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Streit um Inselkauf: Trump lässt Treffen mit dänischer Regierungschefin platzen - weg
Alastair Pike/ AFP

Jetzt wird es trotzig: Weil Dänemark nicht über einen möglichen Kauf Grönlands reden will, hat Donald Trump kurzerhand einen Termin mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen abgesagt. Das verkündete er bei Twitter.

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Kurt2.1 21.08.2019, 07:58
50. .

Aus dem Text: Donald Trump sagte wegen des Streits ein geplantes Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vorerst ab.
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Diese Formulierung ist sicher nicht richtig. Es existiert kein Streit. Es steht lediglich eine absurde und unverschämte Forderung eines Mannes im Raum, der sich immer deutlicher als Despot geriert, dem von dänischer Seite eine Absage erteilt wurde. Nun ist der Despot eingeschnappt, weil er nicht an die Bodenschätze rankommt.

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der-junge-scharwenka 21.08.2019, 07:59
51. Wer nicht hören will, muss fühlen

Da bleibt keine andere Möglichkeit als in Grönland einzumarschieren. Sie haben es nicht anders gewollt. So sad. Total losers.

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xenta999 21.08.2019, 07:59
52. gut so

Dänemark sollte sich per Twitter umgehend bedanken. schließlich hat man Millionen an Security Kosten und jede Menge CO2 eingespart.

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michael_sch17 21.08.2019, 08:03
53. Annexion sofort

Wenn die Dänen nicht über einen Verkauf von Grönland sprechen wollen, müssen die USA Truppen entsenden und Grönland annektieren. Es bleibt keine andere Option. Wer nicht hören will, muss fühlen. Wenn es eines weiteren Beweises bedurfte, dass dieser Präsidentendarsteller nicht richtig tickt, dann liefert er ihn mit der Absage der Reise nach Dänemark.

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kuac 21.08.2019, 08:05
54.

Sehr freundlich von Trump. Nur die Reise vertagt und keine Sanktionen gegen Dänemark verhängt. Die Dänen müssen dankbar sein!
Trump first!

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kajoter 21.08.2019, 08:10
55.

Erste Möglichkeit: Der geistige Verfall dieses Mannes nimmt galoppierende Züge an. Zweite Möglichkeit: Die Wahlaussichten werden immer schlechter - sich eindunkelnde Wirtschaftszahlen, schlechte Umfragewerte, wachsende Kritik in der eigenen Partei etc., so dass er dringend nach Themen mit Ablenkungs- oder Erfolgspotential sucht.
Die Absage des Dänemark-Besuchs aber zeigt, dass er es tatsächlich ernst meinte, was man kaum glauben mag, selbst bei Trump nicht. Daraus lassen sich mehrere Schlüsse ziehen:
Sein Beraterteam muss mittlerweile derartig von Jasagern und Hardcore-Trumpisten durchsetzt sein, dass das Weiße Haus als politisch und intellektuell ernst zu nehmende Institution nicht mehr existiert. Das heißt also, dass die Bücher, die dem WH ein Maximum an Chaos und Unfähigkeit vorwerfen, zutreffend sind.
Aber ob es nun ausschließlich Trumps Idee war oder nicht, spielt letztlich keine Rolle, denn das Maß an Selbstüberschätzung und an Rücksichtslosigkeit Menschen gegenüber - Stichwort: "Immobiliendeal" - scheint auf einem Maximallevel angelangt zu sein. Und zugleich sehen wir wieder dieses bockige Kleinkindverhalten. Wenn es keinen Deal gibt, komme ich eben nicht vorbei. Das habt ihr nun davon.
Nach all den abstrusen und geradezu wahnwitzigen Aussagen über die furchtbaren Folgen von Windrädern - "Friedhöfe für Vögel", "krebserregende Geräusche", nach all den Tiraden über die Squad und über die Flüchtlinge, nach all den Prahlereien über seine atemberaubenden Regierungserfolge und nach all seinen Pöbeleien gegen alle, die ihn kritisieren, kann doch niemand mehr behaupten, dass das stabile Genie über eine stabile Psyche verfügt. Und all das mischt sich auch noch mit einer für einen Präsidenten unvorstellbaren Bildungsferne.
Dieser Mann hätte niemals gewählt werden dürfen und die Ohnmachtsanfälle, denen so viele bei seiner Wahl nahe waren, erweisen sich immer mehr als begründet.

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haichen 21.08.2019, 08:11
56. Tauschen

Die Dänen hätten das absurde Spiel mitmachen sollen. Schön wäre ein Tauschangebot gewesen. Grönland gegen Alaska, Hawai oder New York.

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kuac 21.08.2019, 08:11
57.

Zitat von iasi
Eine soziale Erfolgsgeschichte scheint Grönland bisher ja nicht zu sein. Nun soll Tourismus und der Abbau von Bodenschätzen Geld in die defizitären Kassen bringen - dabei soll der Unterschied zwischen Arm und Reich sei größer als in den USA. Dem Umweltschutz ist dies nicht förderlich. Dänemark weiß ja offensichtlich eh nicht viel mit Grönland anzufangen, also warum die entrüsteten Reaktionen auf Trumps Vorschlag?
Trump sollte Nordkorea kaufen und das Atombomben-Problem lösen!

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w.diverso 21.08.2019, 08:12
58. Diese Geschichte ist so bizarr,

dass man darüber nur lachen kann. Die Frage ist nur: Von was will Trump die Bürger Amerikas ablenken? Es muss da was geben, wovon Trump unbedingt mit solchen Monty Pythonschen Storys blenden will. Von einer möglichen Rezession vielleicht? Weil, so dumm kann ja selbst er nicht sein, dass er das mit dem Kauf ernst gemeint hat.

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neutron76 21.08.2019, 08:13
59. Neuer Imperialismus

Er wollte eben auch mal „so toll“ sein wie Putin und das Staatsgebiet seines Landes erweitern.

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