Forum: Politik
Streit um Inselkauf: Trump lässt Treffen mit dänischer Regierungschefin platzen - weg
Alastair Pike/ AFP

Jetzt wird es trotzig: Weil Dänemark nicht über einen möglichen Kauf Grönlands reden will, hat Donald Trump kurzerhand einen Termin mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen abgesagt. Das verkündete er bei Twitter.

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willyw 21.08.2019, 12:43
340. Geschäftsleute, Berufspolitiker und Lebenserfahrung.

Zitat von latimer
Natürlich ist das verückt! Und genau deswegen darf man Personen, die vorher nur Geschäftsleute waren, nicht die Welt überlassen - ganz egal, ob sie erfolgreich waren oder nicht, und insbesondere, wenn sie keine Erfahrung im politischen Geschäft mitbringen.
Na klar. Lieber wie in Deutschland Berufspolitikern, die in ihrem Leben noch nichts anderes gemacht haben, als Plakate zu kleben und von der öffentlichen Hand zu leben.

Einfach so die Aussagen eines - sagen wir mal - sehr "besonderen" Menschen wie Donald Trump auf "die Geschäftsleute" allgemein zu projizieren zeugt schon von einem sehr oberflächlichen und einseitigen Weltbild.

Wir brauchen in der Politik viel mehr echte Lebenserfahrung und Fachwissen, nicht weniger. Vor allem durch Geschäftsleute, aber auch Ingenieure und Wissenschaftler.

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alpinium 21.08.2019, 12:46
341. Die USA

sind als Partner indiskutabel geworden. Deutschland wie auch die EU sollten sich langfristig verlässlicher Partner suchen.

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eggshen 21.08.2019, 12:49
342. Wenn man...

sich dem Vorgang halbwegs sachlich nähern wollte, könnte man u.a. anmerken, daß man bei so einem Besuch auch andere Themen hätte besprechen können. Aber dafür ist dem amerikanischen Präsidenten dieses Land dann wohl zu unwichtig (no offense, liebe Dänen).

Für Trump scheint das Präsidentenamt immer mehr zu einem Jux zu werden. So ähnlich kann man sich vielleicht die absolutistischen Regentschaften von Ludwig XIV und Konsorten vorstellen.

'Machtbesoffen' ist hier wohl die beste Beschreibung.

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Atheist_Crusader 21.08.2019, 12:51
343.

Zitat von stefan.p1
Grönland war und ist strategisch von größer Wichtigkeit für die USA. Näher kommt der böse Feund aus dem Osten nur noch an die USA heran wenn er Kanada oder Mexiko besetzen würde. Aber erst mal einen anti DT Kommentar absondern.....
Sie haben den Kommentar nicht verstanden. Es ging nicht um die strategische Wichtigkeit. Grönland ist bereits in die NATO-Sicherheitsarchitektur mit eingebunden. Es gibt bereits einen US-Stützpunkt dort. Wenn es also um Sicherheit und strategische Interessen ginge, gäbe es da überhaupt kein Problem.
Es geht darum, dass Trump versucht die direkte Kontrolle über das land zu bekommen und dabei die nationale Sicherheit als Totschlagargument missbrauchen könnte. Wie er es z.B. schon für die Stahlindustrie getan hat.

Aber erstmal davon ausgehen, dass alles nur Trump-Bashing ist und keiner sinnvolle Argumente hat...

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syracusa 21.08.2019, 12:52
344.

Zitat von Here Fido
Die USA mit Reichtum, Bildung und Kultur zu assoziieren ist an Einfältigkeit kaum zu überbieten. Sie müssen ein Troll sein.
Naja, Einfalt und Trolligkeit kann ich ganz objektiv woanders verorten.

Die USA sind einer der reichsten Staaten der Welt. Dass der Reichtum innerhalb der USA sehr ungleich verteilt ist, steht dem nicht entgegen.

Die USA haben die beste Bildung weltweit. Dass die Teilhabe an der Bildung in den USA sehr ungleich verteilt ist, steht dem nicht entgegen. Seit Jahrzehnten gehen die meisten Nobelpreise und andere Wissenschaftspreise in die USA. In den USA wurden die meisten technischen Grundlagen der heute weltweit kulturverändernden Technologien entwickelt.

Seit Jahrzehnten ist die US-amerikanische Kultur die weltweit dominierende Kultur mit dem größten Einfluss auf alle anderen Gesellschaften, einschließlich der Gesellschaften, deren Regierungen den USA extrem feindlich gesinnt sind. Dem Einfluss der Massenkultur der USA konnten sich auch die Gesellschaften hinter dem eisernen Vorhang nicht entziehen, und auch nicht die ost- und südostasiatischen. Wie hoch ist denn der Beitrag z.B. der russischen Kultur zur weltweiten kulturellen Entwicklung?

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fehlig 21.08.2019, 12:53
345. 2 weitere Ideen!

Wie wäre es, wenn die EU das schöne GB an die USA verrkauft? Das BoJo-Problem wäre vom Tisch.
Ausserdem könnten man sehen, was man noch alles kaufen könnten. Vielleicht Trump und seine Regierung? Oder ist die schon weggeschnappt? Man müsste mal drüber reden. Mit Trump.

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syracusa 21.08.2019, 12:54
346.

Zitat von olwel
... hätte ich eine ebensolche Lösung: Königin Margrethe II. ist doch Witwe. Trump könnte seinen dreizehnjährigen Sohn Barron mit ihr verheiraten, der ihm dann als Prinz von Grönland notwendige Deals ermöglicht. Der omnipotente Präsident könnte dann auch noch ein paar weitere Töchter zur Lösung der Probleme in Nordkorea und Nahost zeugen ...
Dieses Thema hat Shakespeare bereits erschöpfend abgehandelt. Es ist für Dänemark nicht gut ausgegangen.

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