Forum: Politik
Streit um die Krim: Stunde der Holzköpfe
Getty Images

Kriegsangst geht um in Europa: Im Westen wie im Osten befeuern politische Scharfmacher die Debatte um die Zukunft der Ukraine und der Krim. Dabei helfen in dieser gefährlichen Lage nur Ruhe und Diplomatie.

Seite 1 von 26
ivpo 03.03.2014, 14:15
1. Der klügere gibt nach

Diesen Satz finde ich passend. Wer jedoch klüger in dieser verfahrenen Situation sein sollte, ist schwierig zu beantworten. Meines achtens sollte man von Russland nicht erwarten dass sie zurückrudern oder gar einen versöhnlichen Ton von sich geben. Man sollte Druck auf die ukrainische Regierung ausüben, indem man sie auffordert, alle ethnischen Gruppen in eine neue Regierung einzubeziehen. Ohne wenn und aber! Damit könnten alle gut leben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vrdeutschland 03.03.2014, 14:17
2. Nachfrage

Ich frage mich manchmal, wo auf der Welt die ganzen Unabhängigkeitsbewegungen zum Ziel geführt haben ? Wieviel Nationen sind eigentlich wirklich "frei" ? Der gesamte afrikanische Kontinent ist nach Ende des europäischen Kolonialismus ins Chaos gefallen. Libyen, Ägypten, Syrien... ausser Krieg und Elend haben diese Länder nichts aufzuweisen. Seien wir mal ehrlich: es gibt halt ein paar Länder, die sind noch nicht soweit, daß sie eine Demokratie nach westlichem Vorbild (?) annehmen können. Die Ukraine wäre der nächste Kandidat gewesen und glaubt einer ernsthaft, daß ein Timoschenko oder Klitschko das Land zu Wohlstand und Frieden hätte führen können ? Wie naiv...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jpbuxde 03.03.2014, 14:18
3. optional

bin ganz ihrer Meinung Herr Nelles.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marcus_XXL 03.03.2014, 14:18
4. Steinmeier ist im Moment Gold wert.

Er ist einer der wenigen Politiker die nicht sofort in alte Reflexe verfallen und lieber
heute als morgen wieder den Eisernen Vorhang hochziehen wollen.
Wir Deutschen haben den Russen unsere Wiedervereinigung zu verdanken. Dazu sei angemerkt: Die russischen Soldaten gingen. Die Amerikanischen blieben.
Man muss in dieser Situation klar sehen, wie die Gefühlslage der Russen aussieht, wenn es um die Krim geht. Klare Sicherheitsgarantien für Russland sind jetzt nötig.
Wer jetzt aber anfängt von neuen Nato-Raketen in Polen zu träumen, der beweist den Russen doch nur, dass ihre Sorgen und Ängste voll berechtigt sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lechpirat 03.03.2014, 14:19
5. Gut das es 1945 Länder gab....

...die zum Handeln bereit waren und sich nicht nur auf politisch korrektes Neusprech beschränkten, sonst wäre die Geschichte eine andere. Diese unverbindliche Leisetreterei, die vermutlich klug klingen und diplomatisches Geschick demonstrieren will, ist nur eines, nämlich erbärmlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
count_zer0 03.03.2014, 14:19
6. 25 Jahre kostenlos Gas...

..an die westlich orientierte Rest-Ukraine, und die Halbinsel ist verkauft. Selbstverstaendlich ohne das Gazprom sich das ueber erhoehte Preise vom Westen wieder reinholt. Mal schauen ob Putin dann immer noch so lacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DonCarlos 03.03.2014, 14:19
7. Der Klügere gibt nach und ist dann der Dumme...

Der Winter war und ist ziemlich warm. Daher wird so viel Gas gar nicht benötigt. Wir müssten vielleicht etwas unsere Temperatur reduzieren. Russland ohne Gas und Öl-Exporte wäre am Ende.

Vor allem sind Verträge einzuhalten:
http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances

Beitrag melden Antworten / Zitieren
acyonyx 03.03.2014, 14:19
8. der Klügere gibt nach.......

.....bis er der Dumme ist! Das sollte man nicht vergessen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fidelix 03.03.2014, 14:24
9. Armselige westliche Diplomatie

ein politisches Gespräch zwischen USA/EU und Russland findet schon seit längerer Zeit nicht mehr statt. Es wird nur noch Putin dämonisiert und Russland als Land des Bösen in den Medien verrissen. Erstaunlicherweise wird ignoriert, dass Putin in Russland immer noch eine Mehrheit hat und nach der Krim-Aktiion noch mehr Zuspruch ernten wird.
Erstaunlich auch, dass die Menschen auf der Krim mehrheitlich froh sind über die Intervention des Diktators Putin. Putin und Russland bilden eine Einheit, könnte man meinen und der Westen hat es noch nicht geschafft im russischen Volk veritable Gesprächspartner bzw. Politiker zu finden, mit denen es sich lohnt einen Dialog zu führen.
Es ist wohl einfacher sich als westlicher Politiker zu profilieren, wenn man nur schwarz-weiß Malerei betreibt, bequemer ist es sowieso. Leidtragende dieser egozentrischen und auch geradezu hysterischen Agitation sind die Menschen in der Ukraine und in Russland. Aus meiner Sicht handelt ein Großteil der westlichen Politiker verantwortungslos und setzen den Frieden in Europa und in anderen Ländern in Gefahr. Der kalte Krieg besteht weiter, leider nicht nur in Russland sondern auch in den Köpfen unserer ehrenwerten Politiker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 26