Forum: Politik
Streit um Sicherheitslage: Irakische Regierung kritisiert Exxon für Abzug von Ölarbei
REUTERS

Exxon Mobil hat mit Verweis auf die Sicherheitslage alle ausländischen Mitarbeiter aus dem Irak abgezogen. Ölminister Tamer Ghadhban wirft dem US-Unternehmen vor, es handele aus politischen Gründen.

frankfurtbeat 19.05.2019, 17:43
1. es stellt ...

es stellt sich grundsätzlich die Frage wie die USA an den Mrd.-Auftrag gekommen sind. Irak sollte den Auftrag anderweitig vergeben und gut ist. Warum sollte man die USA für das verursachte Elend in der Region auch noch belohnen?

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damianschnelle 19.05.2019, 19:35
2. Nur

Nur mal zur Erinnerung. Die USA haben im Irak-Krieg genau ein Ministerium sofort vor Plünderung und Vandalismus gesichert. Dreimal darf man raten welches.

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Zeitwesen 19.05.2019, 20:37
3.

Zitat von frankfurtbeat
es stellt sich grundsätzlich die Frage wie die USA an den Mrd.-Auftrag gekommen sind. Irak sollte den Auftrag anderweitig vergeben und gut ist. Warum sollte man die USA für das verursachte Elend in der Region auch noch belohnen?
"es stellt sich grundsätzlich die Frage wie die USA an den Mrd.-Auftrag gekommen sind."
Indem Sie das Land angegriffen haben und eine Regierung installierten die ihnen die Aufträge gaben?

"Warum sollte man die USA für das verursachte Elend in der Region auch noch belohnen?"
Weil es dann zur "Achse des Bösen" gehört und entweder sanktioniert oder erneut angegriffen wird?

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Promethium 19.05.2019, 21:57
4.

Zitat von frankfurtbeat
Warum sollte man die USA für das verursachte Elend in der Region auch noch belohnen?
Weil die Iraker ihre Geschichte besser kennen und wissen das das Elend nicht von den USA verursacht wurde. Kleiner tip! Das Problem besteht schon seit über 1300 Jahren.

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HeisseLuft 20.05.2019, 17:02
5. Und wo kann man ihre Behauptungen nachschlagen?

Zitat von Zeitwesen
"es stellt sich grundsätzlich die Frage wie die USA an den Mrd.-Auftrag gekommen sind." Indem Sie das Land angegriffen haben und eine Regierung installierten die ihnen die Aufträge gaben? "Warum sollte man die USA für das verursachte Elend in der Region auch noch belohnen?" Weil es dann zur "Achse des Bösen" gehört und entweder sanktioniert oder erneut angegriffen wird?
Ach, wirklich?
Und wieso haben im Anschluss dann ausgerechnet die Rivalen aus China so oft die Auktionen um irakische Förderlizenzen gewonnen?

"Die Chinesen sind die größten wirtschaftlichen Profiteure der amerikanischen Invasion geworden – und der Zorn der Amerikaner wächst. "Wir opfern unser Blut, und die Chinesen bekommen die Vorteile" – so drastisch drückte es die New York Times aus. "Ich kann die internationalen Beschwerden gut verstehen", räumt selbst Yin Gang ein, ein Mittelost-Experte an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking. "Die Alliierten haben viel in den Krieg investiert, und die Chinesen bekommen die Friedensdividende.""

Aus:
https://www.zeit.de/2010/12/Irak-China-USA

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damianschnelle 20.05.2019, 19:34
6. @HeisseLuft

Wollen Sie hier ernsthaft einen völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Irak auch noch schönreden? Ihren Bemerkungen entnehme ich, dass den USA doch wohl die Schürfrechte zustehen würden, schließlich haben ja US-Soldaten ihr Leben geopfert. Ich bin einfach nur noch entsetzt.

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HeisseLuft 20.05.2019, 20:37
7. Immer dasselbe Eigentor

Zitat von damianschnelle
Wollen Sie hier ernsthaft einen völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Irak auch noch schönreden? Ihren Bemerkungen entnehme ich, dass den USA doch wohl die Schürfrechte zustehen würden, schließlich haben ja US-Soldaten ihr Leben geopfert. Ich bin einfach nur noch entsetzt.
Immer dieser dumme, dumpfe, den Blick vernebelnde Hass.

Nein, ich will den Krieg der USA nicht "schönreden". Er war völkerrechtswidrig und basierte auf Lügen, daran ist überhaupt nicht zu rütteln. Ebenso war der Einsatz der USA kaum selbstlos - die Region ist strategisch wichtig, und zwar in erster Linie wegen des Öls.

Nur, Forist damianschnelle: man sollte Russland oder China oder eben auch die USA für das kritisieren, was sie tatsächlich verzapft haben. Und nicht irgendwelchen erfundenen Mist hinzudichten. Und tatsächlich hat die USA nicht den Irak überfallen und dann dafür gesorgt, dass die Ölförderung bei ihnen landet.

Wenn die USA das wirklich gewollt hätten, dann hätten sie viel einfacher einen neuen, ihnen verpflichteten Diktator installieren können. Ist Ihnen der Gedanke noch nie gekommen? Stattdessen haben sie tatsächlich sich Mühe gegeben dort so etwas wie eine Demokratie zu errichten.

Das das Ergebnis mangelhaft ist, ist auch den USA anzulasten. Aber nicht allein.

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HeisseLuft 20.05.2019, 20:41
8. Immer dasselbe Eigentor

Zitat von damianschnelle
Wollen Sie hier ernsthaft einen völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Irak auch noch schönreden? Ihren Bemerkungen entnehme ich, dass den USA doch wohl die Schürfrechte zustehen würden, schließlich haben ja US-Soldaten ihr Leben geopfert. Ich bin einfach nur noch entsetzt.
Immer dieser dumme, dumpfe, den Blick vernebelnde Hass.

Nein, ich will den Krieg der USA nicht "schönreden". Er war völkerrechtswidrig und basierte auf Lügen, daran ist überhaupt nicht zu rütteln. Ebenso war der Einsatz der USA kaum selbstlos - die Region ist strategisch wichtig, und zwar in erster Linie wegen des Öls.

Nur, Forist damianschnelle: man sollte Russland oder China oder eben auch die USA für das kritisieren, was sie tatsächlich verzapft haben. Und nicht irgendwelchen erfundenen Mist hinzudichten. Und tatsächlich hat die USA nicht den Irak überfallen und dann dafür gesorgt, dass die Ölförderung bei ihnen landet. Der Erinnerung an diese Tatsache dient das Zitat, dass Sie so "entsetzte".

Wenn die USA das wirklich gewollt hätten, dann hätten sie viel einfacher einen neuen, ihnen verpflichteten Diktator installieren können. Ist Ihnen der Gedanke noch nie gekommen? Stattdessen haben sie tatsächlich sich Mühe gegeben dort so etwas wie eine Demokratie zu errichten.

Das das Ergebnis mangelhaft ist, ist auch den USA anzulasten. Aber nicht allein.

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