Forum: Politik
Streit um Inselkauf: Trump lässt Treffen mit dänischer Regierungschefin platzen - weg
Alastair Pike/ AFP

Jetzt wird es trotzig: Weil Dänemark nicht über einen möglichen Kauf Grönlands reden will, hat Donald Trump kurzerhand einen Termin mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen abgesagt. Das verkündete er bei Twitter.

Seite 14 von 35
hefe21 21.08.2019, 09:23
130. Real E(i)state

In einem US-Kommerzspartensender wird, wohl nicht zufällig, der Eindruck vermittelt, dass sich halb USanien seinen Lebensunterhalt mit gegenseitiger Immoschacherei verdient.
So gesehen, war es geradezu unvermeidlich, dass der obsessivste einschlägige Makler nun auch Corporate America vorsitzt.
Eine Verhandlungsbasis für Grönland müsste sich natürlich am letzten vergleichbaren "Deal" orientieren. Der Alaskapreis Mitte des 19. Jhd. wird mit dem Faktor 1000, dem mindesten seitherigen Kaufkraftverlust des Dollare gegenüber Gold, multipliziert. Ergibt dann mit 700 Mrd USD ungefähr das Jahresbudget der US-Streitkräfte - hier wüchse also zusammen, was zusammengehört

Beitrag melden
carpenter20cb3 21.08.2019, 09:23
131. Vielleicht

… haben wir ja Glück und er bekundet demnächst Interesse an Mainau. So ließe sich dann ein angedrohter Staatsbesuch bei uns verhindern. Die Dänen mögen sich glücklich schätzen, wenn er zuhause bleibt.

Beitrag melden
fatal.justice 21.08.2019, 09:24
132. Immer...

Zitat von Christa Reldats
Die Haltung der Grönländer und Dänen ist einfältig, emotional, weil sie sich der allgemeinen europäischen Aversion gegen die Person Trump anschließt. Dabei brächte ein Anschluss an die USA nur Vorteile: Arbeitsplätze, Reichtum, Bildung, Kultur, Modernisierung und vor allem auch Sicherheit: Als US-Bundesstaat steht Grönland voll unter dem Schutz der USA, im jetzigen Zustand nicht, es könnte Russland jederzeit in den Sinn kommen das Land militärisch zu belästigen - und was dann? Dann soll doch der Ami kommen helfen ... und die Nato spielt für die Sicherheit Europas immer weniger eine Rolle.
... wenn der böse Russe vor der Tür steht, genügt es eigentlich, die Rolladen runterzuziehen. Russen sind allgemein dafür bekannt, Vorgärten samt Gartenzwergen zu verwüsten. Ohne die großartige Schutzmacht aus Nordamerika, wäre nur die Hälfte an Revolutionen auf südamerikanischem Grund geschehen. Militärische Macht war noch nie der Ursprung einer Gesellschaftsordnung, die allen Bewohnern ein einträgliches Dasein ermöglicht.

Beitrag melden
hardeenetwork 21.08.2019, 09:24
133. USA kaufen

Wie wäre es wenn jemand die USA kaufen würde, sie von Grund auf sanieren und neu ausrichten würde und dabei einiges Personal abbauen würde. Als erstes müsste man natürlich den unfähigen Präsidenten entlassen.

Beitrag melden
cirus27 21.08.2019, 09:25
134. von donald lernen heißt diplomatie lernen

ein deal ist ein deal ist ein deal ist ein deal. und wer nicht freiwillig
mitmacht, wird halt in die ecke gestellt, bekommt das lineal auf die finger
gehauen, oder den eselshut auf, oder usw. usw. was für eine welt, der
sog. mächtigste mann der welt ein clown, und noch nicht einmal einer
der besseren...

Beitrag melden
mwroer 21.08.2019, 09:26
135.

Zitat von danubius
Donald Trump betreibt einerseits mit dem Erwerb Grönlands sowohl strategische Rohstoffsicherung inkl. künftiger Abhängigkeit der bisherigen Abnehmer grönländischer Bodenschätze von den USA als andererseits auch einen weiteren Versuch die EU zu spalten - die ihm, politisch und wirtschaftlich gesehen, schon sehr lange ein Dorn im Auge ist. @ Berichterstatter jok/AFP: die kolportierten, von ihm nur "vermuteten" Bodenschätze Grönlands (Erdgas, Erdöl und Zink etc.) werden dort bereits seit Jahren abgebaut.
Und was genau macht der Präsident der vereinigten Staaten von Amerika dann genau falsch?

Ich wiederhole es ja immer wieder gerne weil viele Menschen in Deutschland das entweder nicht wissen oder nicht glauben aber:

Der Mann ist gewählt worden um die Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika zu vertreten und zu schützen - *NICHT* um Europa oder die EU glücklich zu machen. Also warum sind hier alle ständig entrüstet wenn er die EU schwächen will? Das ist sein Job - kriegt das doch mal auf die Reihe.

Das man als EU dagegenhalten muss und sich Europa bzw. die EU von den USA weitaus mehr emanzipieren sollte ist absolut richtig und notwendig. Das ist aber wiederum ein völlig anderes Thema.

Trump will Staatsgebiet dazu kaufen, der andere Staat lehnt ab. Fertig. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum daraus so ein Drama gemacht wird.

Beitrag melden
kloppskalli 21.08.2019, 09:31
136. English for insiders..

Zitat von bernteone
Ein Staatsbesuch wegen einer Schnapsidee abzusagen ist schon bemerkenswert . Wenn der wirklich wiedergewählt wird sollte unbedingt ein unabhängiges Gutachten über sein Gesundheitszustand eingeholt werden . Manche Dinge der er sagt und tut lassen nichts gutes ahnen . Auf jeden Fall good improvement for you Mister President .
... der is gut - muss ich mir merken, "good improvement" ha ha..

Beitrag melden
Dr.T 21.08.2019, 09:31
137. Falsche Strategie!

Die Dänen hätten einen Tausch vorschlagen sollen. Kalifornien und Dänemark haben viele Synergien! Lange Westküstenlinie. Windenergie. Innovative Unternehmen. Liberale Grundeinstellung. Und wichtigster Vorteil: DT's Wiederwahl wäre gesichert, da die ganzen demokratischen Wahlmänner wegfallen. Da würde er sich den Wahlkampf ersparen und viel Geld sparen.

Beitrag melden
ofelas 21.08.2019, 09:32
138. Land of the Fee

Zitat von bernteone
Ein Staatsbesuch wegen einer Schnapsidee abzusagen ist schon bemerkenswert . Wenn der wirklich wiedergewählt wird sollte unbedingt ein unabhängiges Gutachten über sein Gesundheitszustand eingeholt werden . Manche Dinge der er sagt und tut lassen nichts gutes ahnen . Auf jeden Fall good improvement for you Mister President .
USA haben sich ja noch im 20 Jahrhundert einfach Territorien einverleibt wie Hawai, altes Muster während man von Freiheit spricht. Im jetzigen Zeitalter ist es ohne Aufschrei nicht so einfach möglich, so will man Geld drucken, und dann Sachwerte kaufen. Moderner Form des Glasperlenhandels (Manhatten Project 1.0)

Beitrag melden
A-K 21.08.2019, 09:32
139. Kein Aprilscherz (2. Try)

Ausgesuchte Marionetten, wie etwa die US-Präsidenten seit dem 20. Jahrhundert, exponieren ihre lichtscheuen Strippenzieher zwangläufig durch Bestrebungen und Taten. Im Fall Trump sind die Strippenzieher aber derart offensichtlich, dass es schon einer an Geistesschwäche grenzenden „Konditionierung“ und Ignoranz bedarf, sie nicht zu erkennen (oder erkennen zu wollen). Es sind die superreichen Familien, welche die globale Rohstoffindustrie und über diese die Industrie und das Bankenwesen (mittels diesem auch die für ihre Interessen handelnden Personen) kontrollieren. Wie bereits der Erwerb Alaskas in 1867 macht auch ein Erwerb der riesigen, Nordamerika vorgelagerten Landmasse Grönland und seiner Seegebiete auf Rechnung der USA für die Strippenzieher aus allen Perspektiven Sinn: 1) Grönland besitzt große Rohstoffvorkommen (u.a. Erdöl, Erdgas, Erzlager) einem Abbau dieser Rohstoffe stehen auf politischer Ebene 2) „nur“ die (leicht übergehbaren) Interessen einer „nur“ rd. 60.000 Einwohner zählenden ethnischen Minderheit, 3) „nur“ das Schutzinteresse einer minimalen weil Jahrtausende durch einen riesigen Eispanzer vereitelten Flora und Fauna, 4) „nur“ ein vergleichsweise mickriger dänischer Staat ohne wirtschaftliche und militärische Macht und 5) „nur“ die mögliche Patronage einer (uneinigen und undemokratisch legitimierten) ebenso militärisch machtlosen EU entgegen. 6) Die Interessen der Strippenzieher lassen sich insb. in den USA mit ihren plutokratisch durchdrungenen Institutionen und ihrer militärischen Dominanz vorzüglich realisieren. 7) Die durch Klimaerwärmung (die im wirtschaftlichen Interesse der Strippenzieher liegt) dauerhaft abschmelzenden Eispanzer und Seegebiete machen den Rohstoffabbau und -transport kostengünstiger 8) Durch den Erwerb Grönlands lagern sich die USA näher an Europa heran und isolieren zugleich Kanada von Europa, was ihr beiden gegenüber wirtschaftliche Vorteile eröffnet. 9) Durch Stationierung militärischer Einrichtungen auf Grönland wären die USA näher an Europa, Afrika, dem vorderen Orient, aber auch an Russland und könnten ihren int. Hegemonialanspruch noch deutlicher und kostengünstiger untermauern. Und last but not least: 10) Durch den US-Dollar und die Kontrolle der US-Notenbank haben die Strippenzieher weiterhin alle Möglichkeiten, Geld zur Finanzierung des Erwerbs und der Infrastruktur Grönlands zum Ressourcenabbau mittels der Notenpresse nach Art und Gusto eines Dukatenesels zu erzeugen. Kurzum: Dass es sich hier weder um einen Witz, noch um einen „Aprilscherz“ eines vorgeblich „verwirrten“ US-Präsidenten handelt, könnten die verdutzten dänischen Repräsentanten und mit ihnen die Staaten Europas noch sehr bald zu spüren bekommen.

Beitrag melden
Seite 14 von 35
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!