Forum: Politik
Streit über Talkshows: Gabriel will nicht mit radikalen AfD-Politikern diskutieren
DPA

Sigmar Gabriel will AfD-Politikern kein Millionen-Publikum verschaffen - und lehnt deshalb gemeinsame Talkshow-Auftritte ab. In der Debatte um die Elefantenrunde in Rheinland-Pfalz kritisiert der SPD-Chef den SWR.

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streetkarver 27.01.2016, 07:42
60. Bekenntnis der Feigheit und Oportunismus

Hut ab vor Menschen, die es wagen, trotz allen Kesseltreibens sich zu einer Konservativen Partei öffentlich zu bekennen. Sie sind die wahren Demokraten. Die Zusammensetzung der AFD würde anders aussehen, wenn Ihre heimliche Wählerschaft sich öffentlich dazu bekennen könnte. Aber ob Richter, Anwälte, Beamte, öffentlicher Dienst, Kleinunternehmer, Angestellte alle haben zu Recht Angst vor Repressalien durch die korrupte Macht der etablierten Parteien. In Deutschland bin ich nur noch in der Wahlkabine frei aber auch da beschleicht mich die Angst vor Wahlfälschung durch "die Guten". Schade, wir sollten eigentlich durch die Geschichte gelernt haben, wohin Feigheit führt.

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fredadrett 27.01.2016, 07:42
61. Staatsfernsehen a la Polen

Die Posten und die Geldverteilung läuft über die Politik. Die Inhalte (nicht negativ über Flüchtlinge zu berichten, Dienstag zu bejubeln) werden vorgegeben und jetzt wird noch vorgeschrieben mit wem sie sprechen dürfen.
Herr Popbeauftragten vergisst das es nicht sein Fernsehen ist.

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nein_so_nicht 27.01.2016, 07:42
62. Hehe... der Sigi

"Wer, wie viele führende AfD-Mitglieder, die freiheitlich demokratische Grundordnung missachtet, dem verhelfe ich nicht zu einem Millionen-Publikum".
Aber den "demokratischen" Saudis mit Todesstrafe und Handabhaken unser Panzer und Waffen verkaufen geht!
So geht Demokratie in Deutschland heute!

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ansgard 27.01.2016, 07:43
63. Angebrachte Reaktion

Gabriel reagiert richtig, bietet der AfD keine Plattform.

Das hat mit fehlendem Demokratieverständnis nichts zu tun. Hier geht es um gesunden Menschenverstand, Populisten muss man nicht auch noch dabei unterstützen, die Uninformierten einzufangen.

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Worldwatch 27.01.2016, 07:43
64. Gabriel will nicht diskutieren

Wie radikal von ihm.

Ob er sich und seiner Partei, sowie auch den Wählern der SPD, damit einen Dienst erweist, mag dann auch fraglich sein.
Einsame Entscheidung eines Mannes, der für sich "Radikalität" vordefiniert, und deswegen nicht diskutiert ... Er könnte doch solchermaßen die 'Radikalität' der Diskutanten, und politischen Folgen solcher Politik -im Interesse wie Sinne der Wähler_innen- bloßstellen.

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jeze 27.01.2016, 07:44
65. Wer entscheidet...

...in Deutschland, welche Partei radikal ist? Das sollen bitte Gerichte tun und nicht Herr Gabriel.

Es ist nicht die Aufgabe der Politik die Radikalität der politischen Mitbewerber zu bewerten. Wir leben in einem Land mit Gewaltenteilung und Herr Gabriel gehört der Legislative an. Nicht mit einem politischen Mitbewerber zu sprechen kommt meines Erachtens einer Art Selbstjustiz gleich.

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weinstock111 27.01.2016, 07:44
66.

Die Altparteien haben von Demokratie absolut keine Ahnung - nur in der Zensur sind sie führend. Ein schmutziges Spiel demokratisch gewählte Parteien auszugrenzen - widerspricht den eigenen Ideologien der freien Meinungsäusserung - was sind für ängstliche Lügner an der Spitze unserer Regierung? Ein Wehner , Brandt oder Strauss hätte mit Freude mit der AfD diskutiert ohne jedesmal das abgedroschene Fähnchen des sog. Rechtspopulismus zu schwenken.Hätte es solch ein Verhalten in den 80er Jahren bei der Akzeptanz der damals leicht gestörten Grünen (totale Abrüstung , Sex mit Kindern , Benzinpreise auf 5.- DM etc.)gegeben würde es heute wohl die Grünen nicht geben .Herr Gabriel und seine Vasallen fördern durch ihre massive Zensur und kindische Ablehnung direkt den Aufstieg einer AfD -

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Ericmuc 27.01.2016, 07:44
67. Demokratie!

Alle Parteien haben ein Anrecht darauf, die gleiche Öffentlichkeit zu bekommen. Wenn "unseriöse" Parteien Zulauf bekommen, dann sollten die anderen Parteien versuchen, die Wähler wieder einzufangen. Das ist Demokratie! Gabriel muss halt mal die Merkel bremsen, aber der hält ja auch nur an der Macht fest. So regiert man gegen große Teile des Volkes. Wir sollten darüber sprechen, wie man unsere Politik zwingt, regelmäßig Volksbefragungen durchzuführen. Es ist nicht in Ordnung, das 4 Jahre eine Person unanfechtbare Entscheidungen treffen kann und machtbesessene Mitläufer dem nichts entgegenstellen. Das ist keine gesunde Demokratie mehr!

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hanswurst3838 27.01.2016, 07:45
68. Zusatz

Der Zusatz rechtspopulistisch ist eh ein Witz. Es spricht ja auch keiner von der linkskonservativen CDU oder von der Fähnchen-nach-Wind SPD. Welche Ausrichtung eine Partei hat, kann noch jeder Wähler selber erkennen und beurteilen - da braucht es nicht so lächerliche Zusätze, die nichts anderes als Meinungsmache sind. Und zum Thema mit de Boykott: ich begrüße es sehr, wenn wir aus diesen Gründen Gabriel und andere von der SPD nicht mehr im Fernsehen sehen. Einer offenen Diskussion können und wollen sie sich ja anscheinend nicht stellen.

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ferdi111 27.01.2016, 07:46
69. Und einer..

der Deutschland mit Hilfe von TTIP an die Amerikaner verkauft...mit dem wollte ich auch nicht diskutieren. Und das ist schlimmer, als die Irren. Die sind nämlich genauso irre, wie die anderen. Allesamt!

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