Forum: Politik
Streit über Griechen-Hilfe: Euro-Rebellen bringen Merkel in Bedrängnis

Die Griechen-Krise wird zum Problem für Schwarz-Gelb: Finanzminister Schäuble warnt eindringlich vor einer Pleite des Landes - doch Euro-Rebellen in den eigenen Reihen wollen weitere Hilfen verweigern. Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.

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gast2011 08.06.2011, 12:11
1. kein geld für's eigene land...

aber prassen im ausland. so der eindruck. und irgendwann sollte man merken, wenn man auf einem toten pferd sitzt. es braucht nun eine drastische wende. wo sind die politker die für's volk da sind und nicht lobbygesteuerte wirtschaftsvertreter? wo sind die ehrlichen dem volke verpflichteten köpfe in diesem land geblieben?

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shokaku 08.06.2011, 12:12
2. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von sysop
Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.
Wo Problem? In den anderen Parteien wird es schon genug Handlanger geben, die deutsches Steuergeld in der Weltgeschichte verschleudern wollen.

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Baikal 08.06.2011, 12:14
3. Na, die freiheitsmedailliengestärkte DDR-Widerstandskämperin..

Zitat von sysop
Die Griechen-Krise wird zum Problem für Schwarz-Gelb: Finanzminister Schäuble warnt eindringlich vor einer Pleite des Landes - doch Euro-Rebellen in den eigenen Reihen wollen weitere Hilfen verweigern. Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.
.. wird ihren Leuten dann wenigstens in Ansätzen erläutern müsssen warum die unendliche Griechenland-Hilfe zur Stärkung des Dollars ohne jede Alternative ist - Obama braucht die Hilfe und gegen Freiheitsfreunde wie die Libyen-Beglücker kann nun wirklich nichts gesagt werden, darf auch nicht.

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flötrolf 08.06.2011, 12:17
4. Griechenland kann erst 2015 ...

Zitat von sysop
Die Griechen-Krise wird zum Problem für Schwarz-Gelb: Finanzminister Schäuble warnt eindringlich vor einer Pleite des Landes - doch Euro-Rebellen in den eigenen Reihen wollen weitere Hilfen verweigern. Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.
... an den Kapitalmarkt zurückkehren. Ergo muss das Land bis 2015 unter dem Rettungsschirm sehen, dass es sich reformiert. Nach Bloomberg-Angaben muss das Land bis 2015 ca. 190 Mrd.€ umschulden. Umschulden: alte Kredite durch neue ablösen und dies zu höheren Kosten!

D.h. das Risiko liegt bei einer völlig verzerrten und chaotischen Volkswirtschaft nebst Verwaltung ausschließlich beim Rettungsschirm. Effektiv hat GRE ca. 1,2 Mrd.€ jährliche Unterdeckung ggü. Zahlen aus 2010 eingespart, die Einnahmen sinken aber dramatisch. Ich meine, die strukturelle Unterdeckung wächst eher als das sie sinkt. Diese Unterdeckung lag 2006 - 2010 bei ca. 25 - 30 Mrd.€ / a. 2011 - 2015 kommen folglich auf o.g. 190 Mrd.€ noch 125 - 150 Mrd.€ oben drauf! Wer glaubt denn noch, dass GRE das schaffen kann?

GRE ist von seinen hemmungslos korrupten Politikern und hohen Beamten sowie EU-Subventionsbetrügern aus dem Agrar-, Bau- und Tourismusbereich geplündert worden. Ganz deutlich, es gibt klarste Erkenntnisse, dass Papandreou verwickelt ist.

Wenn Schäuble "Private" einbeziehen will, dann muss er die griechische Haute Volée einbeziehen. Ich denke, die Besetzung in griechischen Gefängnissen wird sich dramatisch ändern, wenn die Herkunft einzelner Gelder nicht plausibel aufgeklärt werden kann!

Alles andere als eine Staatspleite samt Konsequenzen für alle Beteiligten u.a. auch für den EURO ist nicht mehr vermittelbar! Niemandem! Nicht den Bürgern hüben wie drüben, den Banken, den Finanzmärkten.

Aus einer Situation der Staatspleite kann man konsolidieren nicht aus einer Verschlimmbesserung durch uneinsichtige, hochdotierte Politiker, die schon zu Amtszeiten den Schaden vergegenwärtigen müssen, den sie angerichtet haben.

Der Schlüssel für die Sanierung liegt im Staatsbankrott. Dann können Hilfen besser ansetzen ausgehend von der Einnahmensitution zur Restrukturisierung des Landes in Verwaltung, Wirtschaft und politischer Gesellschaft.

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newliberal 08.06.2011, 12:18
5. Ganz einfach

sich diesen Artikel zu Gemüte führen. Spätestens dann sollte auch dem grössten EU-Befürworter klar sein, wohin uns die geballte Kompetenz der "Elite" führt.

http://www.bundestag.de/dokumente/te...d_2/index.html

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belohorizonte 08.06.2011, 12:21
6. Nur schlechtes Gewissen

...die "EU Amigos" unter DEU-Bruessel/Berlin Abgeordnete biegen das Ganze schon im Sinne Wallstreet/Frankfurt hin. Nur Getöns. Wir haben zu zahlen... Solange sich hier nicht Protestunmut heftigst regt. Atomkraft ist halt wichtiger als unsere gemeinsame Zukunft, die wir allzu leichtfertig auf dem Opferaltar EURO - EU mit unvorstellbarer Kumpanei und Desinteresse preisgaben. Nehmt weitere EU-Kandidaten willig auf, nur so erreichen wir ein gemeinsames Sozialniveau. Eigentlich im Sinne von Marx und Engels. Ein erstmalig funktionierender "Sozialkapitalismus" auf niedrigen Niveau rückt in schnellen Schritten naeher.

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Klaschfr 08.06.2011, 12:21
7. Nur Ruhe

Bei diesen Abgeordneten der CDU/CSU brauchen sich weder Merkel noch Schäuble Sorgen machen, die stimmen allem zu, was da an Mist auf den Tisch kommt. Die nakte Angst um das eigene Pöstchen erledigt allen Aufruhr. Und die FDP kann sowieso nicht mehr, als nur zunicken, bei einer vorzeitigen Wahl wäre sie aus dem Spiel. Und allen gemeinsam ist die Überzeugung, daß das ja alles nicht so schlimm ist, es zahlen doch die Bürger!

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mitwisser 08.06.2011, 12:22
8. Euro Rebellen

Zitat von sysop
doch Euro-Rebellen in den eigenen Reihen wollen weitere Hilfen verweigern. Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.
ich dachte immer, die Euro-Rebellen heißen Trichet, Merkel, Sarkozy, Schäuble und Asmussen.

Die Regierungsmehrheit geht verloren? Nicht schlimm, hat ohnehin keiner gemerkt, daß die regieren.
Der Vizekanzler wird es richten - der kann alles: Arzt, Gesundheitsminister und jetzt Wirtschaftsminister...

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kenno 08.06.2011, 12:22
9. Der Artikel

"Es ist jetzt wichtig, die Abgeordneten ganz eng mitzunehmen", heißt es aus Koalitionskreisen. Eines sei aber ohnehin klar: "Es gibt am Ende keine Entscheidung, die man frohen Herzens treffen kann."

Gott sei Dank gibt es für den Wähler auch keine Entscheidung, die er frohen Herzens treffen kann.

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