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Streit um EU-Chefposten: Herrschaft im Hinterzimmer
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Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.

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kurosawa 28.05.2014, 13:40
10. kommissionspitze

Zitat von hobbyleser
So ist sie, unsere lupenreine Demokratin. Wer eine eigene, von Merkel abweichende Meinung hat, muss trotz demokratischer Legitimation mit einem Merkelmesser im Rücken rechnen. Ein Schaden für das Vertrauen in die Politik? Ach quatsch! Trotz Merkel, trotz Befürwortung für Chlorhühnchen und Genmais, trotz NSA-Skandal hat die Union in diesem Land eine Mehrheit.
...ist es nicht eher der druck der regierungschefs anderer länder die junker nicht wollen? ich denke da an cameron.

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zitzewitz 28.05.2014, 13:41
11.

Zitat von sysop
Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.
Wenn sie ihren Junker von vornherein nicht für den geeigneten Kandidaten hält, warum stimmt sie dann im Vorfeld überhaupt für ihn? Vor allem wenn man bedenkt dass er bei uns wenig bekannt ist und falls doch dann eher als hinterlistiger Spitzbub. Ich persönlich mag ihn überhaupt nicht und den Schulzen auch nicht.

Ihn aber erst antreten zu lassen, um ihn jetzt im Regen stehen zu lassen, das ist schon sehr sehr schäbig und zeigt deutlich ihren Charakter und was sie vom Stimmvieh hält.

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whitemouse 28.05.2014, 13:41
12. Falsch

Der Kommissionspräsident stand überhaupt nicht zur Wahl. Und weder Junckers noch Schulz sind geeignet.

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Luna-lucia 28.05.2014, 13:43
13. Kungelei wie gehabt

Zitat von byte-you
...faengt schon wieder an "rum zu eiern" - nicht zu fassen ! Kann die nicht endlich mal eine "gerade Furche zackern" ?
es wird allerhöchste Zeit, dass mal echte Denker ans Ruder kommen. Schade, dass die AfD noch zu jung im Polit-Geschäft steht. Aber die hätten echt gute Leute! Von daher, bei den nächsten Wahlen an die AfD denken

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philipkdi 28.05.2014, 13:43
14. Wer den Wahlkampfmist geglaubt hat...

...hat selbst schuld. Wahlkampf ist immer der gleiche Käse. Und wer die größten Eurokritiker wie Herrn Gauweiler nach Brüssel schickt zeigt ja allen proeuropäisch Gesinnten den geistigen Mittelfinger. Schade um Herrn Junckers, denn ernst nehmen tut ihn keiner mehr, sein Ruf ist schwer beschädigt. Aber die anderen mit ihrem "Kandidaten aus Deutschland" sind auch nicht besser.

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a.holtey 28.05.2014, 13:43
15.

Demokratie ist nicht das was unsere Nomenklatura lebt. Tut mir leid, aber als Stimmvieh bin ich mir allmählich zu schade. Vielleicht sollten sich unsere Regierungen mal neue Völker wählen.

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error1909 28.05.2014, 13:44
16. Letzendlich

ist es wurscht welcher der Herren sich aufs Thrönchen heben lässt, die wahren Herren bleiben eh die alten :-(

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bbär 28.05.2014, 13:44
17. Lol

Merkel - etwas anderes erwartet? Das macht diese Frau ja so unwählbar.

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anschy 28.05.2014, 13:44
18. So ist es, leider

Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.

Und ein Einknicken der Engländer wegen? Geradezu lachhaft!
Die müssen erst noch beweisen, dass sie zu Europa gehören wollen.
Wenn Merkel jetzt kalte Füsse bekommt, dann war's das für mich mit Europa - endgültig!

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MatthiasSchweiz 28.05.2014, 13:44
19. optional

Und bei den nächsten Wahlen fällt das Ergebnis für die etablierten Parteien noch schlechter aus... Das Problem ist nur, dass die Bürger dafür ein paar Jahre warten müssen, und die Politiker wie gehabt in dieser Zeit machen, was sie wollen.

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