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Streit über Irak-Invasion: Bush-Krieger Rumsfeld redet sich raus
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Na so was: Donald Rumsfeld, Ex-US-Verteidigungsminister und Architekt des Irak-Kriegs, kritisiert George W. Bush. Das ist ein bisschen billig.

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mr.andersson 09.06.2015, 21:04
1.

So sehr ich Rumsfeld verachte und sehr er sich an der Menschheit mit seiner Kriegstreiberrei versündigt hat: Mit Worten versteht der Herr Demagoge umzugehen.

Er sagte, dass niemand "Demokratisierung" als rechterfertigung genommen hat. Und sie zitieren, das er gesagt, es wäre gut, wenn der Irak eine werden würde. Tja, aber er hat es auch in dem Zitat nicht als Grund, sondern nur als begrüßenswerte Folge genannt. Für einen Demagogen ein himmelweiter Unterschied.

Die Tatsächlichen Begründungen waren natürlich, wie die Geschichte zeigt, hanebüchender Unsinn. Da streitet er aber nicht ab die gesagt zu haben, sondern Behauptet einfach stumpf, diese Gründe seien wahr und ausreichend gewesen. Gelogen, innerhalb seiner eigenen Realität aber konsistent.

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Teigkonaut 09.06.2015, 21:09
2. was schert mich mein Geschwätz von gestern

könnte man angesichts dieser Wendung sagen. Fragt mich lieber nicht was ich vom Charakter dieses Menschen halte. Für mich gehört er nach Den Haag!

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konstrukteur 09.06.2015, 21:16
3. Konsequenzen?

gibt es keine, haftbar ist er auch nicht, ein typisches Beispiel für korruptes eigennütziges machtmissbrauchendes Politiker Verhalten, und die deutschen stehen diesem Verhalten in nichts mehr nach- das ist das Problem für kurzsichtiges Legislaturperioden orientiert regieren. Solange Politiker Verhalten ohne persönliche Konsequenzen bleibt (die weh tun) wird das auch so bleiben.

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hefe21 09.06.2015, 21:18
4. Rumms Rumms

Ja, superwitzing, einen 82jährigen US-Schwachkopf mit seinen landestypischen Lügen und Geschichtsverdrehungen kurz vor dem erwarteten Shutdown (Typen seines Kalibers, siehe Kissinger, werden aber meist an die 90 Jahre und darüber alt, warum auch immer) durch den medialen Durchlauferhitzer zu schicken. Damit soll wohl ein Teil der Altlast abgetragen werden, dass die US-Journaille, wenn´s ernst wird, immer rummsdummdämlich an den Propagandaleitplanken entlangschmiert, die die maßgeblichen Streckenbauer zielgenau aufgestellt haben. Was bleibt ist ohnehin der Auftritt Frühjarhr 2003 des irren Georg Doublejou vor dem US-Kongress/Repräsentantenhaus, oder was auch immer, schmerzhaft dümmlich grinsend mit anschliessender Standing Akklamation durch ein durch und durch verkommenes siehe wie erwähnt. Von dieser Farce hat sich die US-Politshow bis heute nicht erholt.

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Benjowi 09.06.2015, 21:24
5. Nichts anderes als ein ordinärer Kriegsverbrecher!

Dieser Mann hat bekanntlich mit seiner faschistoiden Hybris dem Irak nicht die Demokratie gebracht, sondern entgegen den Hinweisen vieler kompetenter Ratgeber die Büchse der Pandora geöffnet und dabei mit Lug und Trug hunderttausenden von unschuldigen Menschen den Tod gebracht. Der Mann hätte schon lange vor den Internationalen Gerichtshof gehört. Dass er seine eigenen kruden Sprüche glaubt, ist wohl mehr Selbstschutz, sonst könnte er vermutlich nie mehr ruhig schlafen!

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Moewi 09.06.2015, 21:25
6.

Zitat von Teigkonaut
könnte man angesichts dieser Wendung sagen. Fragt mich lieber nicht was ich vom Charakter dieses Menschen halte. Für mich gehört er nach Den Haag!
Oder es findet sich ein Al-Kaida Team 6, das mal ordentlich auf der Feindebene aufräumt - man kann sich dabei durchaus auf beispielgebende Leuchttürme der Rechtsstaaterei berufen ... ;o)

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christian0061 09.06.2015, 21:27
7. Rumsfeld ist und bleibt

zusammen mit Cheney und Bush der grösste Kriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts!

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Chatzi 09.06.2015, 21:29
8. Klingt wie...

...oops, ich war´s nicht!

Billig? Ist noch zu hoch gegriffen! Diese unterste Schublade gibt´s noch gar nicht, die der da auf macht!

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gerd.lt 09.06.2015, 21:31
9. Entwertung

Ein Satz gefällt mir besonders gut: "Das er eine Region auf Dauer destabilisiert hat" (der illegale Irak-Krieg) - danach noch ein Hinweis auf 4400 Tote US-Soldaten und mehr als 100.000 Tote Iraker. Obama der heutige Vertreter dieses Staates und Nachfolger von Bush II., sitzt in dem Kreis der G7-Staatschefs der westlichen "Wertegemeinschaft", wie dieser erlauchte Kreis von EU-Tusk liebevoll genannt wurde, und in dem Russland wegen der fehlenden Werte nichts zu suchen hat. Parteipolitik entwertet wie immer alle Begriffe, in diesem Fall die Wertegemeinschaft als Synonym für Heuchelei.

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