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Streit um militärische Zusammenarbeit: EU weist Drohungen der USA kühl zurück
OLIVIER HOSLET/EPA-EFE/REX

Die USA drohen der EU mit Konsequenzen, sollte sie ihre Pläne für den Europäischen Verteidigungsfonds nicht ändern. Nach SPIEGEL-Informationen wird Brüssel die Forderungen aus Washington rundheraus ablehnen.

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capote 16.05.2019, 17:39
1. Konsequenzen ?

....und was haben diese Anmassungen aus Washighton für Konsequenzen ? KEINE ! Warum sollten die Amerikaner es nicht versuchen, sie haben nichts zu verlieren, deswegen reduzieren die Europäer IHre Waffenkäufe in USA nicht und stocken mit dem gesparten Geld Ihre eigene Verteidigung auf.

Die sogenannten "Transatlantiker" machen so weiter wie gehabt, bis die Europäer Sie abwählen.

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chjuma 16.05.2019, 17:41
2. Was sagt uns das?

Die EU in der jetzigen Form ist nicht überlebensfähig. Also haben wir eigentlich nur zwei Möglichkeiten.... Entweder wir wurschtelt wieder jeder für sich. Dann gibt's auch keinen Streit mit dem Rest der Welt. Oder aber, dafür wäre ich, wir schaffen es endlich einen Europäischen Zentralstaat zu schaffen. Mit allen Befugnissen und Rechten. Und des Mitglied erhält den Status eines Bundesstaates. Bei den Amerikanern funktioniert das seit 1775. Also scheinen die damit nicht alles falsch gemacht zu haben. Und weder im tiefsten Arizona oder Wyoming fühlt sich jeder zuerst als Amerikaner. Und in diesem Kontext wäre ich gerne Europäer.

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geboren1969 16.05.2019, 17:42
3. Not with "this" United States

Eine irgendwie geartete Zusammenarbeit mit "diesen" USA , respektive der Trump-Administration, ist für mich als Europäer schlicht unmöglich. Verträge, die mit den USA geschlossen werden sind das Papier nicht Wert, auf das die Verträge geschrieben werden. Wenn der "größte Präsident seit Menschengedenken" mal wieder einen seiner Wutanfälle, weil ein Burger im Magen drückt, dann wird der Vertrag eh gekündigt. Mit diesen Vereinigten Staaten ist Zusammenarbeit schlicht nicht möglich.

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Justitia 16.05.2019, 17:42
4.

Das passt doch vollständig in das bisherige Verhalten dieser US-Administration gegenüber dem Ausland und selbst gegenüber bisherige Verbündete. Trump und seine Konsorten (einschliesslich US-Botschafter in Deutschland) sehen sich und die USA als "Master of the Universe" und Verbündete maximal als Vasallen, die den US-Interessen zu dienen haben. Es wird höchste Zeit, dass die EU-Staaten sich in Verteidigungs- und Rüstungsfragen von den USA emanzipieren und ihre eigenen Interessen verfolgen. Dazu gehört auch ein Neuanfang in den Beziehungen zu Russland.

Ich hoffe, die EU bleibt in ihrer Haltung in dieser Frage hier konsequent und überdenkt insgesamt, wie man sich gegenüber den USA positioniert. Diplomatie wird von Trump als Schwäche ausgelegt, er versteht nur die Faust auf dem Tisch. Soll er haben!

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mats73 16.05.2019, 17:43
5. Langsam kommen wir zum eigentlichen Grund für das %Ziel

langsam fällt die Maske und wir erfahren den wahren Grund, warum Trump das vorzeitige Erreichen des angestrebten %Zieles so unglaublich wichtig ist - es geht mit Nichten um eine bessere Verteidigung, sondern ausschließlich um eine Unterstützung der eigenen Industrie durch einen scheinbar sicheren Absatzmarkt. Wenn EU Firmen hingegen in den USA sogar die Ausschreibungen gewinnen, haben EU Hersteller bei amerikanische Beschaffungen (z.B. Transportflugzeuge) im Nachhinein trotzdem keine Chance...

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ClausB 16.05.2019, 17:43
6. Da hoffe ich

doch sehr, dass die EU bei dieser ihrer Haltung bleibt :
"Brüssel { wird] die Forderungen aus Washington rundheraus ablehnen".

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kp229 16.05.2019, 17:44
7. Am besten wäre es,

der Rest der Welt würde die USA als alleinigen Herrscher der Erde anerkennen und sich komplett unterwerfen. Der Twitter-Troll wird Oberbefehlshaber des kompletten weltweiten Militärs auf Lebenszeit mit Vererbungsrecht und bekommt automatisch jedes Jahr den Friedensnobelpreis. Die Staatsoberhäupter der Bundesstaaten 51 bis 193 dürfen beim Neujahrsempfang die Füße des US-Präsidenten küssen und dann ihre Vorgaben hinsichtlich Militärausgaben, Handelsbilanzdefizit gegenüber den USA und Anzahl Übernachtungen in den Trump-Hotels in Empfang nehmen. Heureka!

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fredotorpedo 16.05.2019, 17:45
8. Prima, so bekommt die EU Profil

Das ist die Sprache, die Herr Trump versteht (auch wenn er den Inhalt nicht gut finden dürfte). Wenn die USA nicht bereit sind, mit der EU auf Augenhöhe zu sprechen oder zu verhandeln, so muss sich die EU stärker emanzipieren. Ich denke, das wird auch den EU-Bürgern nach und nach klar machen, dass und wozu wir eine starke EU brauchen.

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wahrsager26 16.05.2019, 17:45
9. Nun ja,gut......

dann stellen sich also die Europäer auf die Hinterbeine.Allerdings sollte man jetzt nicht vor lauter Stolz der scheinbaren Einigkeit übersehen ,das auch tatsächlich 'etwas aus den 13 Milliarden wird'.Da fehlt mir der rechte Glaube zumal es schon eklatant ist, mitten in einer Krise aufrüsten zu wollen!? Danke

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