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Streit um Kohlekraft: Wirtschaftsflügel der CDU stützt Gabriels Kurs
DPA

Wirtschaftsminister Gabriel verteidigt die Kohlekraft, seine Kabinettskollegin Hendricks will viele Dreckschleudern abschalten. Der Streit der SPD-Minister hat eine heftige Klimaschutz-Debatte in der Koalition entfacht.

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wortfeil25 11.11.2014, 19:49
10. Geld ist halt auch wichtig...

Und Geld braucht die SPD in der Parteikasse - die nächsten Wahlen kommen bestimmt!

Von wem soll denn das Geld kommen? Atomlobby scheidet aus? Pharmaindustrie? Kohle, die sehen gerade jetzt eine Chance - einmal Zusage - schon sind die nächsten 20 Jahre und zig-Milliarden sicher....

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ichsagemal 11.11.2014, 20:02
11.

... wenn Fr. Hendricks die Stilllegung aus ihrem Budget bezahlen kann, dann soll's Hr. Gabriel doch Recht sein. Wichtig ist m.E. nur, das wir nicht in eine Eiszeit gelangen. DAS würde der moderne homo sapiens definitiv nicht Überleben.

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dererkenner 11.11.2014, 20:44
12. nee!

Zitat von AirStalz
Endlich mal was produktives von dir als Wirtschaftsminister. "Vorreiter im Klimaschutz" (BRD produziert 3% des globalen CO2!!!) wollen nur manche Politiker sein, weil sie genug Kohle vom Steuerzahler bekommen, um die immensen Kosten zu bezahlen. Ich bin es satt und würde mich freuen, wenn unsere AKWs wieder ans Netz gehen. Die produzieren kein CO2 und würden unseren CO2-Politizen sogar helfen, ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen.
Gegenvorschlag: wir lassen nicht die alten AKW's wieder ans Netz gehen, sondern wir bauen in Ihrem Garten ein neues..

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norman.schnalzger 11.11.2014, 20:49
13. Abschalten?

Na klar, aber nicht nur Atom-, sondern auch Kohle meiler und vor allem den Siggi! Ein ehemaliger Genosse.

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Loddarithmus 11.11.2014, 21:55
14. Und wieder einmal ...

... stelle ich die Frage an die SPD-Basis: Ihr seid Euch doch bewusst, dass Ihr mit Eurer Stimme ohne Not dafür gesorgt habt, dass solche "fortschrittliche" Politik gemacht wird? Wir werden das nicht vergessen, wartet ab!

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thiotrix 11.11.2014, 22:38
15. Kohlekraftwerke sind keine Dreckschleudern – sie sind zur Sicherung der Grundlast zwi

Nur Kohlekraftwerke und vor allem Braunkohlenkraftwerke können die Grundlast sichern. Deutschland braucht eine Grundlast von ca. 50.000 Megawatt, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr- das entspricht der Leistung von ca. 60 (!) modernen großen Kohlekraftwerken. Die erneuerbaren Energien Wind und Sonne können zur Sicherung der Grundlast gar nichts beitragen: gegenwärtig gibt es ca. 24.000 Windmühlen mit 33.000 MW Nennleistung und die gleiche Leistung als Solarzellen. An manchen windschwachen Tagen liefern die Windmühlen aber es nur ca. 400 MW, also ca. 1,5% der Nennleistung! Wenn es dann noch dunkel oder auch nur stark bewölkt ist, hilft auch die Sonne nicht - und mehr als 98 von 100 Haushalten würden im Dunklen sitzen und 98 von 100 Betrieben müßten die Produktion stoppen. Nur weil es die äußerst zuverlässigen Kohlekraftwerke (und gegenwärtig noch Kernkraftwerke) und für extreme Spitzenlast Gaskraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke gibt, ist die milliardenteuere Spielerei mit Wind- und Sonnenstrom überhaupt erst möglich! Das Rückgrat der deutschen Stromversorgung sind immer noch Kohlekraftwerke (und gegenwärtig noch neun Kernkraftweke). Nur die sichern die Grundlast!
PS. Die weißen Wolken, die aus den Kühltürmen in dem abgebildeten Braunkohlekraftwerk entweichen, bestehen aus reinem Wasserdampf!

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solarfix 11.11.2014, 23:11
16. Gabriel ist ein resistenter Populist und gekaufter Industrievertreter

Spätestens jetzt müsste jedem klar sein, wessen Lied Gabriel singt. Er ist ein eiskalter Lügner und handelt wider besseren Wissens, zum Wohl der Energiemonopolisten. Kohle ist die dreckigste und umweltschädlichste Art der Stromerzeugung. Mit ihr ist die Energiewende und die Reduzierung der CO2-Emmissionen nicht zu schaffen. Und Gabriel stellt sich hin und behauptet rotzfrech und wissend um seine Lügen das Gegenteil. Weg mit dieser Witzfigur! Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten!

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jm2267 12.11.2014, 00:16
17. Die Absicherung der persönlichen...

...ökonomischen Perspektive durch eigenes politisches Tun setzt jetzt schon viel früher vor dem vermuteten Ausscheiden an. Keiner hat heute Bock von der Ministerpension + Parteitaschengeld zu leben und eventuell als Zubrot wochenlang einen Ghostwriter im eigenen Keller zu empfangen, um einen Buch zu schreiben, den keine Sau kauft.
Man darf es sich nicht mit den Leuten verscherzen, die Geld haben. Und das sind nicht die Wähler.

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gerry60 12.11.2014, 04:45
18. Vom Umweltminister zum....

Umweltverbrecher, der nach der Liste der EU mit den 10 schmutzigsten Kohlekraftwerke, 5 sind deutsche von RWE, EON und Vatenfall, am Netz lässt.
Wie waren die Sprüche von ihm und der Klimakanzlerin ; Global denken Lokal Handeln, jetzt heisst es nach mir die Sintflut sollen doch andere Länder und die eigenen Küsten absaufen.
Frau Merkel und Herr Gabriel sollten vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt werden wegen Verbrechen gegen Menschheit.

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comptur 12.11.2014, 07:45
19.

Zitat von Boomerang
Im Prinzip hat Herr Gabriel natürlich recht. Es reicht, wenn der Staat für einen angemessenen Preis für CO2 Zertifikate sorgt, den Rest kann man dann guten Gewissens den Marktteilnehmern überlassen. Der Haken ist: Der Staat, oder besser die Staatengemeinschaft (außer UK), hat in diesem Punkt bisher kläglich versagt. Damit die gesellschaftlichen Kosten des CO2 Ausstoßes gemäß den Schätzungen des Umweltbundesamtes korrekt im Preis widergespiegelt werden, müsste der Preis bei ca. 100 Euro pro Zertifikat liegen. Damit es für die Marktteilnehmer sinnvoll wird, Kohlekraftwerke statt Gaskraftwerke abzuschalten, müsste der Preis zumindest über 30 Euro liegen. De facto dümpelt der Preis jedoch schon lange unter 7 Euro pro Tonne CO2. Solange Herr Gabriel sich nicht für geeignete Instrumente einsetzt, um die Preise für CO2 Zertifikate im Lauf der nächsten Jahre auf über 30 Euro zu erhöhen, kann ich seine im Prinzip richtige Aussage nicht ernst nehmen. Ein weiterer Vorteil einer Erhöhung der Preise für CO2 Zertifikate auf ein angemessenes Niveau wäre übrigens, dass Strom aus Onshore Wind und Photovoltaik dann auch ohne EEG günstiger wäre, als aus fossilen Energieträgern.
Gas haben wir natürlich in Hülle und Fülle und sind auch wirklich autark.

Kohlestrom künstlich teurer machen um Putin mit seinem Adjudanten Schröder mittels Gasimport das Geld in den Rachen zu werfen, welch eine herrliche Schnapsidee.
Der Zwangseinspeisung des überbezahlten EE-Zufallsstromes noch eine energetische Todsünde hinzufügen gibt der deutschen Wirtschaft den Rest.

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