Forum: Politik
Streit über Fidesz-Ausschluss aus EVP: Orbáns halbherzige Entschuldigung
AFP

Ungarns Premier Orbán entschuldigt sich bei christdemokratischen Parteichefs - aber nur dafür, dass er sie "nützliche Idioten" genannt hat. Ob das genügt, um den Rauswurf seiner Fidesz aus der EVP zu verhindern?

Seite 1 von 8
ddcoe 14.03.2019, 13:05
1. Für CSU Troll Weber

wird das wohl reichen - für denkende Menschen auf keinen Fall. Wenn Orban in der EVP verbleiben sollte, dann sollte Weber sich von seinen Ambitionen verabschieden. Das Ganze beleidigt unsere Intelligenz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mue.neu 14.03.2019, 13:09
2. Keine Entschuldigung!

Wer diesen Brief genau liest, erkennt, dass es sich um eine schlichte Beschreibung der Differenzen und die vermeintliche Quellenangabe der Bezeichnung "nützliche Idioten" handelt. Zurückgenommen wird in dem Schreiben gar nichts. Eine Entschuldigung sieht anders aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 14.03.2019, 13:22
3. Das ist wohl ein Witz - Herr Orban !

Das ist doch nur eine viertel Kehre - und selbst die lässt es an Ehrlichkeit vermissen. Natürlich hat Orban mit "nützlichen Idioten" auch Personen gemeint - was denn sonst ? Was ist überhaupt mit den weiteren Forderungen des Herrn Weber ? Orban führt die EVP-Truppe ganz offensichtlich munter an der Nase herum - und er hat damit Erfolg, wie man sieht. Was für ein dürftiges und peinlich präsentiertes Laienspieltheater wird hier aufgeführt ? Herr Weber, mit solch einem "Bruder im Bunde" gewinnen Sie nicht mal ein welkes Gänseblümchen. Wo bleibt denn da Ihre Glaubwürdigkeit ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
euro-paradies 14.03.2019, 13:26
4. Kann mir nicht vorstellen, dass die EVP mit dem Merkel-Weber-Juncker-

Kurs bei den EU-Wahlen recht erfolgreich sein wird. Diese Einwanderungspläne und Attacken gegen den Orban fällt der EVP noch ganz schwer auf die Füße.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kahabe 14.03.2019, 13:27
5. Was soll es also?

Wird sich Orbán mit seinen Pfeilkreuzlern oder auch Fidesz genannt der absehbar weiterhin existenten Farage -Clique anschließen. Die ja weiterhin ein Vereintes Europa hintertreiben möchte. Das einzige "Opfer" heißt Manfred Weber; dem das bewusst ist. Mich tangiert letzteres als CSU-Problem nicht einmal periphär.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
l.augenstein 14.03.2019, 13:29
6. Vermutlich wird Weber das so akzeptieren ...

weil er in jedem Fall Junker beerben will und dazu auch die Stimmen von Orban's Partei benötigt.
Auf den Vorhalt, dass Orban seit Jahren europäische Werte wie Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit usw. immer mehr einschränkt, hat Weber in den letzten Wochen so schwammig argumentiert, dass eine entschiedene Position Orban gegenüber eine Riesenüberraschung wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
johann.schmieder 14.03.2019, 13:30
7. Antisemit

Leider ist Herr Orban ein überzeugter Antisemit, woran alle Entschuldigungen nichts ändern, und hat somit mit seiner Partei in einem Verbund demokratischer Parteien nichts verloren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hasselblad 14.03.2019, 13:30
8.

"Schutz der christlichen Kultur" - danke, reicht. Mehr muss man nicht hören um zu wissen, dass Orbán und sein Gefolge irgendwo in den vorigen Jahrhunderten hängengeblieben und intellektuell einfach nicht satisfaktionsfähig sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
suplesse 14.03.2019, 13:32
9. Kann mich mal einer aufklären

in wiefern die EU ihren aufgestellten Werten gerecht wird.
Ich halte nichts von dem ewigen Hin -und Her und den starken Tönen die hier angeschlagen werden. Die Eu befindet sich in einem bedauerndswerten Zustand. Da hat er nun mal recht. Mit einer Bestrafung und einem Rausschmiss nach dem anderen erreicht man das Gegenteil. Was her muss ist ein handlungsfähige EU, die die Interessen aller EU Bürger vertritt. Das modell Brüssel Straßburg ist ein Lobbyistenhöriger Verein von unfähigen Selbstbedienern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8