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Streit um US-Metropole: Was hinter Trumps Baltimore-Attacke steckt
Roberto SCHMIDT / AFP

"Von Ratten befallen." Der US-Präsident beleidigt die gesamte Bevölkerung einer US-Großstadt und zieht sich so den Zorn vieler Amerikaner zu. Doch der Angriff folgt einem Plan.

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ralfthevoice 29.07.2019, 07:09
20. Charakterlich als Präsident ungeeignet

Die jüngsten Hass-Tiraden von Trump via Twitter gegen die Menschen in Baltimore zeigen einmal mehr: Trump ist als Präsident der USA charakterlich gänzlich ungeeignet. Wer eigene Landsleute als „Ratten“ bezeichnet, ist ein Rassist. Die einzige Antwort kann nur lauten: Shame on you, Mr. President!

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bammbamm 29.07.2019, 07:14
21.

Nur zur Erinnerung, Bernie Sanders sagte über Baltimore 2016 das es auf dem Niveau eines dritte Welt Lands wäre und die Lebenserwartung der Leute dort geringer wie in Nord-Korea wäre. Hier wird eine Aussage über den Zustand einer Stadt und einen Angriff auf den Zuständigen Abgeordneten wieder verdreht zu einem Angriff gegen die Bürger der Stadt und Rassismus......und genau diese Art von Tatsachenverdrehung wird Trump wieder ins Amt spülen denn gerade die wichtigen Swing Wähler merken das hier (und nicht nur hier) etwas an der Berichterstattung ganz und gar nicht stimmt und sie gezielt beeinflusst werden sollen. Trump bietet weiss Gott genug Angriffsfläche, das die Medien immer und immer wieder so dumm sind und auf diese offensichtliche Manipulationen und Verdrehungen zurückgreifen die Trump schon das erste Mal ins Amt gebracht haben ist nur noch lächerlich. Da dort eigentlich Menschen sitzen die intelligent genug sind es besser wissen zu müssen kann es nur an völlig verzerrter Selbst- und Realitätswahrnehmung liegen, was sie unterm Strich nicht im geringsten besser macht wie denjenigen den sie so voller Inbrunst hassen

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f-rust 29.07.2019, 07:21
22. interessant

ich habe in CA studiert, später 12 Jahre in NM gelebt. Verwandte an Ost- und Westküste sowie in Wisconsin. War zu Vorträgen in Baltimore etc. Interessant, dass neuerdings die EinwohnerInnen dort in B. "gebildeter" sein sollen als jene im Dairland Wisc. mit Milwaukee und Madison. Fürchte, dass dies ein einsame Ansicht ist. lol

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urw 29.07.2019, 07:25
23. Traurig

Es ist für mich nicht mehr nachvollziehbar, wie dieser Mensch immer noch Anhänger um sich scharen kann; einfach unterirdisch!
Beängstigend ist auch, was das über die Amerikaner aussagt. Sollte er tatsächlich noch einmal gewählt werden, dann hat Amerika fürwahr den Präsidenten, den es verdient.

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sekr 29.07.2019, 07:27
24. "Wie schon...

.... bei seinen Angriffen gegen die vier Nachwuchs-Politikerinnen der Demokraten kalkuliert Trump offensichtlich darauf, so seine Anhänger zu mobilisieren. Er hofft, dass..."

So wird es Trump hier unterstellt.
Aber das ist doch gar nicht belegbar!
Ist Trump wirklich so rational oder ist das nur die Hoffnung? Ich könnte im Gegenzug genauso schreiben: "Der Spiegel hat nur ein begrenztes Verständnis von Trumps Emotionen, da er seinen offensichtlichen Hass auf Andersdenkende emotional nicht nachvollziehen kann, was wiederum der Perspektive der Redakteur/innen entspringt, die eine Denklockade bei sich selber nicht sehen, die wiederum der Angst entspringt, nicht rational zu sein."
Und da hätte ich sehr wahrscheinlich sogar Recht :-)

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spon_4_me 29.07.2019, 07:32
25. Rassismus-Karte

Und er spielt sie erfolgreich. Im Herbst nächsten Jahres wird er so oft Rassist genannt worden sein (und es ist ihm völlig egal, ob zu Recht oder nicht), dass sich der Begriff abgenutzt haben wird und stumpf geworden ist. Desensibilisierung nennt man das (glaube ich). Und seine Replik, die Demokraten reden nur, tun aber nichts für die afro-amerikanische Bevölkerung, wo sie es könnten, ist ein weiterer Pfeil in seinem Köcher, der zumal Farbige der Mittelklasse nachdenklich machen wird. Wir werden nicht gewinnen, wenn wir dumm wie Pavlovsche Versuchstiere jeden Reiz verlässlich an uns durchführen lassen.

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muekno 29.07.2019, 07:33
26. Die Demokraten haben nur eine Chance

wenn sie sich aus den viel zu vielen Kandidaten schnellstmöglich einen Charismatischen herauspicken, der neben Weissen auch gut bei Afroamerikanern als auch bei Hispanos und Chinesen ankommt. Jung unverbrannt a la Obama. Gute Themen besetzen, statt zu sehr gegen Trump zu stänkern, aber trotzdem Trumps Fehler klar und deutlich ohne Polemik ansprechen. Sollte man sich zulange zwischen zu vielen Kandidaten zerfleischen wird das nichts werden. Ich denke nicht, dass bei den Reps viele Trump Konkurrenten antreten werde.

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iasi 29.07.2019, 07:34
27. Bevölkerungsschwund und „Body more, Murderland“

Baltimore hat nun einmal Probleme. Somit sind Trumps Anschuldigungen auch nicht einfach als "ekelhaft und rassistisch" abzutun. Zumal es wohl eher rassistisch ist, die Worte Trumps derart umzudeuten. Niemand wolle dort leben - die sinkenden Bevölkerungszahlen Baltimores geben ihm durchaus recht - ebenso die hohe Zahl schwerer Gewaltverbrechen. Trumps Wortwahl ist mal wieder - gelinde gesagt - zugespitzt, aber mit entrüsteten Rassismusvorwürfen wird man gegen Trump nicht punkten können.

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ladozs 29.07.2019, 07:37
28. Es gibt viel zu tun!

Schaut man sich die Kriminalitätsstatistik des FBI für Baltimore für das Jahr 2017 an, scheint in der Tat Einiges im Argen zu liegen.

342 Morde in deiner Stadt mit ca. 615 000 Einwohnern lassen einem erschaudern, ein „täglicher Kampf für seine Nachbarn“ lassen sich nicht unbedingt beim Einsatz des Bürgermeisters ablesen.

Unter dem Titel „The Tragedy of Baltimore“ gab es erst im Mai diesen Jahres eine Beitrag in der NYT, der die aktuellen Zustände in der Stadt auf deprimierende Art beschreibt.

Daher erscheint die Kritik des Herr T. an den Zuständen angemessen, nur weil der politische Verantwortliche eine andere Hautfarbe als weiß trägt, liegt noch keine rassistische Tendenz vor.

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karljosef 29.07.2019, 07:37
29. Soso, Trump spricht von 'großartigen afroamerikanischen Menschen'

Ob er in diesem Zusammenhang wohl seine Meinung zum KuKluxKlan erklären könnte?

Zynisch lachende Grüße

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