Forum: Politik
Streit über Griechen-Hilfe: Euro-Rebellen bringen Merkel in Bedrängnis

Die Griechen-Krise wird zum Problem für Schwarz-Gelb: Finanzminister Schäuble warnt eindringlich vor einer Pleite des Landes - doch Euro-Rebellen in den eigenen Reihen wollen weitere Hilfen verweigern. Kanzlerin Merkel könnte bei der entscheidenden Abstimmung die Regierungsmehrheit verlieren.

Seite 22 von 22
Silverhair 09.06.2011, 15:12
210. Geld ist kein Eigentum T2

Sie können diese auch nachlesen - bei der umrechnung des "Nominalen BIP" (Preise die im Laden bezahlt werden) zum vergleichs "realem BIP" rechnet ihnen das stat. Bundesamt diesen wert sogar aus .. bezogen auf das Basisjahr 2005 (100%) sind das schwach steigende "Preiserhöhungen" 2010 =105% .. die aber durchaus passabel das reale Geldmengen Wachstum was zur "Deckung" benötigt würde darstellt!

Der veröffentlichte Inflationswert = Verbraucherpreisindex ist eher etwas für die Dummen, da er aus einem künstlichen Warenkorb mit nur einem Teil der Produkte , und vor allem hochsubventioniert ist! Diese 2% werden künstlich so niedrig gehalten - hat nichts mit der Realität der Preise "im Laden" zu tun!

Es wird da nichts definiert was "Wert" hat - Güter haben einen - schon immer gehabt, Geld hat keinen - es ist ausschließlich Zahlungsmittel und nur kurzfristig für temp. verzögerten Handel sinnvoll!

Um "gleich reich" gegenüber der Geldmenge zu bleiben müssen sie also ihr Vermögen jedes Jahr um 5% erhöhen in Ziffern -ansonsten werden sie automatisch "ärmer" gegenüber der Geldmenge!

Und weil eben das ganz eine "Kurve" durch das wirtschaftsystem darstellt - dessen jeweiliger Entwert von den Marktbedingungen abhängt gibt es auch auf den "Wert von Geld" keine Garantie - kein Einziges Gesetz garantiert ihnen mehr - als das ihre Ziffern zum vorhandenen Auszahlbahren Vermögen gewertet werden .. im Moment etwas weniger als 5% der Ziffern ... alles andere ist reines Buch=Luftgeld!

Wenn morgen also der Euro fällt - dann können sie einfach die Kto Ziffern vergessen - sie bekommen dafür nichts mehr wirklich!

Sie unterliegen schlicht noch uralten geistigen Vorstellungen von Geld=Gold ... ist aber eben nicht mehr .. Geld hat keine materielle Deckung mehr ..nirgendwo!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mot2 09.06.2011, 21:33
211. Antwort III -- Silverhair aufwachen!!!

Zitat von Silverhair
Sie können diese auch nachlesen - bei der umrechnung des "Nominalen BIP" (Preise die im Laden bezahlt werden) zum vergleichs "realem BIP" rechnet ihnen das stat. Bundesamt diesen wert sogar aus .. bezogen auf das Basisjahr 2005 (100%) sind das schwach steigende "Preiserhöhungen" 2010 =105% .. die aber durchaus passabel das reale Geldmengen Wachstum was zur "Deckung" benötigt würde darstellt! ... Wenn morgen also der Euro fällt - dann können sie einfach die Kto Ziffern vergessen - sie bekommen dafür nichts mehr wirklich! Sie unterliegen schlicht noch uralten geistigen Vorstellungen von Geld=Gold ... ist aber eben nicht mehr .. Geld hat keine materielle Deckung mehr ..nirgendwo!
Ich habe es verstanden, schon seit 1972, nichts Neues im Westen.
Geld ist zum Tauschen da, vorzüglich!!
Geld als Vermögensspeicher, da kann man besser einen Gully nehmen, klar!

Warum kam es zu dieser Entwicklung, dass ist die Frage!
Welche Güter garantieren einen Werterhalt, darum geht es!

zum Grusse

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Betonia 10.06.2011, 10:23
212. x

Zitat von kdshp
Hallo, das die löhne (netto) in griechenland so hoch sind hätte ich nun nicht gedacht. Hier werden die griechen einschnitte machen müssen denn die netto löhne sind ja nur durch den EURO so hoch gekommen.
Sie haben nicht unrecht. Sozialsysteme sind teuer, die Abzüge scheinen mir auch sehr niedrig - zu niedrig - zu sein.

Trotzdem sind die durchschnittlichen Nettolöhne viel geringer als in D, nicht wahr?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
A.D.H. 10.06.2011, 11:21
213. Rohrkreppierer

Zitat von elikey01
keine Fehlkonstruktion, wenn gleichzeitig zur Einführung der erforderliche Rahmen geschaffen worden wäre, z.B. in Form eines europäischen Finanzministeriums mit entsprechend parlamentarischer Kontroll-Legitimation, eine angleichende Steuer- und Sozialpolitik u.ä. ...
Das erlaubt das Grundgesetz zum Glück gar nicht. Die EU ist zudem kein Bundestaat, sondern ein Verbund von Nationalstaaten. Einen Automatismus für den Übergang in einen europäischen Bundesstaat hatte des Bundesverfassungsgericht 2009 ausgeschlossen, als demokratisch nicht legitimiert und vom Grundgesetz her nicht zulässig.

Der Euro ist ein Kropf, und hat keine andere Funktion als die Eindämmung Deutschlands. Damit haben sich die England und Frankreich nun allerdings selbst ins Knie geschossen. Der Euro ist ein echter Rohrkreppierer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mkk20 14.06.2011, 00:00
214. Graues Haar haben Sie ja, wie waers damit auch mal die grauen Zellen zu benutzen?

Zitat von Silverhair
Wieso ist eine eigene Währung verarmung? Was hat das mit Inflation zu tun? Staaten hatten schon lange vor der EU eigene Währungen - und arm waren sie deshalb auch nicht ! Eigene Währung heißt .....
Aus dem letzten Satz kann ich nur schliessen, dass Sie in Ihren Bankgeschaeften aehnlich sorgfaeltig vorgehen wie mit Ihren Argumenten.
Eigentlich Schade, weil sich doch sehr gute Fragen hinter Ihrer bodenlosen Unverschaemtheit tummeln die Sie in diesem Forum ungeniert an den Tag zu legen wagen. Nunja, wuerde es Ihnen um die Sache gehen, dann haetten Sie bestimmt schon den folgenden Artikel gelesen:
http://www.ecb.int/pub/pdf/scplps/ecblwp10.pdf
der uebrigends auch den Beratern von Herrn Scheuble am Herzen zu liegen scheint. Darin wird naemlich das Problem behandelt, wie eigentlich ein Austritt (aus der EU und dem ECM und warum der letztere den ersteren nach sich zieht) legel aussehen koennte, und warum das Griechenland verdammt weh tun wird. Inflation wird es im Falle einer Redrachmifizierung deshalb geben, weil der neue Griechische Staat erst einmal das Untergegangene Bankensystem rekapitalisieren muss (d.h. die neue Griechische Zentralbank erfinded einfach Geld ueber Nacht und ist damit rekapitalisiert ). Ausserdem, wird der neue Griechische Staat vermutlich nicht die Renten abschaffen und die Ausgaben beschraenken, d.h. er wird (auch in Drachmen) weniger einnehmen als er ausgibt - aber solange man einfach weiter Geld "druckt" (z.B. indem die Zentralbank der Hauptschuldner des Staates wird) wird diese Luecke (obgleich nominal dieselbe) gemessen am BSP immer kleiner). Es ist richtig, dass solch eine Redrachmifizierung auch gute Seiten hat (inflation ist sozial einfacher zu vermitteln als der Bevoelkerung eine Rosskur aufzudruecken...) und ausserdem wird der Wechselkurs auch vielleicht Griechenland billig genug machen um Wettbewerbsfaehig zu sein (nach dem initialen Schock der die Wirtschaft komplett platt macht - funktioniert auch in Island wobei hier eine Bankenkrise am Werk war, anders als in Griechenland). Der genannte Artikel wirft auch ein Licht darauf, warum das mit den Vertraegen die mit Griechischen Firmen geschlossen wurden nicht ganz so Einfach laeuft wie Sie sich das in Ihrer Selbstsicherheit so ausmalen. Nunja, ich verspuere wenig Lust einem Tagedieb wie Ihnen mehr Zeit fuer eine Antwort zu uberlassen und kann Ihnen nur von Herzen eine gute Besserung wuenschen. Immer schoen die Pillen schlucken!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 22 von 22