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Streit über Verteidigungsetat: Bundeswehr verlangt 60 Milliarden Euro
DPA

Bislang rechnet Finanzminister Scholz mit einem Wehretat von knapp 44 Milliarden Euro bis 2022. Laut Medienberichten fordern Verteidigungsministerin von der Leyen und ihre Spitzenmilitärs aber viel mehr.

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Wolfgang Heubach 04.09.2018, 16:38
60. Lasst doch die Zahlen sprechen

Zitat von irobot
Stimmt, vor allem weiter östlich. Außerdem geht es nicht um ein Wettrüsten sondern um ausrüsten. Und zwar vernünftig.
Stimmt eben nicht.

Das Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm hat für 2017 eine Steigerung der weltweiten Rüstungsausgaben auf 1,739 Billionen Dollar festgestellt.

Davon entfallen 2017 auf die USA 610 Milliarden Dollar (inzwischen liegen sie bei über 700 Milliarden). Das entspricht einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben !

Die Volksrepublik China liegt 2017 mit 228 Milliarden auf Platz zwei, alle 29 NATO-Staaten bei rund 900 Milliarden und die Russische Förderation (Minus 20 Prozent) bei rund 66 Milliarden !

Deutschland mit dem höchsten Niveau seit 1999 bei ca. 44 Milliarden, Frankreich bei fast 58 Milliarden und Frankreich bei rund 47 Milliarden.

Zahlen die für sich sprechen ! Eine Bedrohung aus dem Osten - gemeint ist wohl Russland - kann ich nicht erkennen. Also ist Abrüstung das Gebot der Stunde und nicht weiteres sinnloses Aufrüsten ! Das Geld kann anderweitig besser verwendet werden. Viel besser.

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Fxxx 04.09.2018, 16:47
61. Senkt endlich den Wehretat

Es werden so schon sehr viele Milliarden Euro bei der Bundeswehr verbrannt. Und von der Leyen würde auch mit den zusätzlichen Milliarden keine spürbare Verbesserung herbeiführen. Mein Vorschlag: steckt die Milliarden in die politische Bildung, dann gibt es irgendwann eine ordentliche Regierung, die auch einen ordentlichen Verteidigungsminister hat!

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spiegelneuronen 04.09.2018, 17:40
62. Absaugkanäle

Zitat von chimonanthus
Ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland drückt sich seit Jahrzehnten. Und so friedlich und friedliebend wie sich so manche Deutsche vorgeben, zu sein, sind sie ganz und gar nicht.
Wie die Vergangenheit zeugt, füttert die Bundesministerin von der Leyen mit dem Etat aber gerne Beratungsunternehmen.
Mc Kinsey,
Ernst & Young,
KPMG,
Roland Berger u.a.

Da kommen dann Tagessätze von 1.200 Euro zuzügl. Reisekosten und Spesen, bei 8,2 Stunden je Tag heraus.
Argumentation: Man habe gar nicht SO VIELE Leute im Ministerium, um die Aufgaben zu erledigen. Eine hauseigene Struktur aufbauen mit dem Etat? FEHLANZEIGE!

Vielleicht kann man die Spitze dieses Ministeriums durch einen Berater ersetzten? Zumindest sollte man nicht davon ausgehen, dass nun die Technik, in dem Verhältnis erneuert werden würde, wie es der Etat ermöglichen würde. Dafür saugen am Etat zu viele unter-NEHMEN-s -Berater.

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Kai Nerda 04.09.2018, 17:42
63. Statt McKinsey und Konsorten

via unfähigen Politikern in den Rachen zu werfen, statt die Kriegsindustrie glücklich zu machen, sollte man vielleicht mal anfangen der Bevölkerung ijr eigenes Steuergeld in den Rachen zu werfen und diese glücklich zu machen.

Denn wir mal ganz ehrlich sind, am Ende enstehen alle Probleme dieser Welt immer aus der Politik für die Reichen, dem umgekehrten Robin Hood Sysstem, der Diktatur der Reichen könnte man schon fast sagen.

In denen der kleine Mann ausgepresst wird bis zum geht nicht mehr, damit sich unfähige Politiker, Lobbyisten, die "McKinseys" dieser Welt, die Rüstungsindustrie, die Banken, Börsencasinozocker etc, etc, schön "einen Lauen" machen können.

Im Osten Deutschlands brennt die Hütte schon, auch wenn die noch nicht begriffen haben das mit Nazisein keinem geholfen ist. Wollen wir solche Zustände bald überall in der Republik, aber mit normalen Bürgern und nicht mit Neonazis ausgestattete Proteste, die schnell eskalieren könnten sowie zu einem Flächenbrand mutieren?

Dann immer schön weiter mit dieser neoliberalen Raubtierkapitalismustour, macht die Bonzen reicher, sorgt für mehr Kriege und Elend auf der Welt (oder wofür sonst sind Kriegswaffen und im Ausland agierende Armeen gedacht), während die Schulen auseinanderbröseln, nicht verbeamteter Lehrer sein nicht gewürdigt wird, Krankenpfleger etc mit Hungerlöhnen abgespeist werden, Polizisten fehlen und braune Horden ihr Unwesen treiben.

Kann bestimmt nur gut gehen....

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Kai Nerda 04.09.2018, 17:45
64. Kommen sie bloss nicht mit harten Fakten!

Zitat von Wolfgang Heubach
Stimmt eben nicht. Das Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm hat für 2017 eine Steigerung der weltweiten Rüstungsausgaben auf 1,739 Billionen Dollar festgestellt. Davon entfallen 2017 auf die USA 610 Milliarden Dollar (inzwischen liegen sie bei über 700 Milliarden). Das entspricht einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben ! Die Volksrepublik China liegt 2017 mit 228 Milliarden auf Platz zwei, alle 29 NATO-Staaten bei rund 900 Milliarden und die Russische Förderation (Minus 20 Prozent) bei rund 66 Milliarden ! Deutschland mit dem höchsten Niveau seit 1999 bei ca. 44 Milliarden, Frankreich bei fast 58 Milliarden und Frankreich bei rund 47 Milliarden. Zahlen die für sich sprechen ! Eine Bedrohung aus dem Osten - gemeint ist wohl Russland - kann ich nicht erkennen. Also ist Abrüstung das Gebot der Stunde und nicht weiteres sinnloses Aufrüsten ! Das Geld kann anderweitig besser verwendet werden. Viel besser.
Da werden sie in Zeiten der alternativen Wahrheiten nachher noch als Russenbot bezeichnet.

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