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Streit um Flüchtlingskontingente: CSU pocht auf Obergrenze
DPA

Das Spitzentreffen der Union steht kurz bevor, und ein Wort steht dabei im Mittelpunkt: die Obergrenze. Zahlreiche CSU-Politiker äußern sich im Vorfeld - ungeachtet der Kritik möglicher Koalitionspartner.

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fördeanwohner 07.10.2017, 14:00
90. -

Zitat von Mister Stone
Ich stimme Ihnen zu. Wirklich Asylberechtigte sind "so viele sicher nicht". Das Problem ist, dass hundertausende Asyl hier beantragen und solange hier sind und bleiben, bis irgendwann - möglicherwiese erst nach Ausschöpfung aller Rechtswege, d.h. unter Umständen nach mehreren Jahren - geklärt ist, ob sie tatsachlich asylberechtigt sind oder nicht. Inzwischen leben sie hier, haben vielleicht Kinder bekommen, die mit anderen Kindern spielen und deutsch lernen. Und wenn sich dann herausstellt, dass sie nicht berechtigt sind, dann gibt es eine ganze Reihe von Duldungsvorschriften und noch mehr Abschiebehindernisse. Darüber muss man reden!
Im Prinzip muss man einfach nur mal schneller arbeiten lassen, d.h. mehr Personal einstellen, damit es nicht zehn Jahre dauert, bis jemand vielleicht mal tatsächlich mit seiner Familie ausreisen muss.

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Fuscipes 07.10.2017, 14:02
91.

Würde die Union doch dieses Schwesternparteiengehabe einfach beenden, dann könnten die überflüssigen Diskussionen über eine Obergrenze oder nicht endlich vom Wähler entschieden werden.
Es gibt Dinge, die man sich wirklich ersparen kann.

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spon_12 07.10.2017, 14:29
92.

Zitat von fördeanwohner
Im Prinzip muss man einfach nur mal schneller arbeiten lassen, d.h. mehr Personal einstellen, damit es nicht zehn Jahre dauert, bis jemand vielleicht mal tatsächlich mit seiner Familie ausreisen muss.
Im Prinzip kann man integrierte Leute auch einfach hierlassen. Das ist natürlich eine hoch revolutionäre Idee, das versteh ich.

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fördeanwohner 07.10.2017, 14:46
93. -

Zitat von spon_12
Im Prinzip kann man integrierte Leute auch einfach hierlassen. Das ist natürlich eine hoch revolutionäre Idee, das versteh ich.
Das ist etwas ganz anderes. Es geht darum, dass nicht alle erst nach zehn Jahren oder so eine Entscheidung erhalten. So bräuchte man nämlich de facto niemanden überhaupt jemals abzulehnen, wenn sowieso niemand zu gehen bräuchte, weil durch die lange Frist immer Härtefälle entstehen.

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