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Streit um US-Metropole: Was hinter Trumps Baltimore-Attacke steckt
Roberto SCHMIDT / AFP

"Von Ratten befallen." Der US-Präsident beleidigt die gesamte Bevölkerung einer US-Großstadt und zieht sich so den Zorn vieler Amerikaner zu. Doch der Angriff folgt einem Plan.

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Jasro 29.07.2019, 05:47
1. Was würde eine Wiederwahl von Donald Trump 2020 bedeuten?

Wenn es Donald Trump tatsächlich schaffen sollte, 2020 noch einmal als US-Präsident wiedergewählt zu werden, dann käme das fast einem "US-World-Exit" gleich, einem Austritt der USA aus dem Rest der Welt. Oder es kommt in den USA, nach 1861, zu einem erneuten Bürgerkrieg, weil in den USA die Trump-Gegner eine erneute vierjährige Präsidentschaft von Trump einfach nicht akzeptieren würden, auch wenn er korrekt demokratisch gewählt sein sollte.

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spon-facebook-10000169018 29.07.2019, 05:50
2.

Es geht ja nichtmal darum die Meisten Bundesstaaten zu gewinnen ... es reicht, nur die RICHTIGEN zu gewinnen. Traurig, aber wahr.

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Cato137 29.07.2019, 06:11
3. Es wäre doch ein Zeichen einer halbwegs

gründlichen Recherche, wenn Herr Nelles seinen Lesern auch mitgeteilt hätte, dass es im Repräsentantenhaus eine Untersuchung massiver Korruptionsvorwürfe gegen die Ehefrau von Elijah Cummings gibt, der vorgeworfen wird sich unter Ausnutzung der politischen Stellung ihres Manns massiv bereichert zu haben. Ein Zusammenhang zwischen politischer Korruption und sozialer Verwahrlosung abhängiger Bevölkerungsteile ist eine weltweit dokumentierte Tatsache

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laotse8 29.07.2019, 06:13
4. Cummings und Trump

sind politische Gegner. Cummings schmeißt verbal Steine auf Trump und der revanchiert sich, indem er zeigt, dass Cummings im Glashaus sitzt und erst vor der eigenen Haustür viel zu kehren hat. Geduld, Fairness, demokratisch edle Gesinnung, sachliche Auseinandersetzung, Gleichberechtigung - das sind Dinge die in der politischen und medialen Auseinandersetzung keine Rolle spielen. Wenn man an Bundestagsvizepräsidenten oder "formal" begründete Wahlausschlüsse von Oppositionskandidaten in Russland und Sachsen denkt allerdings bei uns so wenig wie in den USA.

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stefan.p1 29.07.2019, 06:13
5. Natürlich -Nelles - Negativ- nicht Neues

Die Art und Weise von Trump muß man nun wirklich nicht mögen - aber er hat Erfolg und wird mit großer Wahrscheinklichkeit für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Nach einer so erfolgreichen Woche für den US-Präsidenten liest man die pure Verzweifelung aus dem Artikel - Die Sprache ist unter aller Sau...
aber es steckt viel Wahrheit dahinter. Wie Nelles selber geschrieben hat, ist die kriminalität in Baltimore exorbitant,
dazu wurde die Stadt vom Obama stark gefördert , was kaum Auswirkung auf die Kriminalität oder der Arbeitslosigkeit hat.
Insofern nicht viel Neues: Trump vergreift sich im Ton - aber im Kern liegt er nicht so falsch. Das viele Amerikaner für Ihn und viele auch gegen Ihn sind ,ist bei einer Demokratie so. Das war bei den letzten 44 Präsidenten der USA
nicht anders,das gibt es auch in Frankreich,GB und Deutschland. Nur der Ton hat sich geändert - was auch zum Teil an den Medien liegt.

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politvogel 29.07.2019, 06:15
6. Der übliche Trump

Der eigentliche Skandal sind nicht die bekannten Tiraden des D. T. Es ist vielmehr das Einverständnis der Republikaner mit dieser Art der Politik.

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jaegerepiceriefine 29.07.2019, 06:17
7. Überschrift

Jede Empörung, jede Entgegnung und jede Art von Aufmerksamkeit für diese bösartigen und seiner Wiederwahl geschuldeten Äußerungen werden als Zustimmung verbucht und geben neuen Beleidigungen Nahrung. Ein Präsident, der sein Volk so behandelt und einzig und allein zum Stimmenfang manipuliert, gehört vom Hof gejagt. Politik ist ohnehin etwas, von dem er keine Ahnung hat.
Sollen die Demokraten doch einfach ein Statement abgeben dass sie die Tweets nicht mehr kommentieren, egal wie schlimm sie auch sein mögen.
Wenn Trump nur ins Leere trifft, ist seine wichtigste Waffe schnell stumpf und Substanzielles hat er nicht zu bieten.

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bmw_uli666 29.07.2019, 06:19
8. Ist leider Teil der neuen politischen Kultur....

....die gesamte Bevoelkerung einer Stadt, Bezirks, Bundesstaat zu beleidigen, weil ein Teil nicht die "richtige" politische Meinung hat oder die "falsche" Partei waehlt. Spiegel 36, 18, Sachsen, Trump 28/7 Baltimore. Deja Vu.
Auf beiden Seiten des politischen Spektrums und gleichermassen ekelhaft. So auch die Rethorik...."Ratten, Pack...aber ok....Ideologen halt.
Uli

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nickleby 29.07.2019, 06:23
9. Hinweis

Präsident Trump hat die reale Situation Baltimores benannt und den Vergleich zur Lage an der Grenze nach Mexiko gezogen. Ist es rassistisch, wenn man den Abgeordneten Baltimores bittet, sich mehr um die Belange seiner Stadt zu kümmern? Nichts anderes hat Trump gemacht. Den Abgeordneten an seine Pflicht zu erinnern, für seinen Wahlbezirk effektiv zu arbeiten, zeigt doch, dass der Präsident sich um das Wohlergehen seiner Landsleute kümmert.

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