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Streit über umstrittene Honorare: Steinbrück beugt sich dem Druck
dapd

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will plötzlich umfassende Details zu seinen Honoraren offenlegen. Es ist der Versuch eines Befreiungsschlags - und das Eingeständnis, dass er die Debatte über seine lukrativen Nebentätigkeiten bisher unterschätzt. Doch die Transparenz-Offensive hat einen Haken.

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unixv 05.10.2012, 17:46
1. Gruß an die Amigos!

Salamitaktik, kennen wir doch schon von Wulf, ist ebenso verachtungswürdig wie der genannte!
Bloß nicht mal reinen Tisch machen, der will Kanzler werden, vielleicht von Uganda, hier sollten wir ihn vom Hof jagen!

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clau-roth 05.10.2012, 17:46
2. So So

Der Herr Genosse beugt sich.Mal was ganz neues vom Peer, muß wohl der Kettenraucher geraten haben.

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smartphone 05.10.2012, 17:46
3. Weiter so

Wenn der gute Mann begriffen hat , daß solche Tantiemen ( die ich ihm per se ja gönne- so ist das ja nicht ) mit dem Parteicredo S pd , also sozial nix zu tun haben , liegen weitere Rückruderbewegungen an :

- Abschaffen von Hartz 4 vulgo Agenda2010 ,dem größten Volksverarmungsprogramm ,was die Welt je gesehen hat .

- Abschaffen der Krankenkassenpflicht - jawohl, denn in dieser Form werden zuviele per Ullas Gesetzesverbrechen in die Zwangsinsolvenz getrieben ... Zudem es effektiv , speziell bei der PKV keine Kündigung im Sinne Beitragshöhe im Sinne der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gibt .....

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johnnypistolero 05.10.2012, 17:47
4. ich schmeiss mich weg

wie goil ist das denn, die überschrift des artikels und dadrüber prangt dick und fett die werbung von mediamarkt "ganz deutschland sahnt ab"
zwar ungewollt, aber besser gehts nicht mehr, das ist schon echt reif für die klamauk rubrik "spam"

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Mans Heiser 05.10.2012, 17:47
5.

Zitat von sysop
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will plötzlich umfassende Details zu seinen Honoraren offenlegen. Es ist der Versuch eines Befreiungsschlags - und das Eingeständnis, dass er die Debatte über seine lukrativen Nebentätigkeiten bisher unterschätzt. Doch die Transparenz-Offensive hat einen Haken.
Naja, als Abgeordneter legalisiert man sich seine Korruption ja eh, anders kann ich mir nicht erklären, wie die es sich da oben seit jeher gut gehen lassen können.

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beobachter999 05.10.2012, 17:53
6. Nun ja,

Zitat von sysop
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will plötzlich umfassende Details zu seinen Honoraren offenlegen. Es ist der Versuch eines Befreiungsschlags - und das Eingeständnis, dass er die Debatte über seine lukrativen Nebentätigkeiten bisher unterschätzt. Doch die Transparenz-Offensive hat einen Haken.
ein guter erster Schritt.

Mich interessieren ja nicht die Höhe seiner Einkünfte im Einzelnen. Was mich interessiert ist WER ihn bezahlt. Wie soll ich jemanden vertrauen der möglicherweise ein mehrfaches des von "mir" (also dem Wähler) bezahlten Gehaltes von Leuten erhält die damit ihre eigenen Interessen ins Spiel bringen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! Das gilt nicht nur für den Angestellten der ja auch nicht für die Konkurrenz tätig werden darf!

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obsurfer 05.10.2012, 17:56
7. Was soll das denn heißen?

Zitat:
"Jedes einzelne Honorar genau anzugeben sei dagegen "so gut wie unmöglich", erklärte Steinbrück. Nötig sei dafür die Erlaubnis jedes einzelnen Vertragspartners"

Auf gut deutsch: Jeder einzelne "Vertragspartner", der mich eventuell bestechen wollte - muss dann der Veröffentlichung zustimmen???

Aber sicher doch!

Einen Teufel wird er tun...

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westerwäller 05.10.2012, 17:57
8. Wie wäre es dann...

Zitat von sysop
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will plötzlich umfassende Details zu seinen Honoraren offenlegen. Es ist der Versuch eines Befreiungsschlags - und das Eingeständnis, dass er die Debatte über seine lukrativen Nebentätigkeiten bisher unterschätzt. Doch die Transparenz-Offensive hat einen Haken.
...wenn die Gewerkschaftsfunktionäre auch ma angeben würden, wieviel sie von den Aufsichtsratstantiemen behalten und nicht, wie viel die Böckler-Stiftung abbekommt?

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aspi01 05.10.2012, 17:57
9. Stille Promotion?

Vielleicht durchaus mal eine Nachforschung wert ist es, dass Steinbrück Bücher im Hoffmann & Campe-Verlag veröffentlicht hat. Das ist derselbe Verlag, in dem auch Wulff sein Buch veröffentlicht hatte. Bekanntlich hatte Maschmeyer für das Wulff-Buch dem Verlag die Kosten für eine Anzeigenserie erstattet (ohne dass es Wulff angeblich wusste) worüber sich dann die Öffentlichkeit maßlos aufgeregt hatte. Der ehemalige Verlagsgeschäftsführer, Manfred Bissinger, gab unumwunden zu, dass diese Art der Promotion öfter (nicht nur bei Wulff) vorgekommen sei. http://www.stern.de/politik/deutschland/finanzierung-des-wulff-buches-ein-ungewoehnlicher-deal-1765015.html

http://www.hoffmann-und-campe.de/go/cf83fb84-215a-cd30-7ad90ee84a3b7734

Wenn bei Wulff und Schröder, warum nicht auch bei Steinbrück? Ist natürlich völlig legal, aber wissen täten wir das schon gerne.

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