Forum: Politik
Streit über Uno-Migrationspakt: CDU-Politiker stellen sich gegen Spahn
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX

Jens Spahn will über den geplanten Uno-Migrationspakt erst noch diskutieren - und stößt damit in seiner Partei auf Kritik. Norbert Röttgen warnt vor einer "doppelten Führungsschwäche, die sich Deutschland nicht erlauben darf".

Seite 2 von 35
obstroc 19.11.2018, 06:50
10. Was für ein Witz

In dem Pakt steht, dass erst diskutiert und vorgestellt werden soll, aber statt dessen wurde von Anfang an im Hinterzimmer durchregiert. Unsere Kultur soll damit zerstört werden. Das ist verbrecherisch und undemokratischer Betrug. Der Frieden im Land wird zerstört und die Bevölkerung gespalten. Die Hinterzimmerdiktatur ist längst angekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unaufgeregter 19.11.2018, 06:55
11. Folgen

Herr Spahn ist noch jung und wird sich mit den Folgen des Migrationspakts noch beschäftigen dürfen. Leute wie Röttgen können der Unterzeichnung gelassen entgegen sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
so-long 19.11.2018, 07:00
12. Überfällig

Diese Debatte ist in der Union längst überfällig. Unter Merkel/Kauder gab es nicht zu diskutieren: Wir schaffen das. Deswegen ist die AfD auf Höhenflug. Danke Jens Spahn.
Die UN sagt: alle dürfen überall hin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RioTokio 19.11.2018, 07:08
13.

Spahn hat natürlich Recht.
Die Liste der Ausstiegsländer wird länger und länger - komischerweise steigen nur potentielle Zielländer für Migration aus.
Und nur wir Deutschen haben keine Bedenken?
Natürlich ist zu erwarten, dass dieser Pakt, der gespickt ist mit "Verpflichungserklärungen", aber nach Merkel total unverbindlich ist, die Migration verstärken wird und hier Rechtsansprüche schaffen wird.
Merkels Argument, der Pakt wäre so toll, weil die Entwicklungsländer sich verpflichten ihre Sozialleistung auf deutsches Niveau zu heben, und damit würden Migrationsgründe entfallen, ist so weltfremd, als würde sie versprechen, dass jeden Tag die Sonne scheint.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skylarkin 19.11.2018, 07:13
14.

Die Kritik am Migrationspakt wird ernsthaft mit 'Führungsschwäche' die man sich nicht leisten kann gekontert. Was sind dennn das für Prioritäten? Das ist doch völlig egal, entscheidend ist doch ob der Pakt selbst für Deutschland poitiv wirken würden oder Risiken birgt. Ich beteilige mich doch auch nicht an einem gemeinsamen Selbstmord nur um Führungsstärke zu demonstrieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nachdenklichh10 19.11.2018, 07:14
15. unglaublich

ich habe Herrn Spahn nie für einen Freund der Demokratie gehalten, möglicherweise aber muss ich meiner Ansicht revidieren. Herr Spahn kämpfen Sie, es lohnt sich es geht um die Zukunft unseres gemeinsamen Landes. jeder der glaubt es sollte etwas nicht bindendes hier entstehen, dem sei empfohlen sich das Interview mit Herrn Professor Merkel vom Deutschlandfunk anzuhören. Warum sollte auch ein Pakt geschlossen werden, der absolut keine Bewandtnis hat. Jetzt ist es Zeit aufzustehen !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lynx999 19.11.2018, 07:14
16. Ideologie schlägt Wahrheit!

Spahn hat Recht wenn er sagt: „Alle Fragen der Bürger gehören auf den Tisch und beantwortet, sonst holt uns das politisch schnell ein“
Das wird aber total vom Tisch gebügelt. Von der Opposition wird er dafür sogar schon in die Nähe von der AfD gestellt. Und dann wundert man sich über Politikverdrossenheit?! Anstelle sich jetzt aktiv der Diskussion zu stellen wird mit der Moralkeule jeder Diskurs zunichte gemacht. Ideologie schlägt wahre Worte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trulala 19.11.2018, 07:19
17. Globale Welt, Europa?

Natürlich ist Migration normal und wünschenswert. Dazu muss man doch nur nach Europa schauen. Wir können heute hier wohnen und arbeiten, wo wir wollen.
Wer natürlich sein kleines Dorf nie verlässt, kann das bedrohlich finden. Allerdings sollte er dann auch auf alle ausländischen Produkte verzichten. Es kann ja wohl nicht sein, dass unser Obst aus der ganzen Welt kommt, Menschen aber nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lemmy01 19.11.2018, 07:21
18. Platitüden

Eine Verschiebung wäre also eine "doppelte Führungsschwäche". Und Kritik am Pakt sind "Lügen und Falschinformationen". Es werden wieder einmal "diffuse Ängste" geschürt. Und "Dialog" soll es im nächsten Jahr geben, also nach Verabschiedung des Pakts.

Das sind doch jetzt alles Durchhalteparolen, um das Ganze noch durchzuziehen. Das Basisproblem ist, dass man versucht hat, den Pakt heimlich, still und leise zu verabschieden. Und das hat nicht funktioniert. Und wie der Dialog dann im nächsten Jahr aussieht, kann ich mir schon denken: "Wenn der Pakt nun schon einmal da ist..."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DietzThought 19.11.2018, 07:25
19. So weit sind wir also

Diskutieren, eine der Grundsäulen der Demokratie, ist also Führungsschwäche. Was kommt als nächstes? Wahlen sind Geldverschwendung! Gewaltenteilung ist ineffektiv! Das Grundgesetz ist veraltet!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 35