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Streit um EU-Chefposten: Herrschaft im Hinterzimmer
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Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.

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1965 28.05.2014, 13:56
50. Ein Jeder hatte die

Chance "die Partei" zu wählen. Die Rechten zu wählen ist einfältig und kein Protest.

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paulroberts 28.05.2014, 13:56
51. nicht unüblich..

Zitat von zitzewitz
Ihn aber erst antreten zu lassen, um ihn jetzt im Regen stehen zu lassen, das ist schon sehr sehr schäbig und zeigt deutlich ihren Charakter und was sie vom Stimmvieh hält.
..in diesen Kreisen.Erinnern Sie sich wie Kohl damals plötzlich so tat als kenne er niemand namens Gorbachow, weil plötzlich Jelzin -im wahrsten Sinne des Wortes-angesagt war?

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Steve Holmes 28.05.2014, 13:56
52.

Zitat von csf
Der EU-Zirkus zieht weiter bis ihn niemand mehr ernst nimmt.
Auch wenn niemand in Brüssel demokratisch legitimiert ist müssen wir diese Kasper leider ernst nehmen. Zu oft haben sie uns schon das Leben schwer gemacht.

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LK1 28.05.2014, 13:58
53.

Zitat von sysop
Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.
Bei aller berechtigten Kritik, aber ich glaube, gerade für diesen Teil ihres Politikstils wird sie bei ihren Wählern am meisten gemocht. "Mutti mach Du's. Es wird schon passen und belästige uns nicht mit Details. Top-Model fängt gleich an."

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Steve Holmes 28.05.2014, 13:58
54.

Zitat von aramcoy
dann hat die AfD bei der nächsten Wahl wahrscheinlich ein paar Prozentpunkte mehr und die CDU deutlich weniger. Die nächste Wahl ist aber die Bundestagwahl, das sollte sie nicht vergessen.
Ich hielte es für sehr begrüßenswert wenn es 2017 zu einer Koalition zwischen CDU/CSU und AfD kommen würde.

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Whitejack 28.05.2014, 13:58
55.

Zitat von galbraith-leser
Europa ist ein Staatenbund und kein Bundesstaat - also entscheiden die Regierungschefs und nicht das Parlament. Das ist völlig richtig so. Wer jetzt so tut, als ob die Nichtwahl von Juncker zum Kommissionspräsidenten den Untergang der Demokratie darstellt, der sollte sich erst einmal fragen, wie demokratisch ein Parlament legitimiert ist, bei der das Stimmgewicht der Wähler teilweise um das Zwölffache (Malta-Deutschland) voneinander abweicht.
Bei den Besprechungen der 28 Regierungschefs ist das Stimmgewicht der Wähler sogar 1:200 (Malta-Deutschland), da jedes Land nur einen Spitzenvertreter stellt. Und das soll jetzt demokratischer sein? Wohl kaum.

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rattengift 28.05.2014, 13:59
56. Falsches Spiel

Zitat von sysop
Die Bürger sollten den EU-Kommissionschef bestimmen - das war das Motto im Wahlkampf. Jetzt geht Kanzlerin Merkel auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Juncker. Das wäre keine Demokratie, sondern Kungelei wie gehabt.
Denkbar ist m.E., dass Merkel die Entscheidung gezielt so lange verzögert, bis sie selbst zum EU-Kommissionschef ausgerufen wird. Opferbereit, wird sie sich dann einverstanden erklären. Vergessen ist bis dahin, dass sie sich zu jedermanns Verwunderung bereits im Wahlkampf hat plakatieren lassen, wo eigentlich Juncker hätte "hängen" sollen.

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wiebitte??? 28.05.2014, 13:59
57. Traurig traurig..

Traurig das es erst heute erkannt wird.
(21. Jahrhundert)
Schönes Kommentar

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static 28.05.2014, 14:00
58. Demokratieabbau schreitet voran

Wenn es wirklich stimmt, dass sie auf einmal auf Distanz gehen will und damit den Wählerwillen einfach mal so aushebelt, dann wäre das für mich persönlich ein Skandal. Ich habe diesen Mann schließlich deswegen gewählt! Eine bessere Werbung für die AfD kann man eigentlich gar nicht machen.

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moelln56 28.05.2014, 14:00
59. Ich denke,

das alle die, welche sich nicht an der Wahl beteiligt haben, auf dem richtigen Weg sind.

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