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Streit über Atomausstieg: Grünen-Chefs fürchten Basis-Beben

Stimmen die Grünen auf ihrem Sonderparteitag dem schwarz-gelben Atomausstieg zu? Die einen fürchten das Stigma der Dagegen-Partei, die anderen den Verrat an den Idealen. Massiv wirbt die Grünen-Führung für ein Ja - doch es droht eine Rebellion.

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worldwatch 24.06.2011, 11:14
1. Die Gruene Heeresleitung fuerchtet zu recht.

Warum sollte die Basis wohl 'ja' sagen?

Schliesslich lebt und lebte die Partei vom ewigen "nein danke" sagen!

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Izmir.Übül 24.06.2011, 11:15
2. Grüner Kaiser ohne Kleider

Zitat von sysop
Stimmen die Grünen auf ihrem Sonderparteitag dem schwarz-gelben Atomausstieg zu? Die einen fürchten das Stigma der Dagegen-Partei, die anderen den Verrat an den Idealen. Massiv wirbt die Grünen-Führung für ein Ja - doch es droht eine Rebellion.
Die GRÜNEN sind längst von einer ehemals ökologischen und friedensbewegten Protestpartei zu einer saturierten und opportunistischen Lobby der besseralimentierten Beamten im Öffentlich-Höheren Dienst mutiert, also so eine Art alternative FDP für gutsituierte Gymnasial- und Hochschullehrer, die sich ihr gutes Umweltgewissen auch noch per Solardach und Windenergiefondsanteilen auf Kosten der Allgemeinheit via EEG vergolden lassen.

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Klaus.G 24.06.2011, 11:16
3. Das wird jetzt durchgezogen..........

basta, die Grünen wollen ran egal mit wem. Auch an die CDU ist dabei gedacht, keinesfalls nur die SPD als künftiger Koalitionspartner. Und von wegen die Basis wird gefragt. Basisdemokratie war einmal, jetzt entscheiden Karrieristen und von oben bearbeitete Delegierte was gemacht wird. Das sind die Grünen heute....

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commonman 24.06.2011, 11:21
4. die sog.

grünenführung ist genauso teil der europäisch globalisierten "eliten"clique wie die "vertreter" der anderen etablierten parteien. korrumpiert durch die macht und nur auf erhalt und verbesserung ihres persönlichen status quo versessen.

ich wünsche der basis, dass sie ihren bossen beine macht und diesem faulen kompromiss, der noch weit hinter den ursprünglichen atomausstieg zurückfällt, die zustimmung verweigert.

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cpt_hobby 24.06.2011, 11:31
5. Es ist ein Elend...

mit den Grünen. Immer muss die große Endlösung her, die 120%-Lösung. Wird diese nicht durchgesetzt, dann haben die kompromißbehafteten Teilergebnisse keinen Wert. Mein Kommentar: Das ist die Denke von idealorientiertn Anfangzwanzigern.

Ich vermute aber, dass es die Fundis am meisten fuchst, dass sie jetzt rechts von den Konservativen überholt werden und nicht mehr den stolzen Sieg des "Wir haben uns gegen die anderen durchgesetzt." davontragen können. Stattdessen kann man sich nur anschließen, was dür Profilbneutotiker natürlich nicht akzeptabel ist.

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Asirdahan 24.06.2011, 11:34
6. ohne

Natürlich war und ist der Atomausstieg ein grünes Thema, und es schmerzt sicher, wenn eine andere Partei das umsetzt. Aber jetzt pingelig herumzumäkeln ist Erbsenzählerei und entlarvt die Partei als missgünstig, dass ein anderer den Erfolg einheimst. Was richtig ist, muss richtig bleiben, auch wenn der Gegner es tut. Das Wohl des deutschen Volkes soll die Politik in erster Linie im Auge haben, das Wohl der Partei kommt an zweiter Stelle. Sollten die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl mitregieren, können sie ja noch hier und da was regulieren, aber jetzt den Ausstieg ablehnen, weil es andere tun, wäre lächerlich.

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Rübezahl 24.06.2011, 11:42
7. Es droht eine Rebellion

zu Recht !das kommt davon ,wenn man um Stimmen zu Gewinnen ,in der Politik versprechungen macht, und hinterher nicht einhalten kann.
Das empfindet der Wähler als Mauschelei und Lüge !

Ein solches verhalten, wird an der Wahlurne abgestraft.

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mopsfidel 24.06.2011, 11:43
8. Und?

Ich weiß gar nicht, wieso die Presse immer solch einen Popanz daraus macht, wenn sich mal jemand nicht einig ist. Ob dies nun der Bundestag ist, Ausschussgremien oder Parteitage. Was ist so schlimm daran?

Vielleicht sollte man mal alle Journalisten in eine kleine Demokratie-Schulung schicken. In einer Demokratie ist es vorgesehen, dass nicht alle der selben Meinung sein müssen und dass man sich über die Differenzen austauscht.
Wenn ich solche Artikel wie diesen hier lese, beschleicht mich immer das Gefühl, der Redakteur möchte Stimmung machen. Ganz nach dem Motto: die sind keine Einheit, weil die sind sich nicht einig. Da vermischt sich persönliches Wunschdenken mit einer falschen Erwartungshaltung.

Also: lasst sie doch streiten. Ich finde das sogar sehr gut, dass bei den Grünen (immer noch) so viel gestritten wird. Nur so lässt sich ein breiter Konsens finden. Oder sind von oben diktierte Pfade eventuell besser?

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juni0r 24.06.2011, 11:52
9. Das kann man kaum treffender formulieren

Zitat von Izmir.Übül
Die GRÜNEN sind längst von einer ehemals ökologischen und friedensbewegten Protestpartei zu einer saturierten und opportunistischen Lobby der besseralimentierten Beamten im Öffentlich-Höheren Dienst mutiert, also so eine Art alternative FDP für gutsituierte Gymnasial- und Hochschullehrer, die sich ihr gutes Umweltgewissen auch noch per Solardach und Windenergiefondsanteilen auf Kosten der Allgemeinheit via EEG vergolden lassen.
... deshalb zitiere ich es hier einfach ohne weiteren Kommentar :D

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