Forum: Politik
Streit über Russland-Politik: Unmut in Union über Helmut Kohl
AFP

Helmut Kohl findet es "bedrückend", dass die G7-Staaten Russland ausgeschlossen haben. Die Äußerung des Altkanzlers sorgt in der Unionsfraktion für Ärger.

Seite 5 von 5
madmax9999 04.11.2014, 09:58
40. Vergessen sie Schmidt, Genscher,

Zitat von wohlmein
Dann sind wir ja immerhin schon zu Vieren: Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Peter-Scholl-Latour - und ich. Wobei es noch die Schweigende Mehrheit gibt, die in den Medien unerwähnt bleibt. Und ob die CDU-Mitglieder ihre Wendehälse tatsächlich wieder wählen, weiß der Himmel. Sie sollten sich besser an PETER GAUWEILER orientieren als an irgendwelchen dahergelaufenen Karrieristen. Zitat Gauweiler in Wikipedia: "Zur Frage der russischen Politik gegenüber der Krim äußerte Gauweiler Verständnis für die russische Position."
Egon Bahr, Henry Kissinger und micht nicht. Sie sehen die versammelte Elite der int. Politik ist gegen den momentan praktizierten Wahnsin. Und der Rest hat leider keine Ahnung. Nur dumm, dass die an der Regierung sind. Eines kann ich aber mit Bestimmtheit sagen: Ich haben diese Vollpfosten nicht gewählt. Ich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mideal 05.11.2014, 11:02
41.

Zitat von minsch
...der den nicht unbegründeten Verdacht, der seinerzeit entstanden ist, dass nämlich ein Fall von Korruption vorliegt, nicht ausräumt...
Korruption?
In erster Linie wäre wohl mal die Herkunft des Geldes zu klären.
Und da kommt als erstes Steuerhinterziehung in Frage,
anderenfalls wäre ja die Spur des Geldes verfolgbar gewesen.
Den Mord an Barschel möchte ich gar nicht ins Spiel bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StreetSam 07.11.2014, 15:59
42. Ich auch nicht

Zitat von madmax9999
Egon Bahr, Henry Kissinger und micht nicht. Sie sehen die versammelte Elite der int. Politik ist gegen den momentan praktizierten Wahnsin. Und der Rest hat leider keine Ahnung. Nur dumm, dass die an der Regierung sind. Eines kann ich aber mit Bestimmtheit sagen: Ich haben diese Vollpfosten nicht gewählt. Ich nicht.
Durch das Kopfschütteln über die aktuelle Politik werden HWS-Schäden den "Rücken" als Volkskrankheit ablösen !!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Esistalleskompliziert 09.11.2014, 16:43
43. Etwas wird hier übersehen

Der grundsätzliche Fehler, den wir gemacht haben, ist ein anderer als die Osterweiterung der NATO und der EU. Letzter Woche war in einer Talkshow ein Mann, der behauptet hat, wir hätten in den Neunzigern Russland und die osteuropäischen Staaten aushelfen müssen, denn die Schocktherapie richtung Kapitalismus sei doch zu hart gewesen. Ich muss dazu sagen, dass damals der Gedanke war, diese Schocktherapie wäre der richtige weg. Im Nachhinein war das, glaube ich, doch nicht so richtig, aber das konnte damals keiner wissen. Jedenfalls stimme ich diesem Mann zu: Wir hätten damals eine Marschallhilfe nach Russland senden müssen. Jedenfalls lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Das einzige, das der Westen machen kann, ist das einzusehen und sich für diesen Fehler zu entschuldigen.
Übrigens brauchen die Deutsche das nicht zu machen, denn sie haben schon ein ganzes Land aus dem Elend geholfen, und damit schon gemacht, was sie machen sollten.

Ich sehe ein, dass Russland die Osterweiterung der NATO und der EU als Bedrohung verstehen kann. Andererseits, was hätte der Westen tun sollen? In den osteuropäischen und baltischen Staaten gibt es immer noch eine Angst vor Russland, meiner Meinung nach gerechtfertigt (Der 17. Juni 1953? Ungarn 1956? Tschechoslowakei 1968? Afghanistan in den 80ern? Überhaupt die kommunistischen Regime zwischen 1945 und 1989, deren Terror von Moskau abgesegnet wurde? Der Gulag in Russland selbst?). OK, das ist 25 Jahre her, aber Russland hat sich nie dafür entschuldigt, und sich nie ein anderes Benehmen als vorher angewöhnt. Sobald es wieder einigermaßen auf den Füßen stand, marschierte es wieder in ein Nachbarland ein (Georgien 2008). Kein Wunder, dass die osteuropäischen Staaten Angst haben. Deswegen haben diese Staaten den Blick richtung Westen gewendet. Freiwillig, das müssen wir nicht vergessen. Diese Staaten sind von uns zu nichts gezwungen worden.

Polen, Tschechien und all die anderen osteuropäischen Staaten sind nicht von uns gezwungen worden, der NATO und der EU beizutreten. Sie sind freiwillig auf uns zugekommen, mit der bitte, der NATO und der EU beizutreten. Hätten wir sie den Beitritt verweigern müssen, nur weil Russland diese Staaten gegen ihren Willen in seiner Einflussphäre halten will? Meiner Meinung nach hätten wir Polen, Tschechien, Slowakei usw. dann schrecklich im Stich gelassen, noch schrecklicher als wir Russland in den 90ern im Stich gelassen haben.

Ich verstehe völlig die widerwille gegen einen neuen kalten Krieg. Irgendwie müssen wir verhindern, dass wir in eine solche Situation geraten. Aber nicht zu jedem Preis. Auch Russland kann nicht alles machen, was es will.

Und was der Euro angeht, wir alle hätten noch viel schlechter dagestanden, wenn es ihn nicht gegeben hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paradox77 11.11.2014, 22:19
44. Zum

erstenmal in meinem Leben ist mir der (-Alte-) Mann
sympathisch

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 5