1985
als Feige die Richtung zu ändern. So kann man wohl die Republikanische Grundhaltung beschreiben. Vielleicht wird aus Obama doch noch ein Präsident der halbwegs würdig in Erinnerung bleibt. Er scheint endlich begriffen zu haben, dass mit den Reps keine Politik mehr zu machen ist.
Ihnen ist schon klar, dass das Embargo nicht von den Reps angefangen wurde. Und viele Jahre waren seit Beginn des Embargos die Demokraten an der Macht??? also bitte kein duemmliches Rep-Bashing ohne die Fakten zu kennen

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