Forum: Politik
Streit um Nato-Budget: Trump will "Rückerstattung" von US-Ausgaben
DPA

Dass die Nato-Partner nicht genug für ihr Militär ausgeben, hört man von Donald Trump schon länger. Per Tweet fordert der US-Präsident von ihnen nun eine Erstattung der ausgelegten Kosten für Verteidigung.

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bert1966 10.07.2018, 23:18
90.

Die USA haben traditionell wohl ein Faible für Kriege, Militär und gewaltsame Konfliktlösung (nicht etwa, dass sie damit besonders erfolgreich wären ...). Nur ein Bruchteil der Ausgaben für ihr Waffenarsenal investieren die USA dabei jedoch in die NATO oder den Schutz ihrer vermeintlichen europäischen Bündnispartner. Vielmehr leistet man sich Flugzeugträger und zettelt Konflikte in Korea, Irak, Afghanistan, Syrien und für die US-Wirtschaft wichtigen Ölregionen an - und besitzt jetzt auch noch die Unverfrorenheit, den "Bündnispartnern" dafür eine Rechnung zu präsentieren?!

Eine ähnlich durchsichtige Luftbuchung präsentiert der GRÖPAZ doch in der Zolldebatte: in Wahrheit überfluten uns die USA mit Dienstleistungen und Produkten auf dem IT-Sektor und zahlen dafür kaum einen Cent in europäische Steuerkassen.

Die ganze "Herrlichkeit" von Donald Trump basiert auf Halbwahrheiten, bewusster Täuschung und dreisten Lügen.

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chainso 10.07.2018, 23:18
91. wir sollten unser geld trump in den rachen

schmeissen, anstatt hunderttausendfachen asylmissbrauch
zu finanzieren.

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derratlose 10.07.2018, 23:22
92.

Warum überlassen die anderen EU bzw. In diesem Fall NATO Mitglieder DT hier immer die Deutungshoheit? Wie auch hier im Forum oft angesprochen, bleiben die betroffenen Staaten immer auf den Folgekosten der amerikanischen Außenpolitik sitzen, UNFAIR! Den Stress mit isis inklusive allen Folgeerscheinungen sind doch nur Resultat dieser Politik im Hinterhof der EU. Warum kann kein europäischer Politiker das deutlich aussprechen und von unseren Freunden entsprechende Beteiligungen verlangen oder genau so dreist wie Trump alles vermischen.

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victoreidelstedt 10.07.2018, 23:22
93. USA als Bestzungsmacht?

War es nicht so, dass die USA als Besatzungsmacht "Stationierungskosten" verlangten?
Will Trump die BRD wieder zum besetzten Land mit Zwangsabgabe machen?

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RalfBukowski 10.07.2018, 23:23
94. Also erstens...

...nehmt dem kleinen Jungen mal das Twitter-Spielzeug weg. Zweitens: Erklärt ihm mal, wer was in der Nato macht und wer sich selbst als Militärpolizei weltweit aufspielt, meist ungefragt. Und dann reden wir nochmal über Kosten.

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ClaudiaK 10.07.2018, 23:25
95.

Vermutlich steckt Deutschland doch noch in den Kinderschuhen und benötigt den Schutz der Größeren. Verantwortung zu übernehmen, sich dem Präsenten zu stellen und Realitäten zu schaffen ist einfach an der Zeit - da gibt es keine Diskussionen mehr.

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eulenspiegel2k17 10.07.2018, 23:25
96. Trump

offenbart endlich die ganze Verlogenheit der EU. Respekt. Ich kann den Kerl nicht ausstehen, aber er hat Recht. Alle, die sich jetzt über den amerikanischen Kolonialismus echauffieren, sollten darüber nachdenken, wie die EU von den USA profitiert hat. Billiges Öl, China in die Schranken verwiesen, Exporte etc.

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thomas haupenthal 10.07.2018, 23:29
97. Streitigkeiten...

...ums Geld sind so alt wie die NATO. An einer solchen Frage, einem von den USA verlangten "Devisenausgleich" , ist 1966 schon die Regierung von Ludwig Erhard gescheitert.

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missourians 10.07.2018, 23:32
98.

...und wann bezahlt die USA ihre seit Jahren offenen Beiträge in der UNO, UNESCO...???

Wenn ich etwas bezahlen soll, dann will ich davor darüber bescheid wissen, davor die Rechnung sehen und wissen wofür ich bezahlen soll, damit ich entscheiden kann ob ich das überhaubt möchte. In den Nato Statuten steht eh nichts dass Kosten aufgeteilt werden, und wenn die USA meint Weltpolizei zu spielen, ohne Mandat... sollten sie wissne, dass dies auf eigene Rehcnung geht. Wieso soll die ganze Welt Halliburton und Co am Leben erhalten. Ich denke, darum geht es unserem US Geschäftsmann/Präsidenten mal wieder.

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manno18 10.07.2018, 23:35
99. Da können sich die Regierungen der Nato-Bündnispartner

Deutschland Merkel - Frankreich Macron mit Trump sein Erscheinnen und Forderungen auf einiges gefasst machen. Trump wird sofortige höhere Zahlungen - Rüstungsausgaben, verläßlichere Verteidigungsbereitschaft - Kampfbereitschaft - Bündnistreue aller Nato-Mitgliedsstaaten fordern und pazifistische Drückeberger Staaten offen anprangern, wenn nicht gar deren Natoschutz in Frage stellen und einstellen bis Rüstungs,- Verteidigungsausgaben - Verteidigungsbereitschaft - Bündnistreue für alle Nato-Bündnispartner auf einem Niveau liegen.
Von großer Bedeutung wird auch Trump sein anschließender Besuch und Gespräche mit dem russischen Präsidenten Putin sein. Fragt sich nur für wen. Für America first oder wem sonst?

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