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Streit über Verteidigungsetat: Bundeswehr verlangt 60 Milliarden Euro
DPA

Bislang rechnet Finanzminister Scholz mit einem Wehretat von knapp 44 Milliarden Euro bis 2022. Laut Medienberichten fordern Verteidigungsministerin von der Leyen und ihre Spitzenmilitärs aber viel mehr.

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chimonanthus 04.09.2018, 12:38
1. Recht hat sie

Ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland drückt sich seit Jahrzehnten.
Und so friedlich und friedliebend wie sich so manche Deutsche vorgeben, zu sein, sind sie ganz und gar nicht.

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Flying Rain 04.09.2018, 12:41
2. Hm

Hm die Summe wöre aber auch nötig wenn man sich mal so mit Soldaten unterhält um den Unterhalt des bestehenden Geräts halbwegs zu gewährleisten...

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modellflieger 04.09.2018, 12:41
3. Jeder Euro ist rausgeschmissenes Geld

Es liegt an der Unfähigkeit des Verteidigungsministeriums und der Bundeswehrspitze. Die U-Boote und die beiden Versorgungsschiffe fahren nicht. Der neueste Kreuzer liegt schief im Wasser und hat zu viel Tiefgang. Die Seenotrettungshubschrauber können auf See nicht verwendet werden, weil ihre Turbinen das aufgewirbelte Wasser ansaugen. Den Kampfhubschraubern ist es in Afrika zu heiß. Das Getriebe des Transportflugzeuges A400M hält gerade 20 Betriebsstunden. Von 140 Düsenjägern des Typs Eurofighter sind gerade vier kampfbereit.

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kassandra21 04.09.2018, 12:41
4. Ich will erst wissen...

...wohin die ganze andere Kohle verschwunden ist. Im Schnitt 30 Milliarden in den letzten zehn Jahren. Und was habe ich davon?
Eine Jammer-Armee, die keine Gewehre hat, die Flieger kriegt, die nicht fliegen dürfen und jetzt für ein Heidengeld womöglich Flieger kaufen soll von einem pöbelnden Präsidenten, die nicht fliegen können. Die F-35 braucht kein Mensch.
Während Anträge der Bundeswehr mal jahrelang vor sich hinstauben, werden ausländische Kunden derweil von deutschen Rüstungskonzernen gerne mit Sonderkonditionen beliefert. Steuer-gesponsorte U-Boote für Israel, Panzer für die Saudis, Ersatzteile für Panzer für die Türkei - da ist der Verschleiß ja neuerdings höher.

Und dieses korrupte Rumgefilze soll jetzt doppelt so viel Geld kriegen? Wofür? im Rahmen welcher Gesamtplanung? Weiterhin kuschen für die NATO oder mal ein europäisches Verteidigungskonzept? Good bye, America statt Good buy in America?
Bevor dieses etatschädliche Korruptionssystem nicht entfilzt ist, würde ich den Laden eher auflösen wollen als weiter bezahlen.

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hpkeul 04.09.2018, 12:41
5. alte Gewerkschaftsstrategie

10% werden gefordert, 3% werden vereinbart...

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ihawk 04.09.2018, 12:46
6. 4 Jahres Budget

Es wird zunehmend unübersichtlich, wenn mit einem 4 Jahres Budget gearbeitet wird. Darüberhinaus zweifle ich an, ob dies legal ist.

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Sueme 04.09.2018, 12:47
7.

Und wie viele Milliarden landen dann wieder bei McKinsey und Konsorten, weil Frau von der Laien und ihr Kompetenzteam immer noch planlos umher irren?

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mapcollect 04.09.2018, 12:48
8. Vollkommene Verschwendung

solange nicht grundlegend umstrukturiert wird. 40 Mrd sind auch schon sehr viel und scheinbar nichts funktioniert. Warum sollte das bei 60 Mrd anders sein ? Die Führung gehört ausgetauscht, angefangen bei V.d.L. und ihren "Unternehmensberatern" . Wenn Beratung nötig ist, fragt beim Pentagon: Die haben die nötige Expertise und würden es sicherlich auch kostenlos machen.

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nadelstich 04.09.2018, 12:49
9.

Ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich sehe aber ein gewaltiges Problem:
NEIN es ist nicht das liebe Geld.
Es sind ist die fehlenden Manpower.

Wenn also nicht zukünftig Roboter den deutschen Landser ersetzen soll, dann muss sich die Gesellschaft respektive Armee etwas ganz großes einfallen lassen...

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