Forum: Politik
Streit um Deutschlandauftritte: Merkel hält still, Erdogan dreht frei
AFP

Spionage-Vorwürfe und Nazi-Vergleiche: Die Provokationen des türkischen Präsidenten bringen die Bundesregierung in Bedrängnis - und könnten Erdogan am Ende selbst schaden.

Seite 17 von 18
reverend.speaks 05.03.2017, 22:04
160.

Zitat von baba55
Wenn man ihnen nicht deutlich Bescheid gibt. Aber dazu fehlt unseren Politikdarstellern der Mut. Leider haben wir keinen Kurz wie Österreich.
Nein, im Gegenteil. Wer pöbelt ist schwach und braucht die Gegenwehr zur eigenen Rechtfertigung. Mut haben kann auch bedeuten, im Sinne vom ollen Kant, sich dem Reiz/Reaktions-Schema zu entziehen. Kant nennt das Freiheit. Gut, dass sich unsere Politiker hier an die Werte unserer großen Dichter und Denker halten. Diese Werte sollen ja angeblich in Gefahr sein ...

Beitrag melden
gutentag88 05.03.2017, 22:04
161. Flüchtlingsdeal

Ist die Flüchtlings Vereinbarung eigentlich eine Türkei-EU Angelegenheit, oder eine Türkei - Deutschland Geschichte?

Beitrag melden
bildungistgut 05.03.2017, 22:06
162. Unfassbar

Bin ein Deutschtürke, der hier geboren ist und ich bin auch froh in so einem tollen und weitestgehend weltoffenen Land zu Leben. Bin zwar nicht verantwortlich dafür, aber ich muss mich für Erdogans Worte im Moment richtig fremdschämen. Ich hoffe nicht, dass das sehr aufgeheizte politische Klima sich auf unser schönes Leben hier in D umschlägt :-(

Beitrag melden
zappa99 05.03.2017, 22:09
163.

Bedenklich ist, dass die Mehrheit der Türken in Deutschland diesen Mann unterstützt.

Beitrag melden
innosent 05.03.2017, 22:10
164. ... sich von Erdogan provozieren zu lassen ist

die schlechteste Verhaltensweise.
Man sollte ihn durch Offenheit, Diskussionsbereitschaft und mit Fakten bloßstellen und das türkische Volk diesen Spuk beenden lassen.
Wer so abgeht braucht den Krach und genau das sollte man ihm nicht geben.

Beitrag melden
fortinbrass 05.03.2017, 22:13
165. Es reicht

Merkel muss darauf reagieren. Sie braucht nicht so tief hinabzusteigen wie dieser Machthaber in Anatolien, aber einfach zur Tagesordnung übergehen und schweigend durchwinken kann sie nicht mehr. Hier hilft nur ein Einreiseverbot, auch wenn anschließend türkische Regierungsmitglieder noch mehr psychatriereife Kommentare abgeben. Auch sollte sich die Bundeskanzlerin der österreichischen und niederländischen Initiative anschließen, türkischen Politikern .sämtliche Wahlkampfaktivitäten EU-weit zu verbieten. Wie sagte einst Ronald Reagan: "Talking is over, Action is on".

Beitrag melden
carinanavis 05.03.2017, 22:15
166. richtig erkannt

Zitat von TomSax
weiter so Frau Merkel, nur die Ruhe! - dem Quartalsirren vom Bosporus steht ja schon der Schaum vor dem Mund! So nach und nach sollten unsere türkischen Mitbürger trotz vielfach vorhandener religiöser Verblendung den Führer vom Bosporus durchschauen und seinem Tun durch Abwahl ein Ende setzen!
Frau Merkel braucht gar nichts tun. Erdogan redet sich ja jetzt schon um Kopf und Kragen. Die Nazivergleiche zerlegen den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit. Vor kurzem bettelte die Türkei schon um Wirtschaftshilfe aus Deutschland, weil mit Erdogan alles den Bach runter geht, Toristen meiden das Land, seriöse Investoren sowieso. Wenn Erdogan jetzt einen Aufstand (in Deutschland?) anzetteln will, wäre das Volksverhetzung und Bruch der NATO-Verträge. Oder will er nur "einen Aufstand machen" wie es ein kleines bockiges Kind tut, mit hochrotem Kopf aufstampfem und weinend herumplärren? Jedenfalls ist der österreichische Vorschlag, den türkischen Politikern von der AKP alle Auftritte in der EU zu verbieten, genau das Richtige. Diese rückständigen Neu-Osmanen verstehen nur eine harte, klare Sprache, wohlwollende Diplomatie wird dagegen gnadenlos missbraucht.

Beitrag melden
os.lo 05.03.2017, 22:16
167. Unerträgliche Demagogie

Ich frage mich nur, an wen wendet sich der Präsident Erdogan. Sind seine Zuhörer wirklich so naiv, dass sie ihm diese Parolen abnehmen? Irgendwie muss doch eine Übereinstimmung zwischen dem Demagogen und seinen begeisterten Zuhörern bestehen. Dann können wir uns auf einiges gefasst machen in unserer offenen deutschen Gesellschaft.

Beitrag melden
Cpt_Brauser 05.03.2017, 22:17
168.

Das blieb unbeantwortet. Als würden Erdogan Wirtschaftszahlen interessieren, die er so kurz vor der Wahl eh nicht mehr ändern kann. Ich frage mich bei immer mehr Artikeln auf SPIEGEL ONLINE was eigentlich der Mehrwert beim Lesen ist.

Beitrag melden
Ivy79 05.03.2017, 22:18
169. Damit jeder weiß worum es hier geht

„Wir werden sie so hart bestrafen, dass sie flehen werden: ,Lasst uns sterben, damit wir erlöst werden!‘ Wir werden sie zwingen, uns anzuflehen. Wir werden sie in so tiefe Löcher werfen, dass sie kein Sonnenlicht mehr sehen, solange sie atmen. ,Tötet uns‘, werden sie uns anflehen. Selbst wenn wir sie hinrichteten, fände mein Herz keinen Frieden. Sie werden in zwei Quadratmeter großen Löchern sterben wie Kanalratten.“

Der Mann, der das im Jahr 2016 über Putschisten gesagt hat, ist Nihat Zeybekçi. Er ist der Wirtschaftsminister der Türkei.
Er spricht heute in Köln

Beitrag melden
Seite 17 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!