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Streit über EU-Quote: Britische Ministerin will Flüchtlingsboote zurückschicken
DPA/ MOAS/ Darrin Zammit Lupi

Die EU-Staaten streiten über eine Quote zur Verteilung der Flüchtlinge, schon bald soll eine Lösung präsentiert werden. Doch die britische Innenministerin May hat andere Pläne: Boote sollen zum Umkehren gezwungen werden.

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intschutschuna 13.05.2015, 10:10
1.

Richtig so. Die Australier machen es erfolgreich vor.

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spon-facebook-10000747070 13.05.2015, 10:14
2. nicht einfach

Auf den zweiten Blick haben die Briten natürlich Recht. Wenn es die Chance gibt Asyl in Europa zu bekommen - werden hundertausende dies auch versuchen. Die Länder welche die Aufnahme von Flüchtlngen ablehnen müssten dann wenigstens bei der Vor Ort Hilfe in Afrika an erster Stelle sein. Das ist aber wohl auch nicht zu erwarten ...

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boingdil 13.05.2015, 10:16
3. Wasser auf die Mühlen des Brexit

So sehr ich die Quotenregelung eigentlich begrüße: bereits die Diskussion darüber ist ein gefundenes Fressen für die Beführworters eines EU-Austritts in Großbritannien. Da das Vorhaben eh nie Realität werden wird - siehe die eindeutige Haltung einiger Regierungschefs, die zustimmen müssten - wäre es wohl taktisch klüger dies Diskussion zumindest von offizieller EU-Seite aus einzustellen.

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Katzazi 13.05.2015, 10:18
4. sichere Anlaufpunkte

Sichere Anlaufpunkte außerhalb der EU, so dass die Flüchtlinge nicht derartig gefährliche und teure Überfahrten versuchen müssen, sind sinnvoll. Vorausgesetzt, dass dort auch Asylanträge für die EU gestellt werden können. Jeder Flüchtling, der einen Grund für einen derartigen Antrag hat, hat eben genau dies: Einen Grund, warum er Asyl benötigt, einen berechtigten Grund, warum er geflohen ist. Es ist unmenschlich dies zu verweigern oder zu verlangen, dass damit dieser gestellt wird, noch einmal das Leben auf dem Mittelmeer riskiert wird. Das gesparte Geld für die Überfahrt kann sicherlich auch sinnvoller verwendet werden. Für alle die keinen Grund für einen Asylantrag haben, würde sich wenig ändern. Aber "sichere Anlaufpunkte" bei denen es nicht möglich ist, Asyl zu beantragen sind nur Augenwischerei. Sie würden nichts verändern. Denn die Not der Flüchtenden wird sich dadurch nicht verringern.

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paulmeiersohn 13.05.2015, 10:18
5. Vernunft!

Mein Gott - die erste Stimme der Vernunft auf Regierungsebene in ganz Europa!

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Semmelbroesel 13.05.2015, 10:19
6. Wäre Versenken...

...aus Sicht der Briten nicht viel effektiver?

Ich habe den Eindruck, der Wertekompass Europas weist in die falsche Richtung. Warum wird von europäischen Regierungen noch von Werten und Menschenrechten gefaselt? Vielleicht sollten wir mal für die Mächtigen so ein Schlepperboot chartern für eine lustige Seefahrt auf dem Mittelmeer.

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baer.reinhard 13.05.2015, 10:20
7. Man sieht, wie wichtig die Briten für die EU sind.

Ohne die Briten würde der deutsche Tunnelblick, der einzig und allein auf das Elend der Bootsflüchtlinge gerichtet ist und nicht auf Möglichkeiten zur generellen Behebung der Situation, die Debatte zu sehr dominieren. Dafür vielen Dank, Briten!

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caligus 13.05.2015, 10:21
8. Boote torpedieren!

Jawoll! Torpedos auf Flüchtlingsboote, damit das Problem endlich gelöst ist! Mannmann ... in welcher Welt leben wir eigentlich inzwischen? Sind das die Werte des angeblich "christlich geprägten" Abendlandes? Die Briten sollten sich was schämen ... und die Australier auch!

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sl2014 13.05.2015, 10:21
9.

Der Vorschlag der britischen Aussenministerin ist der einzig vernünftige Weg. Einige Regierungen wissen, dass die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen in den Bevölkerungen äusserst gering ist. Sollte die EU ihre Pläne durchdrücken, wird es Probleme geben.

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