Forum: Politik
Streit um Israel-Reise zweier US-Abgeordneter: Ungebeten unbequem
REUTERS/Erin Scott/File Photo

Benjamin Netanyahu tut Donald Trump einen Gefallen und untersagte zwei Kongressabgeordneten eine politische Reise nach Palästina. Die Kumpel-Geste könnte das Verhältnis zwischen den USA und Israel langfristig schwer belasten.

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fatal.justice 17.08.2019, 09:19
80. Seltsame Blüten.

Zitat von adal_
Nancy Pelosi und andere Demokraten hätten gut daran getan, erst mal ihr Verhältnis zu den BDS-Aktivistinnen in ihren eigenen Reihen zu klären, bevor sie die Regierung Netanyahu für das Einreiseverbot für Tlaib und Omar kritisieren. Nun darf Omar einreisen, um ihre Großmutter zu besuchen, will aber nicht, weil sie nicht auch ihre antiisraelische Agitprop-Show dort abziehen darf. Peinlich.
Der Staat Israel verweigert offziellen, gewählten Abgeordneten des Staates USA die Einreise. Dass der Staat Israel ein faschistisch veranlagter ist, ist ja nun nicht so neu, aber dass gerade Vertreter des Bündnispartners ausgeschlossen werden, ist ja wohl ein starkes Stück. Jeder, der Kritik an der israelischen Politik äußert, wird zum Antisemiten erniedrigt. Bei neutraler Betrachtungsweise ist Israel der Rechtsnachfolger des Apartheidsystems Südafrikas. Darf dies nun nicht mehr thematisiert werden, weil Deutschland per se keine Meinung haben darf?

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FrankDunkel 17.08.2019, 09:24
81.

Da die Damen mit BDS gemeinsame Sache machen, kann ich die Maßnahmen Israels voll und ganz verstehen.

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FrankDunkel 17.08.2019, 09:26
82.

Zitat von loreley123
Kritisiert man den Staat Israël aus politischen Gründen wird man als Antisemit und Judenhasser bezeichnet. Das ist wie ein Beißreflex, den auch alle Medien teilen. Aber Ich denke, dass die Menschen dieses tendenziöse Spiel durchschauen.
Die BDS-Leute sind nun einmal Antisemiten. Nehmen Sie das einfach mal zur Kenntnis.

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masole 17.08.2019, 09:29
83.

Zitat von ex_berliner
Demokraten betreiben Rassismus gegen Weisse? Selten sowas dummes gelesen. Betreiben die Demokraten etwa auch Diskriminierung gegen heterosexuelle, nicht-behinderte, Maenner, Junge Menschen und Geschlechtstreue? Rassismus gegen Weisse. Ehrlich, wie man so einen Bloedsinn von sich geben kann, will mir einfach nicht in den Kopf. Die Beziehungen zwischen den USA und Israel verschlechtern im uebrigen Trump und Bibi mit dummen Aktionen wie dieser.
Nun, lesen Sie sich doch einmal ein paar Tweets der sogenannten Antirassisten durch. Ist in der Tat spannend. Reicht von "Wie soll ich Weisse nicht hassen?" über "Wenn du weiss bist und mit einem weissen Baby schwanger bist, bist du teil des Problems". Ich würde jetzt nicht sagen, dass diese Positionen in der demokratischen Partei bereits Mainstream sind, salonfähiger sind sie allerdings in den letzten Jahren durchaus geworden. Die generelle Begrüdung, dass Rassismus nur aus einem Machtgefüge heraus möglich ist und daher Weisse nie Rassismus erfahren können finde ich dabei im übrigen unbefriedigend.

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Horst Dornseiff 17.08.2019, 09:31
84. #10: Danke für die Aufklärung.

Ein israelischer Staatschef hält sich natürlich an die Regierung der USA und nicht an deren Opposition. Und das weiß auch die Opposition. Diese Petitesse wird sicherlich nicht ihre Beziehung "langfristig schwer belasten".

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Atheist_Crusader 17.08.2019, 09:31
85.

Zitat von loreley123
Kritisiert man den Staat Israël aus politischen Gründen wird man als Antisemit und Judenhasser bezeichnet. Das ist wie ein Beißreflex, den auch alle Medien teilen. Aber Ich denke, dass die Menschen dieses tendenziöse Spiel durchschauen.
Prinzipiell korrekt, aber Omar und Tlaib unterstützen einige Organisationen die weit mehr tun als nur Israels Politik zu kritisieren.

Effektiv sind das Antisemiten die sich hinter dem von Ihnen beschriebenen Problem verstecken: sie sprechen Israel das Existenzrecht ab, tun das aber politisch subtil, so dass sie dann den Empörten spielen können wenn man sie zu Recht Antisemiten nennt.

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