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Streit über Batteriezellenfabrik: Wirtschaftsministerium sprach sich für Standort Mün
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX

Wer war an der Vergabe der Batteriezellenforschung nach Münster beteiligt? Nach SPIEGEL-Informationen spielte das Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier eine größere Rolle als bisher bekannt.

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herbert 02.08.2019, 16:19
1. Im Osten von Deutschland sprich EX DDR

brauchen sie Jobs reichlich und was macht Altmaier?
Er schiebt die Fabrik in ein reiches CDU Gebiet ins katholische Münster

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Lankoron 02.08.2019, 16:20
2. Eal aus welchem

politischem Geklüngel diese Standortentscheidung kam, sie war falsch. Wenn man wirklich industriepolitische Kriterien vorgeben will, warum wurde dann ein solcher Standort nicht genommen, der vom Kohleausstieg schwer betroffen ist? Der von Arbeitslosigkeit oder Abwanderung betroffen ist? In ein Bundesland gegeben, das dringend zusätzliche Ansiedlungsimpulse braucht?

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burlei 02.08.2019, 16:26
3. Forschung und Wirtschaft ...

... ist, wie man sieht, bei der CDU in besten Händen. Die Kompetenz der Minister Karliczek und Altmaier ist unbestritten. Sie haben erkannt, dass die Batterieforschung grade in Münster gut aufgehoben ist. Die "Westfälische Wilhelms Universität" glänzt in den Fachbereichen Medizin, Chemie und Biologie, in den Geisteswissenschaften und im Bereich Jura und Betriebswirtschaft. Die Uni Münster ist also prädestiniert für die Batterieforschung. Man könnte jetzt die RWTH Aachen noch ins Spiel bringen. Der Hochschule, die anders als die deutschen Automobil-Hersteller in der Lage war, den "Streetscooter" zusammen mit einer Forschungsgruppe auf die Straßen zu bringen. Es ist aber nur eine Hochschule. Etwas, das Praktiker hervorbringt, Leute, die Ahnung von dem haben, was sie produzieren. Das geht ja gar nicht. Grade wenn es darum geht, etwas Neues zu schaffen, an etwas Zukunftsträchtigen zu forschen, brauchen wir Spezialisten. Leute, deren erste Frage die nach den Kosten und die zweite Frage die nach der Gewinnerwartung lautet. Wir brauchen Bedenkenträger, Kostenrechner und Juristen, die darstellen können, dass das alles so nichts werden kann. Nein, die CDU hat schon recht, Münster ist ideal.

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Mertrager 02.08.2019, 16:29
4. Diese Schiebereien

will doch keiner mehr wissen. Ergebnis ist bekannt, Glaubwürdigkeit abgehackt.

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freddygrant 02.08.2019, 16:34
5. Sind Politik, Industrie und ...

... Wirtschaft in Deutschland worklich unfähig die technisch
und geografisch beste Standortauswahl für die Entwicklung
und Fertigung einer leistungsfähigen Batterietechnik öffentlich
zu begründen und dann auch korrekt und kosequent zu
entscheiden?

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Marc Aurel 02.08.2019, 16:37
6. Politiker

Es heißt doch, dass alle Macht vom Volk ausgeht (der beste Treppenwitz des Jahrtausends). Was bilden sich Politiker, in diesem Fall der mehr als inkompetente Peter Altmaier ein, immer wieder aufs Neue den "Souverän" anlügen zu können und mit ihrer Kurzsichtigkeit die Weichen für die Zukunft eklatant zu verstellen - sich dann aber angeblich über die Wahlmüdigkeit der Bevölkerung wundern.

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von_oz 02.08.2019, 16:56
7. Noch immer keine Transparenz

Wozu wurde eine Gründungskommission einberufen, die sich lang und breit mit den unterschiedlichen Standorten befasst hat, wenn er am Ende zwischen zwei CDU-Ministern ausgekungelt wird? Wieso konnte in den vergangenen zwei Wochen nicht mehr Transparenz rund um die Arbeit und Ergebnisse dieser Kommission geschaffen werden? Hat sie nun eine Empfehlung ausgesprochen? Wenn ja, für wen? Wenn nein, warum nicht? Was hatte sie denn sonst für eine Aufgabe, wenn nicht den besten bundesdeutschen Standort zu finden?

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claus7447 02.08.2019, 16:56
8. Ich befürchte es wird ein Flop

Bayern und Baden Württemberg haben mittlerweile die Gelder die sie bereit gewesen wären zuzuschiessen zusammen gelegt. Wenn Mercedes, Porsche und Audi BMW noch hinzukommen, dann darf Münster ruhig selbst forschen.

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curiosus_ 02.08.2019, 17:00
9. Warum wird nicht endlich..

..mal der Empfehlungsbericht der Expertenkommission veröffentlicht? Das scheint die Politik ja zu fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

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