Forum: Politik
Streit um EU-Chefposten: Herrschaft im Hinterzimmer
REUTERS

Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.

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FKassekert 28.05.2014, 16:01
180. Das war doch vorher klar

und daher gingen viele nicht waehlen, oder waehlten Protest!
Und eines Tages, Merkel merkt es dann am Abend 18 Uhr isse weg - abgewaehlt und dann? Schmusemund und Kauder vor - ja so ist das eben? Tut mir Leid ... Gute Nacht!

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bigele123 28.05.2014, 16:09
181. Darf ich

meine Stimme zurueckziehen?
Hab eh nur mit Bauchweh gewaehlt

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kbrumann 28.05.2014, 16:11
182. Blame the Brits

Das Problem liegt nicht bei Kanzelerin Merkel, sondern bei den brittischen Tories. PM Cameron droht der CDU/EVP damit die AfD in ihre rechte Randfraktion mit aufzunehmen.

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Donald45 28.05.2014, 16:12
183. Wer hier schimpft hat nicht zugehört.

Frau Merkel hat aus ihrer Haltung nie ein Hehl gemacht, sie hat öffentlich Direktwahlen kritisiert (Bundespräsident), sie hat sich ausdrücklich gegen direkt-demokratische Mechanismen ausgesprochen. Also, sie mißtraut dem Volk, und dem ist es recht. Die Europawahl war keine Direktwahl, und wer oppositionell wählen wollte, der hatte in der AfD eine bürgerliche Alternative.

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cucarracca 28.05.2014, 16:12
184. Das Hinterzimmergekungel...

...ist natürlich alles andere als demokratisch und motiviert beim nächsten Mal wohl nur noch die Protestwähler zum Urnengang. Aber Merkels Beweggründe sind nachvollziehbar: Wer sich für Juncker entscheidet, der entscheidet sich auch für Eurobonds. Mir persönlich gefällt das nicht.

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mike1979 28.05.2014, 16:14
185. optional

Wo haben Sie denn Juncker gewählt? Er stand auf keiner einzigen Wahlliste. Und bevor der Spiegel anfängt dieses europäische "Parlament" demokratisch zu nennen, sollten sich vielleicht nochmal alle anschauen, wie die Verteilung dort wirklich stattfindet - mit wirklicher Demokratie hat das nix zu tun, darum haben sie ja gottseidank auch so wenig Macht. Einige Leute, allen voran Herr Schulz, versuchen gerade das Parlament über eine Personalisierung aufzuwerten. Dafür müssen aber zunächst die Grundprinzipien des Parlaments geändert werden und meine Stimme als Wähler genausoviel zählen, wie die Stimme eines Luxemburgers.

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luny 28.05.2014, 16:18
186. Gegenkandidat

Zitat von prologo1
Kann es sein, dass diese 37 % Wählerstimmen getürkt sein könnten, oder sind diese 37 % wieder tatsächlich von latent resistent lernunfähigen CDU Wählern? Diese Frage beschäftigt mich unentwegt nach jeder Merkelwahl.
Hallo Prologo1,

ein Grund war meiner Ansicht nach der SPD-Kanzlerkandidat.

Er polarisierte, wohingegen die amtierende Bundeskanzlerin sich im
Ungefähren hielt, was in ihrer Bemerkung gipfelte:

"Sie wissen, was Sie an mir haben."

Und dann noch der dezente Hinweis:

"Mit der Zweitstimme wählen Sie mich!",

wodurch sie ihres damaligen Koalitionspartners FDP verlustig wurde,
der nur von Zweitstimmen lebte.

LUNY

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Steve Holmes 28.05.2014, 16:18
187.

Zitat von prologo1
das zeichnet Merkel aus, und das hat sie wieder mal bestätigt. Hier sieht man so richtig, wie Merkel ihre 37 % CDU Wähler von der EU-Wahl als Stimmvieh auszeichnet.
Wen interessiert denn die EU-Wahl? Die Mehrheit der Wahlberechtigten offenbar nicht. Warum sollte sich also Merkel an den Ergebnissen orientieren?

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Liberalitärer 28.05.2014, 16:20
188. Koalition

Zitat von Steve Holmes
... Cameron und Merkel haben hier ähnliche Interessen und wir können nur darauf hoffen, dass sie sich durchsetzen.
Naja, das wird man sehen. Es wird schwierig werden, einen Kandidaten zu finden, der der EVP und der ECR passt. Lassen wir uns überraschen, Schulz und Juncker sind jedenfalls raus aus dem Spiel.

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schwester arno 28.05.2014, 16:23
189. .

Zitat von FKassekert
und daher gingen viele nicht waehlen, oder waehlten Protest! Und eines Tages, Merkel merkt es dann am Abend 18 Uhr isse weg - abgewaehlt und dann? Schmusemund und Kauder vor - ja so ist das eben? Tut mir Leid ... Gute Nacht!
Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass Frau Merkel in Deutschland nicht abgewählt wird. Entweder Sie tritt zurück oder zu einer BTW nicht mehr als Spitzenkandidatin an. Sie sitzt viel fester im Sattel als Kohl das zumindest nach 1986 tat.
Man schaue sich vor der letzten BTW die Zustimmungswerte für sie und für die Regierung an. Da schien es so, als ob Frau Merkel für die Regierung gar nicht von Relevanz ist, bzw. an der Unzufriedenheit an der Regierung nicht schuld ist. Fragen Sie mich bitte nicht warum das ist, ich weiss es nicht. Das ist zwar keine Frage des Glauben, aber ich glaube nicht, dass Frau Merkel in Deutschland abgewählt wird.

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