Forum: Politik
Streit über Polizei-Einsatz gegen ZDF-Team: Einer pöbelt, alle streiten
imago/Paul Sander

Sachsens Innenpolitiker beschäftigen sich mit dem Polizeieinsatz gegen ein ZDF-Team in Dresden. Einige finden: Die Beamten haben sich seltsam verhalten. Die CDU sieht es anders.

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bluemetal 24.08.2018, 09:10
220. Drama !

Sind wir doch alle mal ehrlich:
So wie dieser Angestellte verhält man sich nicht, strafbar ist das natürlich überhaupt nicht. Frontal21 ist natürlich einzig auf Konfrontation und negative Berichterstatung über Peginda oder wahlweise jedes andere Thema aus. Das bringt Quote und ist deren Geschäftsmodell ! Und so trafen zwangsfinanzierter Krawall-Journalismus und der agressive Pöbler auf junge überforderte Bereitschaftspolizssten, womöglich noch mitten in Ausbildung.
Die konnten den Sachverhalt rechtlich nur schwer einordnen, selbst der Spiegel muss nun seinen studierten Justitiar befragen. Das Kunsturheberrecht gehört bei tausenden Gesetzen in Deutschland kaum zu einem Schwerpunkt polizeilicher Ausbidung.
Aus dieser Provinz-Posse einen Angriff auf die Pressefreiheit zu konstruieren ist absurd, da fällt mir nur ein Wort ein: Sommerloch !

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hackebeilchen 24.08.2018, 09:11
221. Ist Ihnen schon mal ....

Zitat von Katzenfritz
Und auch eines ist nicht der Sinn einer "freien" Presse. Menschen bloß zu stellen, (auch wenn sie sich blöde / ungeschickt anstellen) bzw sie (auch wirtschaftlich - finanziell) zu vernichten. Und jetzt behaupte man nicht, dies sei noch nie geschehen.
in den Sinn gekommen, daß derjenige sich selbst bloß stellt der sich wie auch immer entblößt ? Maik hat sich hier selbst aktiv zum Objekt der Berichterstattung gemacht. Gezwungen wurde er dabei nur durch sein persönliches Rechtsempfinden über Pressefreiheit , ob nun mit geltendem Recht im Einklang oder nicht. Die Art und Weise wie er sich präsentiert, hat er selbst frei gewählt. Maik ging wie andere an diesem Tag auch zu einer öffentlichen Demonstration bei der er seiner Meinung und seiner Unterstützung der Pegida-Bewegung Ausdruck verleihen wollte.Und das wollte er in der Öffentlichkeit tun. Wo liegt also nun die Intention zwar öffentlich demonstrieren zu wollen , dann aber wiederum die "Öffentlichkeit" doch zu meiden ? Vielleicht würde Maik ja ein Schal vor dem Gesicht helfen , so wie gerne mal in der links-autonomen Szene getragen ? Ach so ja das Vermummungsverbot. Naja, vielleicht hatte Maik einfach Angst von seinen Vorgesetzten erkannt zu werden ? Aber warum ? Er war doch nach eigener Ansicht und vieler hier im Forum im Recht ? Dann muss er doch keine Angst vor "Vernichtung" haben. Aber vielleicht sollte er lernen zu seiner Meinung zu stehen ?

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GerdKaktus 24.08.2018, 09:11
222. Es gibt ja Mitforisten, die glauben...

... die Rechte von Maik G. seien beschnitten worden.
Dem ist aus zwei Gründen nicht so.
1. Auf Demonstrationen ist das Recht der Presse auf Berichterstattung höher zu gewichten als das Recht des Einzelnen am Bild.
2. Maik G. hätte genau das tun sollen, was ihm vom Kameramann empfohlen worden ist:"Dann gehen Sie doch weiter!"
Durch das Stehenbleiben vor bzw. Zugehen auf die Kamera kann eine implizite Einwilligung als gegeben betrachtet werden.
Das sich der Vorfall bei einer PEGIDA- Demo ereignet hat, wird von niemand bestritten.

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spadoni 24.08.2018, 09:15
223. tillmatic

Man kann nie genug auf die "rechte bis extremrechte Gefahr", die von Pegida, der AfD oder sonstigen rechten Institutionen ausgeht, die sich aktuell hauptsächlich im Osten Deutschlands rasant ausbreitet, hinweisen. Von daher ist der Einsatz von Fernseh-Teams, ob öffentlich rechtlich oder privat, zu befürworten! Die journalistische Arbeit und Meinungsfreiheit sollte von der Polizei, auch im Osten, vor solchen, teilweise agressiven Pöblern, geschützt werden.

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egoneiermann 24.08.2018, 09:18
224.

Zitat von steve-1982
... dass die Polizisten den Demonstrant halt ernst genommen haben. In dem Moment waren die Presseleute erstmal "mutmaßliche Streit-Stifter". In Zukunft weiß die Polizei, dass solche Leute sich ganz gerne mal ne Anzeige ausdenken. Es ist einfach dumm gelaufen - MEHR NICHT.
Die Polizisten haben eine dreijährige Ausbildung sowie laufend Fortbildungen. Mag ja sein, dass in Sachsen dabei nicht gelehrt wird, wie man mit einem in der Demokratie wichtigen Organ - der Presse - umgeht. Da mag man das dumm gelaufen nennen, aber dann es eben der Skandal, dass die Polizei in Sachsen hier ahnungslos ist. Und an die, die damit kein Problem haben. Polizeischikane gegen die Presse ist eine Merkmal eines undemokratischen Staates. Pegida- und AfD-Anhänger mögen damit keine Probleme haben, aber das liegt dann daran, dass sie nicht wirklich hinter unserer Demokratie stehen. Wenn die CDU damit kein Problem hat, dann haben wir wirklich eines.

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descartes 24.08.2018, 09:21
225. @mallekalle #37

"Die Gruppe war nicht auf einer Demonstration zu diesem Zeitpunkt. Sie waren auf dem Weg dorthin. Damit eruebrigt sich die Diskussion, ob das filmen rechtens war. Naemlich nicht. Die Journalisten wussten das ganz genau. Das sieht eher nach einer gezielten Provokation seitens des Filmteams aus. Oder warum mussten sie die Leute da filmen?"-------- Wie würden Sie es denn dann nennen, wenn eine Gruppe mit Transparenten ausgestattet, durch die Stadt geht? Tragen Sie beim Gang durch die Stadt sowas auch immer mit sich herum, ohne etwas demonstrieren zu wollen? Oder meinen Sie mit "gezielter Provokation" am Ende, der Hutbürger wurde vom Filmteam für sein Verhalten bezahlt? Das würde den Auftritt wenigstens nachvollziehbar erklären!

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rockwater 24.08.2018, 09:23
226. Große Pöbelei?

Also, ich habe das Filmchen auch gesehen, da war eher Sense mit Pöbelei oder Drohungen. Da passiert ja auf jedem Pausenhof mehr. Die Aufregung wirkt so etwas konstruiert und Pegida ist auch nicht als verfassungsfeindlich deklariert.
Ganz schön viel Wind um wenig.

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Renée Bürgler 24.08.2018, 09:24
227. Da muss ich ausnahmsweise mal zustimmen...

Zitat von adieu2000
Dieser auf seine Persönlichkeitsrechte pochende Typ, der ist wirklich unsympathisch. Aber woraus ergibt sich die Einschätzung über seine verfassungsfeindliche Gesinnung? Er scheint auf dem Weg zu einer Pegida Versammlung zu sein. Er trägt eine hässliche Deutschlandkappe. Er sieht aus wie ein typischer rechter Pegida Anhänger. Er sieht aus wie einer der Islamisten aus dem Land werfen will. Er sieht aus wie einer der keine Moscheen im Land haben will. Er sieht aus wie Jemand der den Muezzin Ruf nicht hören will. Er sieht aus wie Jemand, der keine Asylbewerber mag. Er sieht aus wie ein rechter AfD Anhänger. Darum wollte er wohl nicht in Großaufnahme in den Medien als Symbolbild eines Pegida Anhängers dargestellt werden. Hatte er Angst als Teilnehmer einer Pegida Versammlung dargestellt zu werden und auf Grund einer solchen Vermutung seinen Job zu verlieren? Was heißt das für den normalen Bürger? Halte Dich fern von Versammlungen und Demonstrationen! Kleide Dich angemessen! Streite Dich Niemals mit Vertretern der Medien. Sonst landest Du als Verfassungsfeind in den Abendnachrichten, und siehst zu wie man Deine Entlassung und Entfernung aus Deinem Job fordert.
Dazu passt, was ich vor der letzten Bundestagswahl an einem AfD-Stand erlebte.
Ich unterhielt mich mit den AfD´lern, um den Club mal direkt kennenzulernen.
Während des Gesprächs sagte mir der AfD´ler, mit dem ich mich unterhielt, sinngemäß: "Ich bin ja seit kurzem Rentner. Früher hätte ich mir das gar nicht getraut. Wegen meines Arbeitsplatzes. Aber jetzt, als Rentner, kann mir ja nix mehr passieren."
Egal wie man zur AfD steht, aber das ist doch ein Hammer: Dass Menschen sich nicht "trauen", ihre Meinung offen und frei zu äußern, weil sie berufliche Konsequenzen fürchten. Und erst dann, wenn sie Rentner sind, sich frei fühlen...
Egal, ob dem Mann wirklich irgendwelche berufliche Konsequenzen blühen, weil er eine bestimmte Meinung hat oder nicht. Ich glaube es ja nicht, ich glaube, dass diese Angst unbegrüjndet ist.
Aber dass offensichtlich trotzdem ein solches Klima der Angst da ist, sich frei zu äußern, das gibt doch zu denken. Die allgemeine Atmosphäre im Land scheint mir ziemlich vergiftet zu sein.
Woher kommt diese Angst, frei von der Leber weg zu sprechen?

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didi2212 24.08.2018, 09:24
228. Schizophren!

In einer ersten Sequenz latschte dieser Herr, mit lustigem Hut und Sonnenbrille kaum identifizierbar, in einer Gruppe über den Bürgersteig. Dann tritt er aus dieser heraus und mault die Journalisten an, dass er, jetzt sein Gesicht in Großaufnahme, nicht gefilmt werden möchte. Was soll das?

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Sonia 24.08.2018, 09:28
229. Eigentor für die Medien

neue Fans für die AfD. Wenn ich auf dem Weg bin zu einer Demo und mir käme ein Kameramann nachgelaufen, der Großaufnahmen von mir macht, da wäre es noch die höflichste Variante gewesen, die Polizei um Hilfe zu bitten.

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