Forum: Politik
Streit über Euro-Bonds: Merkel gegen den Rest Europas

Es soll ein Signal der Geschlossenheit werden: Angela Merkel und*Nicolas Sarkozy wollen Italiens neuen Premier Monti wegen*Roms Rekordschulden ins Gebet nehmen. Doch es droht neuer Zwist beim Thema Euro-Bonds - und eine Allianz gegen Deutschland.

Seite 1 von 18
Gebetsmühle 23.11.2011, 19:18
1. wir sind das volk!

Zitat von sysop
Es soll ein Signal der Geschlossenheit werden: Angela Merkel und*Nicolas Sarkozy wollen Italiens neuen Premier Monti wegen*Roms Rekordschulden ins Gebet nehmen. Doch es droht neuer Zwist beim Thema Euro-Bonds - und eine Allianz gegen Deutschland.
euro bonds sind betrug am deutschen steuerzahler. also sollte die merkel endlich hart bleiben. wenigstens ein einziges mal regieren für das eigene volk.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kdshp 23.11.2011, 19:24
2. ein Signal

Zitat von sysop
Es soll ein Signal der Geschlossenheit werden: Angela Merkel und*Nicolas Sarkozy wollen Italiens neuen Premier Monti wegen*Roms Rekordschulden ins Gebet nehmen. Doch es droht neuer Zwist beim Thema Euro-Bonds - und eine Allianz gegen Deutschland.
Hallo,

raus aus diesem EURO und gut ist. Mir kann keiner mehr erzählen das diese EU deutschland mehr bringt als es kostet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doc 123 23.11.2011, 19:27
3. Unfassbar....

Zitat von sysop
Es soll ein Signal der Geschlossenheit werden: Angela Merkel und*Nicolas Sarkozy wollen Italiens neuen Premier Monti wegen*Roms Rekordschulden ins Gebet nehmen. Doch es droht neuer Zwist beim Thema Euro-Bonds - und eine Allianz gegen Deutschland.
Und täglich grüßt das Murmeltier. Weder Merkel noch die SPD sind doch tatsächlich gegen Eurobonds. Man murmelt so irgendetwas von aus "rechtlichen" Gründen. Erst bei genauem Nachhaken erfährt man dann doch, dass das Verfassungsgericht bei seinem erst kürzlichen Urteil zur Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland an Rettungspaketen für Pleitestaaten "Eurobonds" ausgeschlossen hat.

Selbst Merkel wird es nicht so einfach wagen, sich gegen die deutsche Verfassung zu stellen! Daher ausgerechnet Merkel diese "Hartnäckigkeit" unterstellen zu wollen, die bei einem absurden EFSF samt Hebeln sämtliche deutsche Interessen geradezu ausverkauft hat, ist allenfalls NUR absurd!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritzyoski 23.11.2011, 19:31
4. Die Realität

Grinsend fügte er (Barroso) hinzu: "Die Realität ist manchmal ein guter Lehrer."
Ach ja die Realität und die Europhantasten. Und wer bitteschoen soll diese Eurobonds kaufen? Die EZB? Oder vielleicht die gleichen Trottel die vor Jahren amerikanische MBS (mortgage backed securities) gekauft haben?
Wenn die Eurozone weiter in der jetzigen Form bestehen soll dann hilft nur noch Geld drucken bis der Arzt kommt, mit allen Konsequenzen.
Die beste Loesung fuer D waere den Euro zu verlassen, dann koennen die PIIGS Geld drucken oder Eurobonds einfuehren oder einfach Monopolygeld drucken, ist dann auch egal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hubert Rudnick 23.11.2011, 19:34
5. Strategie?

Zitat von sysop
Es soll ein Signal der Geschlossenheit werden: Angela Merkel und*Nicolas Sarkozy wollen Italiens neuen Premier Monti wegen*Roms Rekordschulden ins Gebet nehmen. Doch es droht neuer Zwist beim Thema Euro-Bonds - und eine Allianz gegen Deutschland.
Was ist wohl die beste Stratgie für Deutschland und auch für ganz Europa?
Ich glaube das es keiner so richtig weiß, auch all die Ökonomen haben versagt, sie alle stochern nur in trüben und unbekannten Gefilde und kommen mit ihrem Wissen selbst nicht weitergehen.
Sie sind im System des Kapitalismus an ihren Grenzen gestoßen.
HR

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Siloy 23.11.2011, 19:36
6. Weiterentwicklung ?

Die Rolle der Zentralbank muß "weiterentwickelt werden"?

Was sind das für Partner, die Verträge und Statuten in ihrem Sinne aushebeln wollen, die dauerhaft gültig vereinbart sind?

War die Unterschrift Frankreichs nur ein Köder, um uns allmählich in den Schlamassel französischer Interessen hinein zu ziehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
National-Oekonom 23.11.2011, 19:36
7. Der Kleptokratie aus Brüssel die kalte Schulter zeigen

einen anderen Rat kann ich unseren "Volksvertretern" in Berlin nicht geben. Kontervorschlag:

Die Eurozone in Euro I und Euro II splitten. In einer der beiden Währungen jedenfalls wird nicht monetarisiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paoloDeG 23.11.2011, 19:40
8. Euro-Bonds und die EZB !

Euro-Bonds und die EZB als letzte Rettungsinstanz der Euro-Zone weil Frankreich auch Geld anzapfen will! Angela Merkel soll sich nicht einschüchtern lassen, auch wenn alle EuroStaaaten gegen Merkel sind! Man soll EU Finanzministerium schaffen, EU FBD und EU CIA zur unterstüzung um gegen die internationale organisierte Kriminalität, gegen Terrorismus um seine kriminelle Netzwetke, gegen internationale Korruption zu kämpfen und um tausende Milliarden Euro wiederbekommen! Aut Aut! Entweder sind die anderen damit einverstanden oder es wird kein Geld mehr aus Deutschland geben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrimirk 23.11.2011, 19:41
9. Es reicht!

Wenn die EU so allmählich zu einem Klaub der 26 gegen 1 oder im Währungsraum 16 gegen 1 geworden ist, dann ist das wie im jeden Verein: Austreten, Klubkarte abgeben und das Weite suchen!
Die EZB (Deutschland hat keine weiteren großen EU-Organe) dann sofort aus Frankfurt nach Paris, oder besser, nach Rom verlegen, für das leere EZB-Gebäude findet sich schnell ein interessanter Nachfolger.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schreck ohne Ende.
Und wenn nur noch die Deutschen als solche Querulanten im Klub angesehen werden, dann ist es sogar sportliche Pflich rauszugehen.
Damit wären alle Probleme gelöst. Die 26 (16) können dann endlich das tun, was sie für richtig halten und D. auch. Uns Schreckensszenarien können sich die sog. "Experten" an den Hut stecken.
Generell gesehen:
Beim jährlichen Volumen von rund 1 150 Mrd € Exporte und 1 040 Mrd € Importe, gleicht sich vieles von selbst aus. Und sollte eine neue deutsche Währung sogar um 50 % im Wert steigen, dann sind es die Importe im Gleichtakt um ebenso viel billiger. Und die Ausgaben der deutschen Urlauber (wenn sie uns dann noch reinlassen!) ebenso. Die Konjunktur würde sich mehr auf den Binnenmarkt verlegen und das wars dann auch.
Wo ist das Problem?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 18