Forum: Politik
Streit über Werbeverbot für Abtreibung: Juso-Frauen kämpfen gegen Paragraph 219a
DPA

Der Streit um den Paragrafen 219a in der SPD verschärft sich. Die Juso-Frauen fordern nach SPIEGEL-Informationen die Fraktion auf, die Abstimmung freizugeben. Das würde einem Koalitionsbruch gleichkommen.

Seite 1 von 6
marty_gi 02.11.2018, 14:14
1. richtig so

Die Juso-Damen haben voellig recht mit ihrer Ansicht. Und wenn die SPD nicht so ein mutloser, rueckgrat-freier Haufen waere, der mit ihrer "Gefaellligkeits-Haltung" ja massiv zum Abstieg der Partei gefuehrt hat, dann wuerde sie die Abstimmung auch genau so, naemlich nach Gewissen (wofuer die Leute eigentlich gewaehlt sind), freigeben.
Wenn reine Informationen schon "Werbung" sind, dann muss, ueberspitzt gesagt, nahezu der komplette Rundfunk als "Dauerwerbesendung" gekennzeichnet werden....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
graf koks 02.11.2018, 14:29
2. Die Einknickerin

Wobei ist Frau Nahles eigentlich noch nicht eingeknickt?
Würde die SPD nur ein mal standhaft bleiben und meinetwegen die Koalition aufs Spiel setzen, ich wette, die CDU würde in letzter Minute klein beigeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luvbread 02.11.2018, 14:32
3. Richtig so!

Absolut notwendig und absolut richtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a.vollmer 02.11.2018, 14:36
4. Das erfodert smarte Lösungen

Was wenn Arztpraxen, die diesen Service anbieten einfach auf ihrer Webpage einen Drahtkleiderbügel abbilden, der aber eben nicht das Vorhandensein einer Garderobe in der Praxis versinnbildlichen soll?

Oder einen Drahtkleiderbügel ins Praxisfenster hängen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vegefranz 02.11.2018, 14:48
5. Generation Vegan

wie heuchlerisch ist das denn?

dieselben Leute, die als veganer keine Lederschuhe trage, haben kein Problem damit Kinder zu töten

Unsere Gesellschaft wird immer wahnsinniger

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kelten.island 02.11.2018, 14:50
6. Nicht zeitgemäß ?

Nicht zeitgemäß ist kein Argument. Es gibt nämlich keine allgemeingültige Definition dafür, was zeitgemäß eigentlich sein soll. Das ist genauso dämlich wie die Antwort Trudeaus auf die Frage, warum sein Kabinett aus 50% Frauen besteht. Seine Antwort war, weils 2018 ist. Man hätte sich ja die Antwort gewünscht, weil das die fähigsten für den Job waren. Aber offenkundig ist das nicht so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nichtmeckern 02.11.2018, 14:56
7. keine Rücksichtnahme mehr

Die Zeit ist reif, der Paragraf muss jetzt weg. Wenn eine Mehrheit in der Bevölkerung den Paragrafen weg haben will, und so deute ich die Zeichen, dann muss die SPD Fraktion handeln und Flagge zeigen. Die GroKo ist doch sowieso schon kaputt, ein leises sterben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
siebenachtneun 02.11.2018, 14:59
8.

Ich finde es schlimm, dass man von werben redet, wenn man einfach nur Informationen bereitstellt.

Carolin Kebekus hat alles zu dem Thema in ihrem Programm gesagt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holger.becker 02.11.2018, 15:00
9. Infotmationsverbot, ja

über ein Verbot der Information eine Situation herbei zu führen passt nicht in die heutige Zeit. Die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen ist klar geregelt, und jeder Mensch muss sich darüber sowohl rechtlich als auch fachlich inkl. der Möglichkeit zur gesetzeskonformen Durchführung informieren dürfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6