Forum: Politik
Streit um Mueller-Bericht: Kongresskammer erlaubt rechtliche Schritte gegen Trump-Reg
J. Scott Applewhite/ AP

Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat eine neue Resolution verabschiedet: Damit wird es leichter, Justizminister Barr sowie Trumps früheren Rechtsberater dazu zu zwingen, Forderungen des Gremiums nachzukommen.

patriae. 12.06.2019, 05:28
1. Es wird langsam ermüdend..

...permanent Infos über Trump, Müller, Pelosi und Russland zu lesen. Alle haben wie hungrige Wölfe auf den Bericht gewartet, weil sie absolut überzeugt waren, Trump damit loszuwerden und was ist passiert? Der Bericht hatte nicht die erhofften Beweise geliefert. Und was passiert jetzt? Anstatt das man sich endlich politisch engagiert, den Mann für die nächste Wahl abzulösen, wird weiter ein unnötig großer Aufriss gezogen. Arbeitet endlich für das Volk das euch ernährt und spielt nicht mehr beleidigte Leberwurst. Langsam wird es absurd. Vor allem weil Trump nicht unbedingt unbeliebt ist. Wenn die Demokraten so weitermachen dann werden sie Trump auch noch eine zweite Periode ertragen müssen. Ich wünsche es ihnen und ihm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.l.bln 12.06.2019, 07:53
2. Wie kommen Sie darauf...

Zitat von patriae.
...permanent Infos über Trump, Müller, Pelosi und Russland zu lesen. Alle haben wie hungrige Wölfe auf den Bericht gewartet, weil sie absolut überzeugt waren, Trump damit loszuwerden und was ist passiert? Der Bericht hatte nicht die erhofften Beweise geliefert. Und was passiert jetzt? Anstatt das man sich endlich politisch engagiert, den Mann für die nächste Wahl abzulösen, wird weiter ein unnötig großer Aufriss gezogen. Arbeitet endlich für das Volk das euch ernährt und spielt nicht mehr beleidigte Leberwurst. Langsam wird es absurd. Vor allem weil Trump nicht unbedingt unbeliebt ist. Wenn die Demokraten so weitermachen dann werden sie Trump auch noch eine zweite Periode ertragen müssen. Ich wünsche es ihnen und ihm.
...daß dort neben dem dringend nötigen Schutz von Demokratie und Verfassung nicht auch politisch gearbeitet würde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neue_mitte 12.06.2019, 08:10
3.

Zitat von patriae.
...permanent Infos über Trump, Müller, Pelosi und Russland zu lesen. Alle haben wie hungrige Wölfe auf den Bericht gewartet, weil sie absolut überzeugt waren, Trump damit loszuwerden und was ist passiert? Der Bericht hatte nicht die erhofften Beweise geliefert. Und was passiert jetzt? Anstatt das man sich endlich politisch engagiert, den Mann für die nächste Wahl abzulösen, wird weiter ein unnötig großer Aufriss gezogen. Arbeitet endlich für das Volk das euch ernährt und spielt nicht mehr beleidigte Leberwurst. Langsam wird es absurd. Vor allem weil Trump nicht unbedingt unbeliebt ist. Wenn die Demokraten so weitermachen dann werden sie Trump auch noch eine zweite Periode ertragen müssen. Ich wünsche es ihnen und ihm.
Das Problem des "ihn politisch stellen und entgegnen" hat sich leider ad absurdum geführt. Seine follower halten mit einem nie dagewesenen Kadergehorsam zu ihm, egal wie objektiv furchtbar seine Arbeit ist. Seine Sprecherin Sanders, die Republikaner, die rechten Medien... also die Filterblase in der seine Wähler leben biegen alles passend zurecht. Die Demokraten können tun was sie wollen, sie könnten 100 Gutachten erstellen, dass Trump der allerschlechteste Präsident aller Zeiten ist. Es würde nix nützen, weil seine follower es nicht hören wollen. "Er versucht seine Wahlversprechen einzulösen" könnte immer als Fazit bleiben. Dass dies einer verklausulierten Note 5 in Arbeitszeugnissen "Er war stets bemüht" entspricht, interessiert ebenfalls nicht.

Die Demokraten machen es genau richtig. Die stabile 40% Trump followership ist objektiv und argumentativ verloren, es wird sich nur etwas ändern, wenn tatsächlich der Auswuchs dessen - also Trump - entfernt wird. Ohne dieses "erfolgreiche" Zugpferd werden auch die Republikaner zur Vernunft zurückkehren. Bis jetzt klammern sie sich an ihn. Erst wenn Trump weg ist, kann wieder wirkliche echte Tagespolitik betrieben werden - von beiden Seiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 12.06.2019, 09:01
4.

Zitat von patriae.
Es wird langsam ermüdend.. ...permanent Infos über Trump, Müller, Pelosi und Russland zu lesen....
Dann einfach keine kritischen Medien lesen und nur noch dem Idol und seiner täglichen Lügen auf Twitter folgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ebrag 13.06.2019, 03:21
5. @4. Kommentar von kuac

Zitat: "Dann einfach keine kritischen Medien lesen und nur noch dem Idol und seiner täglichen Lügen auf Twitter folgen."

Wenn man sich die US Medienlandschaft anschaut, dann ist Fox News das einzig kritische Medium. Der restliche US-Mainstream ist ein ziemlicher Einheitsbrei, der das Mantra des dummen und trampelnden Trump Gebetsmuehlenartig tag-taeglich wiederholt (aehnlich zu den deutschen Mainstream Medien wie Spiegel, ARD und Co.). Selbst Demokratenanhaenger rollen bereits die Augen, wenn man auf CNN, die Washington Post und Co. zu sprechen kommt -- so stark ist die Berichterstattung schon verzerrt. Im Gegensatz zu seinen Vorgaengern, arbeitet Trump tatsaechlich an der Umsetzung seiner Wahlversprechen und dass nehmen auch seine Gegner wahr... ergo versucht man ihn nach wie vor nicht inhaltlich abzusaegen, sondern mit "die Russen waren es".

Dass das nicht gelingen wird, ist spaetestens seit dem Mueller Bericht offensichtlich und die Situation sieht inzwischen so aus, dass der second term von Trump immer wahrscheinlicher wird, sollten keine gesundheitlichen Gruende dagegen sprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iasi 13.06.2019, 08:14
6. Wenn sich die US-Demokraten in den USA auch nur so

hervortun, wie in deutschlands Medien, werden sie keine Chancen auf einen Sieg bei der Präsidentenwahl gegen Trump haben. Letztlich nimmt man die Demokraten als Ankläger und Verfolger wahr, aber eben nicht als Macher und Gestalter. Stellen wir uns also lieber schon mal auf weitere 4 Jahre Trump ein. Da weiß man dann wenigstens was kommt - von den politischen Zielen der Demokraten weiß man hingegen nicht wirklich etwas - dagegen sein, ist etwas wenig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
draco2007 13.06.2019, 09:59
7.

Zitat von ebrag
Zitat: "Dann einfach keine kritischen Medien lesen und nur noch dem Idol und seiner täglichen Lügen auf Twitter folgen." Wenn man sich die US Medienlandschaft anschaut, dann ist Fox News das einzig kritische Medium. Der restliche US-Mainstream ist ein ziemlicher Einheitsbrei, der das Mantra des dummen und trampelnden Trump Gebetsmuehlenartig tag-taeglich wiederholt (aehnlich zu den deutschen Mainstream Medien wie Spiegel, ARD und Co.). Selbst Demokratenanhaenger rollen bereits die Augen, wenn man auf CNN, die Washington Post und Co. zu sprechen kommt -- so stark ist die Berichterstattung schon verzerrt. Im Gegensatz zu seinen Vorgaengern, arbeitet Trump tatsaechlich an der Umsetzung seiner Wahlversprechen und dass nehmen auch seine Gegner wahr... ergo versucht man ihn nach wie vor nicht inhaltlich abzusaegen, sondern mit "die Russen waren es". Dass das nicht gelingen wird, ist spaetestens seit dem Mueller Bericht offensichtlich und die Situation sieht inzwischen so aus, dass der second term von Trump immer wahrscheinlicher wird, sollten keine gesundheitlichen Gruende dagegen sprechen.
Sie nennen Fox News das "einzig kritische Medium"?

Sorry Fox News ist ein Hetzsender...absolute Kadavertreue gegenüber Trump. Fox News ist die Definition für Fake News.

NATÜRLICH beschäftigt man sich politisch mit der Wahl. Das machen die Demokraten zu genüge, bekommen sie nur nicht mit, da es schlicht wichtiger ist (in den Medien) die Verfehlungen (Euphemismus für Bullshit) aufzeigt und die Demokraten dem Auftrag Muellers nachkommen und Trumps (wahrscheinlichen) Landesverrat aufklären.

Dieser Präsidentendarsteller provoziert ein Impeachment...er stellt sich öffentlich ins Interview und sagt im Prinzip: "Hey wenn ich die Wahl gewinnen kann, verkaufe ich mein Land"...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
draco2007 13.06.2019, 10:09
8.

Zitat von iasi
hervortun, wie in deutschlands Medien, werden sie keine Chancen auf einen Sieg bei der Präsidentenwahl gegen Trump haben. Letztlich nimmt man die Demokraten als Ankläger und Verfolger wahr, aber eben nicht als Macher und Gestalter. Stellen wir uns also lieber schon mal auf weitere 4 Jahre Trump ein. Da weiß man dann wenigstens was kommt - von den politischen Zielen der Demokraten weiß man hingegen nicht wirklich etwas - dagegen sein, ist etwas wenig.
1. interessiert seine Wähler sowieso nicht
2. nur weil sie es nicht mitkriegen (wollen) heißt es nicht, dass es nicht passiert
3. halten sie es für zielführend einen mutmaßlichen Landesverräter (der sogar öffentlich zugibt dies tun zu wollen, wenn er es angeboten bekommt) davonkommen zu lassen?
4. die aktuellen Umfragen sagen, dass JEDER Kandidat der Demokraten gegen Trump gewinnt (jaja, blabla, war bei Hillary auch so und dann wars doch nicht so...aber dann sollten sie sich die Fakten nochmal anschauen, wieso das so war)

Beitrag melden Antworten / Zitieren